6 Dinge, die du als Au Pair wissen solltest
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Was du als Au Pair wissen solltest Pt. II

Nach meinem Post über 10 Dinge, die du als Au Pair wissen solltest sind mir noch einige Punkte mehr eingefallen, die ich gerne noch mit dir teilen würde. Zudem konnte ich, nach langem Recherchieren und durchstöbern von Google, keine weiteren Posts in der Art und zu diesem Thema finden. Da ich selbst einige dieser Punkte gerne vor meinem Jahr als Au Pair gewusst hätte, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, einfach noch einen Part Two zu machen.

6 weitere Dinge, die du als Au Pair wissen solltest

  1. Nach Erlaubnis fragen. Als Au Pair wirst du ganz bald schon feststellen müssen, dass du plötzlich nicht mehr so einfach jede x-beliebige Freundin oder Freund zu dir Nachhause einladen kannst – du musst vorher erst einmal nachfragen, ob das auch sicher geht. Oder ob du mal das Fahrrad oder das Auto (falls du überhaupt eins benutzt) ausleihen kannst. Ganz egal was, oder wie alt du auch bist, du wirst wieder um Erlaubnis fragen müssen und dich eventuell selbst wieder wie ein Kind fühlen.

  2. Die Sache mit dem Geld… Du wirst wahrscheinlich ziemlich sicher ein Jahr im Dauergeldmangel verbringen. Besonders, wenn du in einer teuren Stadt wie London lebst, dann verrinnt dir das Geld wie ein Wasserfall zwischen den Fingern. Gerade hier in London hängen dir die öffentlichen Verkehrsmittel wie ein Staubsauger am Geldbeutel und saugen wirklich den allerletzten Penny heraus. Glaub mir, so schnell, wie das wieder weg ist kannst du gar nicht schauen.

  3. Ferien sind nicht gleich Ferien. Oftmals brauchen Familien ihre Au Pairs gerade in den Schulferien der Kinder. Wenn beide Elternteile arbeiten, haben sie oft nicht so viele Ferientage wie ihre Kinder. Also mach dich darauf gefasst, dass du deine Schützlinge in dieser Zeit wahrscheinlich den ganzen Tag um dich herum hast – falls sie in keinem Ferien Programm sind. Aber keine Sorge, deine Ferien bekommst du auch. Als Au Pair solltest du, bei einem Jahr Aufenthalt, mindestens zwei Wochen bezahlte Ferien bekommen.

    Brighton Pier | 6 Dinge, die du als Au Pair wissen solltest

  4. Au Pair sein ist kein Urlaub! Wenn du dir vorstellst, ein Jahr lang viel zu reisen und jede Menge Abenteuer zu erleben, dann solltest du dich eher für Work and Travel oder Backpacking entscheiden. Als Au Pair hast du einen Job zu erledigen, Fünf Tage die Woche, um die 30 Stunden. Mit Abenteuern ist da unter der Woche dann eher nicht mehr so viel. Dafür kannst du dich dann aber an deinen Freien Tagen so richtig austoben. Jedoch sollte das wenn möglich nicht deine Arbeitsleistung beeinträchtigen.

  5. Du trägst als Au Pair eine große Verantwortung und deine Gasteltern sollten sich auf dich voll und ganz verlassen können! Die meiste Zeit bist du allein Verantwortlich für die kleine Schar minderjähriger deiner Familie. Zudem wirst du noch die Verantwortung der Miterziehung übernehmen müssen – auch du bist für die Kinder ein Vorbild. Bei der Miterziehung wirst du dich dann oft auch fragen werden, in wie weit du dies oder jenes zulassen kannst, oder ob du es doch besser ganz verbietest. Du wirst dich auch mehr als einmal fragen, ob die Eltern es genauso machen würden und ob das so jetzt auch okay war… Wenn du allein mit den Kindern bist gilt in der Regel das was DU sagst, die meisten Eltern stehen dann auch immer hinter dir und deiner Entscheidung.

  6. Erwachsen werden. Du wirst, wahrscheinlich zum ersten Mal, den Familienalltag von der anderen Seite erleben. Du wirst viele Aufgaben der Eltern erledigen und somit selbst eine Art Elternrolle einnehmen, zumindest wird es dir teilweise so vorkommen. In der „Hierarchie der Familie“ wirst du dich allerdings hin und wieder gespalten, zwischen Erwachsen-Sein und selbst noch ein Kind, fühlen. Das mag dir Anfangs vielleicht seltsam vorkommen, aber mit der Zeit gewöhnst du dich auch daran und wirst deinen Platz finden. 

 

Ich hoffe sehr, dass ich dir hiermit etwas weiterhelfen und einen kleinen Einblick in das Leben als Au Pair geben konnte!

Oder bist/warst du vielleicht schon ein Au Pair? Geht es dir genauso, oder hast du ganz andere Erfahrungen als Au Pair gemacht?

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2 Comments

  • Reply Marie-Agnes 29. Juni 2017 at 19:16

    Das mit dem „um Erlaubnis“ fragen ist wahr 🙂 da muss man sich auch erstmal wieder daran gewöhnen und ab und zu seinen Stolz herunterschlucken

    • Reply Salo♥ 29. Juni 2017 at 21:25

      Oh ja, da hast du absolut recht liebe Marie-Agnès! Da kommt man sich dann doch auch hin und wieder etwas seltsam vor.

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