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Tipps und Tricks

Inspiriert von Brandon Woelfel | FOTOFREITAG
Fotografie

Inspiriert von Brandon Woelfel | FOTOFREITAG

Es ist mal wieder an der Zeit für einen neuen inspiriert von… Fotofreitag. Dieses Mal lies ich mich vom einzigartigen Brandon Woelfel inspirieren. Wenn du ihn nicht kennst… WO warst du die ganze Zeit?? Sicherlich nicht in den sozialen Netzwerken unterwegs. Gerade Instagram ist mit seinen Fotos, und den anderer Fotografen und Hobbyfotografen, die im gleichen Stil fotografieren, regelrecht überfüllt. Ja inzwischen geht auch mir der riesen Hype um seinen Stil doch eher auf die Nerven. Dennoch wollte und musste ich das Ganze auch mal selbst ausprobieren. Continue Reading

Selbstportrait & Fotoscheu | FOTOFREITAG
Allgemein

Ein Selbstportrait gegen die Kamerascheu | FOTOFREITAG

Eine der größten Herausforderungen im bereich der Fotografie ist sicher ein Selbstpotrait aufzunehmen, besonders wenn man nur ungern vor einer Kamera steht. Inzwischen bin ich es so sehr gewohnt immer hinter der Kamera zu stehen und die Welt durch ihren Sucher zu betrachten, dass es sich einfach irgendwie falsch anfühlt, plötzlich von der anderen Seite in eine Kamera zu schauen. Ja, fotografieren kann durchaus Kamerascheu machen – so war es zumindest in meinem Fall. 

Damals war noch alles anders…

Wenn ich durch alte Fotos von mir stöbere, muss ich feststellen, dass ich früher so ganz und gar nicht vor Fotos zurückgescheut bin. Im Gegenteil, es gibt zahlreiche Fotos auf welchen ich breit und direkt in die Kamera grinse. Es gab auch eine Zeit in der ich mich für einigermaßen fotogen hielt und ich die meisten Fotos von mir auch wirklich schön fand. Aber dies scheint sich über die Jahre in den meisten Fällen doch sehr geändert zu haben.

Selbstportrait & Fotoscheu | FOTOFREITAG

Umso neuer die Ordner werden, oder vielmehr, seit ich angefangen habe mich intensiver mit der Fotografie zu beschäftigen, desto weniger Fotos finde ich von mir. Jetzt war ich diejenige, die immer eine Kamera zur Hand hatte und somit immer weniger vor der Kamera zu sehen. Und das wurde irgendwie zur Gewohnheit für mich, so sollte es sein und nicht anders!

Wenn ich mich dann aber doch einmal vor eine Kamera verirrt hatte, so habe ich es entweder nicht bemerkt, ziehe eine doofe Grimasse oder versuche mein Gesicht doch irgendwie zu verstecken. Inzwischen schaffe ich es meistens sogar, irgendwie zu verhindern fotografiert zu werden und gehe schnell genug in Deckung.

Selbstportrait & Fotoscheu | FOTOFREITAG

Der Grund für meine Scheu vor Fotos von mir ist zum Einen, dass ich es einfach zu sehr gewohnt bin die Fotos zu machen und mich dadurch vor der Kamera einfach irgendwie fehl am Platz fühle. Und zum Anderen, dass ich das Foto in den meisten Fällen einfach anders aufnehmen würde. Anders ist es, wenn mehrere Personen mit auf dem Foto sind. Damit habe ich weitaus weniger Probleme.

Ein Selbstportrait als Lösung

Bei einem Selbstportrait hab ich allein die Kontrolle. Ich kann entscheiden wo und wie ich das Foto aufnehmen möchte. Ich kann genau das umsetzen, was ich mir vorstelle – in der Theorie zumindest… Auch kann ich so viele Fotos machen, wie ich nur will, ohne das Gefühl haben zu müssen irgendjemanden damit zu belästigen. So wird auch sicher irgendetwas dabei sein, was mir am Ende dann ganz gut gefällt. So wie diese hier zum Beispiel. Es ist trotzdem immer noch eine Herausforderung. Vielleicht sogar eine noch größere, jedoch anders. Komischerweise, oder vielleicht gerade deswegen, fällt es mir so jedoch etwas leichter vor der Kamera zu stehen.

Geht es dir auch so, wenn du fotografiert wirst, oder bist du eher der geborene Star fürs Spotlight? Und hast du dich vielleicht auch schon mal an einem Selbstportrait versucht?

Selbstportrait & Fotoscheu | FOTOFREITAG

Es hat mich tatsächlich einiges an Überzeugung gekostet diesen Post zu verfassen. Doch was bringen mir die Fotos, wenn sie einfach nur auf irgendeiner Festplatte zwischen all den Daten verloren gehen? Also einfach mal über den eigenen Schatten springen, tatsächlich ist doch alles auch nicht ganz so wild! Und ja, ich kann auch etwas netter schauen. 

Selbstportrait & Fotoscheu | FOTOFREITAG

Fotografie

Fasnacht und die Rechtslage bei Street Photography | FOTOFREITAG

Durch meinen Auslandsaufenthalt im letzten Jahr, entging mir leider die 5. Jahreszeit und somit der ganze Trubel um Verkleidung, Bälle und Umzüge. Also wollte ich mir nun für diese Fasnacht vornehmen, mit meiner Kamera durch die bunt geschmückten Straßen zu ziehen.

Am Schmotzigen Dunstig machte ich mich dann spontan auf zum Kinderumzug. Dort konnte ich einige wirklich tolle Momente einfangen. Besonders all die kleinen Kinder in den traditionellen Kleidchen machten richtig was her.

Dann kam ich auf die Idee, mich doch mal zu informieren, wie die rechtliche Lage in so einem Fall denn aussieht – könnte man natürlich auch vorher machen, aber dann wär´s ja langweilig! In London war das ganze mit der Streetfotografie in der Hinsicht doch etwas einfacher gestrickt. Solange ich die Fotos nicht für Werbezwecke oder dergleichen verwende, kann ich diese, auch ohne Einverständnis der betroffenen Personen, veröffentlichen.

Informiere dich hierzu und zu all dem Nachfolgenden jedoch bitte genauer bei einer ausführlichen und verlässlichen (juristischen) Quelle!

Fasnacht & die Rechtslage bei Street Fotografie

In Deutschland sieht das ganze leider etwas komplizierter aus. Ich hatte eigentlich gedacht, dass bei einer Veranstaltung eines Umzuges, wie sie an Fasnacht stattfinden, sich das Recht am eigenen Bild aufhebt oder dadurch in irgendeiner Form abgeschwächt oder eingegränzt wird.

Teils scheint dies auch der Fall zu sein. Tragen die Personen im Bild zudem Masken, so kann dieses getrost veröffentlicht werden. Solange die Personen nicht erkennbar sind solle dies Grundsätzlich möglich sein.

Jedoch war das bei dem Kinderumzug nur teilweise der Fall, denn die Narren mit Masken kamen alle erst gegen Ende. Da ich aus Zeitgründen nur den Anfang mit ansehen konnte, habe ich leider die ganzen maskentragenden Narros und Hexen verpasst. An sich hatte ich ja auch schon viele Tolle Fotos gemacht, so dass ich relativ zufrieden früher gehen konnte – ich hatte dank meiner Naivität ja keine Ahnung, dass ich den Großteil dieser Bilder nicht verwenden könnte/würde.

Fasnacht & die Rechtslage bei Street Fotografie

Wie steht es also mit dem Gesetz?

Vorneweg möchte ich anmerken, dass ich diese Frage hier nicht fachkompetent beantworten kann, da ich keinerlei juristische Bildung habe. Sondern vielmehr berichte, wie sich meine Suche im Web gestaltete, und was ich dabei in Erfahrung bringen konnte.

Einige Quellen bei meiner Suche besagten, dass ein Umzug an der Fasnacht, frei von dem Recht am eigenen Bild sei. Andere wiederum, dass man trotzdem noch ein Einverständnis bräuchte. Das Einverständnis kann dann aber auch so aussehen, dass die betroffene Person dich und die Tatsache, dass du gerade ein Foto von ihm oder ihr machst, registriert hat und dann keinen Einwand dagegen erhebt.

Die Quellen sind mir in diesem Fall dann aber doch zu wage, als dass ich die Fotos unmaskierter Narren, ganz besonders Kinder, ohne eine Einverständniserklärung im Internet veröffentlichen möchte. Ich habe mir inzwischen schon stundenlang den Kopf über irgendwelchen juristischen und anderswie zusammengetragenen Texten zerrissen. Daher bin ich nun zu dem Schluss gekommen, vorsichtshalber lieber auf der sicheren Seite zu bleiben.

Fasnacht & die Rechtslage bei Street Fotografie

Mag sein, dass ich in diesem Fall etwas zu übervorsichtig bin, doch bevor ich mir nicht wirklich zu 100 Prozent sicher bin, dass ich damit keine Rechte der Umzugsteilnehmer oder zuschauender Passanten verletze, werde ich die Fotos nicht im Internet veröffentlichen, besonders da es sich hierbei um größtenteils Minderjährige handelt. Also muss es halt so gehen!

Fasnacht & die Rechtslage bei Street Fotografie

Ich möchte hier auch noch einmal anmerken, dass dieser Artikel nicht als verlässliche Quelle zu erachten ist, da ich die Umstände und Rechtslagen nur sehr grob zusammengefasst und in meiner Eigeninterpretation wiedergegeben habe.

Wenn du dich genauer informieren möchtest, kann ich die nachfolgenden Links empfehlen:

https://fokussiert.com/2017/03/01/recht-am-eigenen-bild-risiko-in-der-streetfotografie/

https://www.fotomagazin.de/praxis/fotorecht/fokus-fotorecht-neues-gesetz-fuer-strassenfotografen

Wikipedia Recht am eigenen Bild (Deutschland) (Übersicht: Recht am eigenen Bild)

§201a StGB (Erstellung von Bildern)

§22 KunstUrhG (Veröffentlichung von Bildern)

Meine YouTube Favoriten | FOTOFREITAG
Fotografie

Meine YouTube Favoriten | FOTOFREITAG

Ich bin ein absoluter Fan von YouTube – meine go to Plattform wenn ich mal wieder auf der Suche nach hilfreichen Tipps bin oder einfach nur, um kurz mal abzuschalten. Gerade in Sachen Fotografie-Tutorials bin ich hellauf begeistert von YouTube! Jegliches Wissen, was ich mir nicht irgendwie selbst aneignen konnte (durch simples herumprobieren), habe ich mir auf diese Weise beschaffen. Hier sind nun also meine Top 6 Kanäle für Fotografie auf YouTube. Continue Reading

Lightroom Presets | FOTOFREITAG
Fotografie

Lightroom Presets | FOTOFREITAG

Wenn man das Internet nach Lightroom Presets durchstöbert, so liefert Google einem eine beinahe unendliche Liste an den verschiedensten Presets. Man findet einfach alles. Von ultra-kontrastreich bis zu verblasstem Vintage, alles dabei! Von unbezahlbar bis kostenlos.

Neuland Lightroom Presets

Da ich mit meiner Lightroom-Laufbahn noch ganz am Anfang stehe, beschloss ich also meine Suche auf ausschließlich kostenlose Presets einzuschränken. Aber auch hier bietet das World Wide Web eine unglaubliche Auswahl.

Bei den kostenlosen Sets ist leider der Anteil an „Schrott“ doch wesentlich höher. Es dauert ein bisschen länger, bis ich finde, was meinem Geschmack entspricht. Ganz anders, als wenn ich einen Shop durchstöbere und sofort ein passendes Preset nach dem anderen finde. Aber ich möchte, mit Hilfe der fertigen Sets, so das Programm kennen lernen und darum erstmal noch nichts in Presets investieren.

Lightroom Presets | FOTOFREITAG

Pretty Presets: Juniper

Ich finde diese Methode für mich persönlich sehr Hilfreich, um herauszufinden, was man so alles mit dem Programm anstellen kann. Ich nutze dabei die Presets eher als Grundlage und zur Orientierung. Und so ändere ich sie mir nach meinem Gefallen immer ein wenig ab.

Sicher lernt man auch unendlich viel, wenn man einfach selbst ausprobiert und eigene Presets erstellt. Was ich durchaus auch schon ausprobiert habe. Jedoch finde ich es unendlich praktisch, bei den fertigen Sets die Einstellungen durchzugehen und somit versuchen zu verstehen, wie sich das jeweilige Preset eigentlich zusammen stellt. So gehe ich quasi die ganzen Schritte rückwärts.

Meine Favoriten – natürlich kostenlos

Bei Greater than Gatsby wurde ich als erstes fündig. Eigentlich handelt es sich hierbei um einen Shop, doch wird dort auch ein Paket von 10 Lightroom Presets zum gratis Download angeboten. Dieses habe ich mir also sofort runter geladen und natürlich gleich einmal ausprobiert

Dann fand ich auf Free Lightroom Presets noch 3 weitere tolle Presets: „Cinnamon Girl“, „Into the Wild“ und „Lips of Wine“. Dort gibt es eine wirklich große Auswahl an weiteren schönen Presets. 

Auch habe ich bei Pretty Presets ein kleines bundle an kostenlosen Presets aufstöbern können. Hierbei handelt es sich allerdings wieder um einen Shop und das kleine Paket gilt daher als eine Art Kostprobe. In dem Bundle sind insgesamt 3 Presets enthalten, die mir persönlich alle äußerst gut gefallen.

All diese Presets kann ich für den Start und auch generell wirklich sehr empfehlen! Wer auch bereit ist direkt etwas Geld zu investieren findet in den beiden Shops, Greater than Gatsby und Pretty Presets, natürlich eine noch viel größere Auswahl an unglaublich toller Presets. 

Lightroom Presets | FOTOFREITAG

Free Lightroom Presets: Cinnamon Girl

Lightroom Presets | FOTOFREITAG

Free lightroom Presets: Lips of Wine

Lightroom Presets | FOTOFREITAG

Greater Than Gatsby: To Have And To Hold 

Scherben bringen Glück | FOTOFREITAG
Fotografie

Scherben bringen Glück | FOTOFREITAG

Es macht immer wieder unglaublich Spaß ein verlassenes Gebäude als Location bei einem Shooting zu haben. Diese Locations sind einfach immer so schön abwechslungsreich und vielseitig. Meistens freue ich mich bei so einem Shoot dann immer riesig, wenn Graffiti vorhanden sind. So auch dieses Mal wieder. Doch was mich tatsächlich noch mehr beeindruckt hatte, war ein kleiner Scherbenhaufen von einem einst zerbrochenen Fenster. Heißt es nicht Scherben bringen Glück?!

Scherben bringen Glück | FOTOFREITAG

Auch wenn es eigentlich nur Porzellanscherben sein sollen… Mir war das aber völlig egal und brachte mich auf eine neue Idee. Denn mit dem zerbrochenen Glas konnte ich super beim Fotografieren arbeiten. 

Einfach vor die Linse gehalten und los ging´s – aber nicht schneiden! Allerdings stellte sich schnell heraus, dass das alles doch etwas schwieriger war, als gedacht. Die Scherben waren nämlich unglaublich schmutzig und auch nur sehr schwer zu reinigen. Aber ich versuchte mein bestes irgendwie daran vorbei zu fotografieren.

Scherben bringen Glück | FOTOFREITAG

So sind auch ein Paar Fotos dabei herausgekommen, die mir persönlich sehr gut gefallen. Auch wenn sie teilweise nicht korrekt fokussiert sind – aber vielleicht macht gerade das die Fotos viel interessanter…

Scherben bringen Glück | FOTOFREITAG

Scherben bringen Glück | FOTOFREITAG

Koffer packen für dein Auslandsjahr
Au Pair, Reisen

Koffer packen – Eine Packliste für ein Jahr im Ausland

Packen! Egal wann, egal wofür, egal wo und wie lange du verreist und ganz egal, wie oft du es schon getan hast, es ist immer die mit Abstand größte Herausforderung der gesamten Reise. Was soll ich mitnehmen und was lass ich besser zuhause, da ich es sowieso mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht brauchen werde..? Wie viel Gepäck darf ich überhaupt mitnehmen? Und was wenn ich auf der Reise noch dinge kaufen will? Hab ich dafür dann noch genug Platz im Koffer?

Wir alle kennen es! Und wir alle stellen uns diese Fragen – und noch so viele mehr – immer wieder von Neuem wenn´s wieder heißt „Koffer packen!“. Du gerätst in Schweißausbrüche, hast Panikattacken und kannst Nachts nicht nicht mehr richtig schlafen. Und das alles wegen einem harmlosen 5 Tages Trip nach Berlin!

Stell dir jetzt einmal vor, wie es dir ergehen wird, wenn du nun plötzlich für ein ganzes Jahr im Ausland packen musst. Bei den Voraussichten endet deine Reise wahrscheinlich ziemlich sicher in der nächstgelegenen psychiatrischen Einrichtung!

Aber soweit muss es gar nicht kommen – das ganze ist sogar einfacher als du vielleicht dachtest. Continue Reading

10 Dinge, die du als Au Pair wissen solltest
Au Pair

Was du als Au Pair wissen solltest

Das Leben als Au Pair ist einfach toll, du kannst scheinbar endlos Erfahrungen sammeln und es bietet dir einfach so viele neue Möglichkeiten. Doch auch dieses scheinbar perfekte Licht, in dem dieses einzigartige Erlebnis oft dargestellt wird, wirft Schatten. Zwar keine allzu großen, aber sie sind da. Daher habe ich mich dazu entschlossen hier einmal einige Punkte anzusprechen, die man vielleicht gar nicht so oft hört. Dies sind alles Themen, die ich persönlich sehr wichtig finde, wenn du dich für das Au Pair-Sein entscheidest. 

10 Dinge die Du als Au Pair wissen solltest

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Fotografie

How to: Kopierception! | FOTOFREITAG

Bei meinem Vorhaben, mich weiter in Photoshop einzuarbeiten und einfach das Programm, besser zu verstehen, wende ich mich oft Hilfesuchend an die guten alten YouTube Tutorials – wer macht das denn nicht?! Dabei bin ich über den Kanal der lieben Jessica Kobeissi (inzwischen einer meiner absoluten Favoriten in Sachen Fotografie-Kanäle) gestoßen. Ich habe mich also für den heutigen Fotofreitag einfach mal von ihr inspirieren lassen.

Alles nur eine Kopierception?

Auf ihrem Kanal hat die Fotografin aus Michigan eine Serie erstellt, in der sie sich von anderen Fotografen inspirieren lässt und so in deren jeweiligen Stile fotografiert und auch bearbeitet. Mich hat dies in der Tat sehr beeindruckt! Natürlich könnte man jetzt argumentieren, das ganze sei eher weniger kreativ. Anstatt mit neuen Ideen aufzukommen und ihrem eigenen Stil (stur) zu folgen, kopiert sie einfach die Arbeiten anderer.

So sehe ich das jedoch nicht! Ich finde es, wie schon gesagt sehr inspirativ. Auch bin ich der Meinung, dass man gerade dadurch so viel über die Fotografie und die verschiedenen Stile, sowie Arbeitsweisen und vor allem über sich selbst lernen kann. Ich werde hier also eine Fotografin kopieren, die andere Fotografen kopiert. Eine Kopierception sozusagen..! (Ja, ich bin mir ziemlich sicher, dass es dieses Wort bisher noch nicht gab – eine wirkliche Schande!)

Eher eine Inspirationsquelle!

Allerdings sehe ich das keinesfalls als irgendeine Art von kopieren an. Sämtliche Künstler, von Maler bis Musiker, lassen verschiedene andere Künstler und deren Stile in ihre eigenen Werke mit einfließen. Der Unterschied hierbei ist lediglich, dass der Einfluss von nur einem Künstler und dessen Stil kommt.

Ich habe mir also ein paar geeignete Fotos herausgesucht und sie dann (versucht) in einem bestimmten Stil zu bearbeiten. Allein dadurch habe ich schon so viel neues dazugelernt. In Sachen Bearbeitung, aber auch beim fotografieren an sich.

Das erste Foto, durch welches ich auf die ganze Idee kam, ist wirklich eine solche Kopierception. Dieses habe ich nämlich nach dem Video bearbeitet, in dem Jessica selbst im Stil der Fotografin Rosie Hardy bearbeitet. Rosie Hardy hat einen wirklich wundervollen mystischen Stil um ihre Fotografien zu gestalten. Sie arbeitet zum Beispiel sehr viel mit Nebel und genau das wollte ich auch einmal versuchen.

Bluebells

VORHER

Bluebells Mystic

NACHHER

Die nächsten zwei Fotos habe ich beinahe genau nach Jessica´s Videotutorial „VSCO/Vintage Photo Effect“ Kanal bearbeitet. Ich habe hier tatsächlich auch viele der Werte direkt übernommen. Ich wollte einfach mal sehen, was dabei dann so rauskommen wird…

VORHER

VSCO Photo Effect

NACHHER

Da mir das ganze bei dem ersten Bild soviel Spaß machte, habe ich einfach noch ein weiteres Foto ausgesucht und dieses ebenfalls nach diesem Video bearbeitet. Dadurch habe ich dieses auch, mehr oder weniger, exakt wie das vorherige bearbeitet. Ich fand es wirklich sehr interessant zu sehen, wie die Fotos dann aussehen, nachdem sie mit teilweis übereinstimmenden Werten bearbeitet wurden.

VORHER

VSCO Photo Effect

NACHHER

Kameramodell
Fotografie

Das richtige Kameramodell für den Anfang | FOTOFREITAG

Im letzten Fotofreitag-Beitrag habe ich mit einer kleinen Serie angefangen, die dir helfen soll, dich für eine geeignete Kamera zu entscheiden, wenn du mit dem fotografieren anfangen möchtest. Das letzte Mal ging es darum, welche Kameramarke besser oder geeigneter ist. Den Beitrag dazu findest du HIER. Heute geht es nun darum, welches Kameramodell für den Einstieg sinnvoll wäre. Dies alles basiert jedoch rein auf eigenen Erfahrungen, sowie meiner persönlichen Meinung und ich hoffe, dass ich dir auch in diesem Post weiter helfen Kann.

Umso größer, desto besser… richtig?

Im Grunde schon. Eine große Spiegelreflexkamera kann natürlich viel mehr, als die kleine Digitalkamera. Jedoch wird, umso größer die Kamera, der Preis auch dementsprechend um einiges höher! Am Anfang ist es, meiner Meinung nach, allerdings mehr als unnötig sich gleich das allerbeste und teuerste Kameramodell ins Haus zu holen. Zum einen sind diese für den Anfang sowieso viel zu komplex – es dürfte schon kompliziert genug sein sich in eine kleine DSLR Kamera (Digital Single-Lens Reflex) einzuarbeiten. Zum anderen, was wenn du nach zwei Wochen die Lust am fotografieren verlierst, weil deine Fotos nicht so aussehen, wie die bei GNTM, was passiert dann mit der super teuren Kamera?

Meine erste Spiegelreflexkamera war eine Canon EOS 700D, eine relativ kleine Kamera der EOS D – Serie. Zuvor hatte ich immer die alten Digitalkameras meines Vaters bekommen. Die 700D war also meine erste „richtige“ Kamera. Aber auch diese war anfangs die meines Vaters, die ich einfach mitbenutzte, bis er sie mir dann schließlich zu Weihnachten schenkte – sie wurde sowieso eigentlich nur noch von mir benutzt. Für mich persönlich war diese Kamera perfekt für den Anfang. Nach einiger Zeit tauschte ich diese dann mit der EOS 60D, die sich mein Vater in der Zwischenzeit angeschafft hatte, aus. Und jetzt fotografiere ich seit Weihnachten 2016 mit der Canon EOS 80D, dem aktuellen Nachfolgemodell der 60D. Bei mir vergingen dann auch immer fast zwei Jahre zwischen den Wechseln der verschiedenen Kameramodelle.

Am Strand | Kameramodell

Lieber erstmal klein anfangen

So würde ich jedem, der erst damit anfängt mit einer DSLR Kamera zu fotografieren, ein eher kleineres Kameramodell empfehlen. Bei Canon zum Beispiel sind die Kameras von der D1000er Serie bis zu den dreistelligen Werten (Eos100D und EOS 800D, sowie ihre Vorgänger) als Einsteigermodelle bezeichnet. Bei Nikon würde das dann in etwa der D3400, D5600 und der D7200, oder eine deren Vorgängerversionen, entsprechen.

Meine Canon EOS 700D war also im oberen Einsteigerbereich. Hierbei kommt es nun natürlich darauf an, wie viel du in deine erste Kamera investieren möchtest. Wenn du dir sicher bist, dass du deiner Kamera den Rücken zudrehst, sobald das neue Modell auf den Markt kommt, dann würde ich dir vielleicht eher eine der günstigeren empfehlen. Sobald dann die neuen Kameramodelle draußen sind und du inzwischen halbwegs mit einer Spiegelreflex umzugehen weißt, kannst du dich jetzt auch auf ein etwas komplexeres Modell einlassen.

Ja da kommt wieder der Schwabe bei mir durch, aber warum zweimal viel Geld ausgeben, wenn du so vielleicht ein bisschen Sparen kannst?! Denn glaub mir, so schnell wie das nächste Modell in die Regale kommt, kennst du noch lange nicht alle Tricks, die deine Kamera drauf hat. Also warum dann nicht klein und bescheiden anfangen und sich dann langsam hocharbeiten. So habe ich es auch gemacht!

Wenn du dir nun aber sagst, dass du deine Kamera definitiv länger, als nur bis zum nächsten Modell, behalten und nutzen wirst, so würde ich eher mit der oberen Einsteigerklasse gehen. Egal ob bei Canon oder Nikon!

Kurz gesagt

Zum Einstieg, in die Fotografie mit einer DSLR Kamera, würde ich also eher eine der einfacheren Kameramodelle empfehlen und dann später erst auf ein etwas komplexeres Kameramodell umsteigen. Im Sport zum Beispiel würdest du ja auch nicht gleich mit dem höchsten Sprung oder einem kompletten Marathonlauf anfangen – also warum dann in der Fotografie? Eine gute und super teure Kamera heißt nicht, dass dann die Fotos auch alle gut oder besser werden! Das Foto machst noch immer DU, die Kamera ist dein Werkzeug dafür.

Hier habe ich dir noch eine relativ gute Übersicht zu den aktuellen Kameramodellen von Canon und Nikon rausgesucht.

Mich würde es wirklich sehr interessieren, welchen weg du für dich wählen würdest. Würdest du auch erst einmal klein anfangen, oder dich gleich mit einer Profikamera in den Marathon stürzen?

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