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Inspiriert von: Rosie Hardy | FOTOFREITAG
Fotografie

Inspiriert von: Rosie Hardy | FOTOFREITAG

Zum heutigen Fotofreitag habe ich mich erneut von der einzigartigen Rosie Hardy inspirieren lassen. Allerdings auch dieses Mal nur in Form von Bearbeitung.

Mir persönlich gefällt dieser Stil gerade wirklich sehr gut. Diese etwas kühleren Töne machen das Bild in diesem Fall ein ganzes Stück interessanter – meiner Meinung nach zumindest. Und da ich einfach noch nicht genug davon habe und etwas Übung definitiv nicht schadet, habe ich mich hier also erneut an dieser Art von Bearbeitung gewagt.

Es macht einfach immer wieder unheimlich viel Spaß, während der Bearbeitung die ein oder andere neue Technik auszuprobieren. Man lernt ja nie aus! Schon gar nicht, wenn man sich gerade erst in die große weite Welt des Bearbeitens rein gewagt hat… Dann kommt es einem plötzlich wieder so vor, als wüsste man doch eigentlich nichts davon. Die Möglichkeiten scheinen beinahe Endlos zu sein. Da bin ich doch noch sehr damit beschäftigt mit meinem kleinen Schneidewerkzeug an der Oberfläche herum zu kratzen.

Aber was soll´s? Alles fängt einmal klein an. Und ist es nicht auch einfach toll, wenn man seine eigene Fortschritte so nach und nach erkennen kann? Ich finde schon!

Inspiriert von: Rosie Hardy

Inspiriert von: Rosie Hardy | FOTOFREITAG Vorher

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Inspiriert von: Rosie Hardy | FOTOFREITAG

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Inspiriert von: Rosie Hardy | FOTOFREITAG Vorher

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Inspiriert von: Rosie Hardy | FOTOFREITAG

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Brighton Pier FOTOFREITAG
England, Fotografie

Der Brighton Pier | FOTOFREITAG

 

Ein Pier ist ja generell ein sehr beliebtes Fotomotiv, besonders in der Abendstimmung machen sie ganz schön was her. Man hat den Pier, das Meer drum herum und das alles ist in ein wunderbar goldenes Licht getaucht. Da entsteht durchaus eine unglaublich, ja fast magische Stimmung. Der Pier in Brighton ist eindeutig einer der beliebtesten Piers ganz Englands. Daher auch einer der wohl am häufigsten fotografierten Piers. Aus diesem Grund hatte ich beschlossen, keine der typischen Fotos vom Pier in Brighton zu machen. Einfacher aufgebaute Piers sind dafür sowieso viel besser geeignet. Der Brighton Pier hat, wie ich finde, etwas zu viel Action, zu viel was einen Ablenken würde. Ganz nach dem Motto: weniger ist mehr! Continue Reading

Pride in London Pride Parade 2017 FOTOFREITAG
Fotografie, Menschen

Impressionen: Pride Parade | FOTOFREITAG

Für mein Fotografen-Herz war die Pride Parade vom letzten Samstag natürlich das reinste Paradies. Ich bin fast gar nicht mehr aus dem knipsen raus gekommen! Und weil dabei so viele schöne Bilder entstanden sind, muss ich hier zum heutigen Fotofreitag einfach nochmal einige (viele!) weitere Fotos zeigen. Ich hätte es nämlich niemals geschafft alle in meinen gestrigen Beitrag mit einzufügen… Continue Reading

Ehe für Alle & London Pride Parade 2017
Blog, Fotografie, Menschen

Ehe für Alle und London Pride Parade 2017

Die Welt wird ein stückchen offener und London feiert das Ganze mit dem Festival Pride in London. Aber nicht nur London hat ein Grund zum feiern. 

Pride In London Parade 2017

Am 30. Juni wurde in Deutschland Geschichte geschrieben – die Ehe für Alle wurde beschlossen. Eine Entscheidung, die schon lange überfällig war! Wer mich persönlich kennt, weiß dass ich der Kirche und Religion im allgemeinen sehr kritisch gegenüber stehe, ich deswegen aber keinesfalls irgend jemanden verurteilen würde. Auch muss ich ehrlich zugeben, ich weiß nicht so recht, was ich vom Heiraten halten soll. Warum interessiert es dann mich, wer (kirchlich) heiraten darf und wer nicht? Ich selbst könnte sowieso nicht mit einer kirchlichen Trauung heiraten. Nicht getauft, weder Kommunion, noch Konfirmation gehabt – kurzum konfessionslos, eine klassische Heidin eben. Da ich selbst auch nicht Gay bin, macht dieser Beschluss doch eigentlich überhaupt keinen Unterschied für mich… Continue Reading

Trooping the Colour Queen Elizabeth II Fotofreitag
England, Fotografie

Trooping the Colour Parade | FOTOFREITAG

Es ist mal wieder Zeit für einen Fotofreitag, der letzte ist inzwischen schon beinahe einen Monat her – also eher schon überfällig!  Zudem habe ich inzwischen schon wieder eine doch sehr große Ansammlung an Fotos, die alle gepostet werden wollen.

Die heutigen Fotos entstanden alle bei der Geburtstagsparade der Queen, oder einfach Trooping the Colour. Mal wieder hatte ich ziemliches Glück, ich hatte es direkt vorne an die Absperrung geschafft und so konnte ich (mehr oder weniger) ungehindert knipsen. Durch Zufall standen wir auch auf der richtigen Seite, um Queen Elizabeth II gut sehen zu können. Continue Reading

Fotografie

How to: Kopierception! | FOTOFREITAG

Bei meinem Vorhaben, mich weiter in Photoshop einzuarbeiten und einfach das Programm, besser zu verstehen, wende ich mich oft Hilfesuchend an die guten alten YouTube Tutorials – wer macht das denn nicht?! Dabei bin ich über den Kanal der lieben Jessica Kobeissi (inzwischen einer meiner absoluten Favoriten in Sachen Fotografie-Kanäle) gestoßen. Ich habe mich also für den heutigen Fotofreitag einfach mal von ihr inspirieren lassen.

Alles nur eine Kopierception?

Auf ihrem Kanal hat die Fotografin aus Michigan eine Serie erstellt, in der sie sich von anderen Fotografen inspirieren lässt und so in deren jeweiligen Stile fotografiert und auch bearbeitet. Mich hat dies in der Tat sehr beeindruckt! Natürlich könnte man jetzt argumentieren, das ganze sei eher weniger kreativ. Anstatt mit neuen Ideen aufzukommen und ihrem eigenen Stil (stur) zu folgen, kopiert sie einfach die Arbeiten anderer.

So sehe ich das jedoch nicht! Ich finde es, wie schon gesagt sehr inspirativ. Auch bin ich der Meinung, dass man gerade dadurch so viel über die Fotografie und die verschiedenen Stile, sowie Arbeitsweisen und vor allem über sich selbst lernen kann. Ich werde hier also eine Fotografin kopieren, die andere Fotografen kopiert. Eine Kopierception sozusagen..! (Ja, ich bin mir ziemlich sicher, dass es dieses Wort bisher noch nicht gab – eine wirkliche Schande!)

Eher eine Inspirationsquelle!

Allerdings sehe ich das keinesfalls als irgendeine Art von kopieren an. Sämtliche Künstler, von Maler bis Musiker, lassen verschiedene andere Künstler und deren Stile in ihre eigenen Werke mit einfließen. Der Unterschied hierbei ist lediglich, dass der Einfluss von nur einem Künstler und dessen Stil kommt.

Ich habe mir also ein paar geeignete Fotos herausgesucht und sie dann (versucht) in einem bestimmten Stil zu bearbeiten. Allein dadurch habe ich schon so viel neues dazugelernt. In Sachen Bearbeitung, aber auch beim fotografieren an sich.

Das erste Foto, durch welches ich auf die ganze Idee kam, ist wirklich eine solche Kopierception. Dieses habe ich nämlich nach dem Video bearbeitet, in dem Jessica selbst im Stil der Fotografin Rosie Hardy bearbeitet. Rosie Hardy hat einen wirklich wundervollen mystischen Stil um ihre Fotografien zu gestalten. Sie arbeitet zum Beispiel sehr viel mit Nebel und genau das wollte ich auch einmal versuchen.

Bluebells

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Bluebells Mystic

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Die nächsten zwei Fotos habe ich beinahe genau nach Jessica´s Videotutorial „VSCO/Vintage Photo Effect“ Kanal bearbeitet. Ich habe hier tatsächlich auch viele der Werte direkt übernommen. Ich wollte einfach mal sehen, was dabei dann so rauskommen wird…

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VSCO Photo Effect

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Da mir das ganze bei dem ersten Bild soviel Spaß machte, habe ich einfach noch ein weiteres Foto ausgesucht und dieses ebenfalls nach diesem Video bearbeitet. Dadurch habe ich dieses auch, mehr oder weniger, exakt wie das vorherige bearbeitet. Ich fand es wirklich sehr interessant zu sehen, wie die Fotos dann aussehen, nachdem sie mit teilweis übereinstimmenden Werten bearbeitet wurden.

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VSCO Photo Effect

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BAFTA 2017
Blog

Am Roten Teppich der BAFTA Awards

Ziemlich kurzfristig haben wir herausgefunden, dass am 14. Mai die British Academy Television Awards in London stattfinden sollten, und dass es möglich ist, all die Sternchen über den Roten Teppich schreiten zu sehen. So eine Show wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Wir hatten uns dann Kurzerhand dazu entschlossen, Sonntagmorgen zu denn unchristlichsten Zeiten aufzustehen und zur Royal Festival Hall zu fahren um uns die Eintrittsbändchen zu sichern. Continue Reading

Fotofreitag Vintage
Fotografie

Ein kleines bisschen Vintage | FOTOFREITAG

Ich versuche mich ja weiterhin ein bisschen mehr in Photoshop einzuarbeiten. Also habe ich einfach mal ein bisschen rumprobiert und bin dabei auf einige neue Bearbeitungsweisen gestoßen. Für heute habe ich mir dann vorgenommen die Fotos in einem etwas anderen Stil zu bearbeiten. So entstanden dann diese leicht Vintage angehauchten Bilder.

Manchmal ist ein Bild in Sepia oder Schwarz-Weiß einfach um ein vielfaches Aussagekräftiger und es verleiht dem Bild zudem eine ganz andere Stimmung. Gerade aber, wenn ein Bild in Sepiafarben ist, kommt man eigentlich nicht an dem Altmodisch-Effekt vorbei. Also habe ich mir dann zur Aufgabe gestellt noch ein paar mehr Fotos im Vintage Stil zu bearbeiten, jedoch ohne Sepia noch einmal zu verwenden.

Vintage Sepia Portrait

Vintage Portrait

Vintage portrait auf Balkon

Model im Rosenstrauch Vintage

Photoshop?!
Blog, Fotografie

Ein bisschen Photoshop schadet nicht!

Lange Zeit hatte ich mich wirklich extrem gegen die Bildbearbeitung gesträubt. Ich war einfach der Meinung, das Bild muss schon in der Kamera „gut genug“ sein und dann wäre eine große Nachbearbeitung in Photoshop eigentlich nur unnötiger Zeitaufwand. Ich bin auch jetzt noch der Meinung, dass ein Foto bei der Aufnahme wirklich „gut genug“ sein sollte. So mache ich es mir also direkt beim Fotografieren zur Aufgabe, ein Bild so gut wie möglich zu schießen, so dass ich es theoretisch direkt aus der Kamera heraus mit gutem Gewissen veröffentlichen könnte. Das Bild im Nachhinein verändern kann ja jeder – außer ich natürlich.

Langsam annähern

Umso mehr ich mich dann mit meiner Kamera beschäftigte, gab es dann aber bald schon keinen Weg mehr, der mich um das bearbeiten herum führte. Es gehört (heute) ja schließlich zur Fotografie dazu wie ein Objektiv auf eine Kamera! Also habe ich damit angefangen etwas mit Photoshop herumzuspielen und ich habe mich dann auch sehr schnell in das Programm verliebt. Naja, das ist vielleicht noch etwas übertrieben, aber ich war doch sehr schnell davon überzeugt und wollte auch von anderen Bearbeitungsprogrammen nichts mehr hören!

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Portrait Nicole | Photoshop

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Zu diesem Zeitpunkt habe ich allerdings nicht mehr als Kontraste, Helligkeit und vielleicht noch etwas Sättigung verändert. Schon bei so winzigen Veränderungen musste ich dann aber feststellen, dass ich durch Photoshop meine „gut genug“ Bilder aus der Kamera ein ganzes Stück aufpeppen konnte. Ich probierte also immer mehr daran herum und fing an auch ein Logo/Wasserzeichen mit einzubauen. Ich habe dann auch angefangen mich auf YouTube etwas weiter zu bilden. Jedoch war das ganze nur mehr oder weniger erfolgreich. Ich vergaß einfach viel zu schnell wieder wie man was genau macht und welche Shortcuts es gibt und so weiter… Dies ist aber leider auch heute noch so.

Einfach mal machen!

Ich habe nun in letzter Zeit angefangen, mich etwas mehr und vor allem auch ernster, mit der Nachbearbeitung meiner Bilder auseinanderzusetzen. Mittlerweile kommt eigentlich kein Bild mehr um Photoshop herum, bevor ich es irgendwo online stelle. Meistens habe ich dann aber trotzdem nicht mehr als meine anfänglichen Schritte, mit Kontrast- und Sättigungsänderung, vorgenommen. Ich habe es nun jedoch eingesehen, dass ein bisschen Photoshop einem Foto nicht schadet. Im Gegenteil, es hilft enorm ein Foto etwas aufzupeppen und es noch ein kleines bisschen mehr „gut genug“ zu machen. Fotografen benutzen es ja schließlich auch nicht nur zum Spaß!

Vor einiger Zeit habe ich dann den, wie ich finde, wirklich tollen YouTube Kanal der lieben Jessica Kobeissi gefunden. Durch ihre Bearbeitungsviedeos habe ich in so kurzer Zeit wirklich viel Neues dazu gelernt. Jetzt habe ich angefangen mehr an meinen Fotos zu bearbeiten. Ich habe mich einen Schritt vorwärts gewagt und angefangen etwas mehr als nur die allgemeine Helligkeit und die Kontraste zu verändern. Dabei musste ich tatsächlich auch feststellen, dass das ganze Herumprobieren und vor allem das Bearbeiten an sich wirklich viel Spaß machen!

Portrait

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Love Story

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Ich werde nun versuchen etwas gewagter an Photoshop heran zu gehen, allein schon um das Programm einfach besser kennenzulernen. Denn ich Denke, das ist der wirkliche Grund warum ich mich bisher so gegen die Bildbearbeitung gesträubt habe: einfach weil ich keine Ahnung habe, wie ich mit Photoshop umgehen soll und was das Programm alles kann. Aber dies soll sich nun ändern! Dennoch werde ich weiter an meinem „gut genug“ Motto festhalten und ich hoffe, dass sich dies auch in Zukunft nie ändern wird.

Ein weiterer kleiner Schritt vorwärts

Portrait

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Portrait im Frühling | Photoshop

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Bei diesem letzten Bild habe ich die bisher größte Veränderung vorgenommen, die ich eigentlich jemals gemacht habe. Die liebe Anais, das Model, hat mich dazu inspiriert. Sie hat mir eben dieses Bild zurück geschickt, nachdem sie es mit einer dieser praktischen Zauberapps bearbeitet hatte. Also dachte ich mir, das probiere ich jetzt einfach selbst mal in Photoshop aus. Neben der Hautretusche, welche ich auch bei den Vorigen Fotos schon vorgenommen hatte, habe ich hier auch die Form ihres Gesichts ganz leicht verändert. Dies ist normalerweise etwas, das ich persönlich einfach nur schrecklich finde und so auch gar nicht gemacht hätte. Aber ich wollte versuchen, mehr oder weniger das gleiche, wie die App zu machen und dies ist mir auch für den ersten Versuch ganz gut gelungen.

Über konstruktive Kritik würde ich mich sehr freuen! Wie steht ihr denn so zu Bildbearbeitung und eher drastischen Veränderungen an einer Person?

Blog, England, Städte

Unite for Europe March | London

Ich wollte mich eigentlich schon immer einmal bei einer Art Demonstration beteiligen, allerdings habe ich es bisher irgendwie noch nie geschafft. Es sollte ja zudem auch noch für etwas sein, das ich auch wirklich unterstützen würde. In London gibt es praktisch andauernd solche Demonstrationen, auch viele, die wirklich in meinem Interesse gewesen wären. Allerdings haben diese bisher nie mit meinem Zeitplan übereingestimmt. So war ich zum Beispiel leider nicht in London, als dort der March4Women stattfand – den wäre ich auch wirklich gern mitgegangen. Dieses Mal jedoch hat eigentlich alles geklappt und ich konnte nun endlich meinen ersten March mitgehen, den Unite for Europe March.

Gegen Brexit, für EU!

Der Unite for Europe March, zur Demonstration gegen den Ausstieg Großbritanniens aus der EU, entspricht auch vollkommen meiner Meinung. Denn ja, ich bin absolut gegen den Brexit! Selbst wenn ich nur noch bis zum Sommer hier in England leben werde.

Da ich nun auch endlich einmal nichts vorhatte und mich auch sonst nichts daran hindern würde beschloss ich also, zusammen mit Marie-Agnès, am Unite for Europe March teilzunehmen. Neben 100 bis 200 Tausend weiteren Brexitgegnern, die von allen Ecken der Insel, ja sogar von Frankreich und Spanien, extra dafür anreisten, liefen wir 2 Meilen vom Hydepark, vorbei am Trafalgar Square bis zum Parliament Square um unsere Meinung mitzuteilen und unsere Unterstützung zu zeigen.

Es war eine wunderbar große und vor allem friedliche Demonstration, die leider viel zu wenig von den Medien unterstützt und verbreitet wurde. Kaum eine große Zeitung berichtete davon. Es schien als weigerten sich die Medien jetzt noch, so kurz vor dem Auslösen des Artikel 50, davon zu berichten. Sie wollen scheinbar nicht zeigen, dass so viele Menschen mit dieser Situation unzufrieden sind, da das ganze ja eigentlich sowieso schon besprochen ist.

Bringt das denn jetzt dann überhaupt noch was?“

Der March hat nur wenige Tage vor dem Auslösen des Artikel 50 stattgefunden, da stellt sich die Frage, was bringt es denn dann noch? Ist nicht schon längst alles geregelt und besprochen? Und hat es für mich überhaupt irgendeinen Sinn da mitzugehen, obwohl ich schon bald wieder in Deutschland leben werde und auch noch nicht lange hier lebe? Es betrifft mich ja eigentlich gar nicht wirklich. Diese Fragen hatte ich mir davor gestellt und ich habe darauf auch sehr schnell Antworten für mich persönlich gefunden.

Ja! Es bringt auch so kurz vorher noch etwas. Denn selbst wenn dieser March überhaupt nichts verändern würde (wie es leider nun auch der Fall war), so würde es zumindest zeigen, dass es noch immer Menschen gibt, die die EU befürworten. Und meiner Meinung nach ist dies auch ein guter Weg, für all jene, die in Großbritannien leben, aber beim Referendum nicht wahlberechtigt waren, ihre Meinung zu äußern. Denn das ist doch der ganze Sinn daran,das Recht auf Meinungsäußerung!

Auf meine zweite Frage: Ja! Es ist schon alles geregelt und ein zurück so wahrscheinlich, wie die Besiedelung des Mars innerhalb der nächsten 10 Jahre. Ich gehe jetzt einfach einmal davon aus, dass dies nicht der Fall sein wird… Und auch diese Frage habe ich mir, mehr oder weniger, mit der ersten Antwort bereits erklärt. Warum das ganze überhaupt noch? Zwecks Meinungsäußerung!

Meine letzte Frage hätte ich mir damit auch wieder beantworten können und es hätte an sich als Antwort auch reichen können. Jedoch steckt für mich noch weitaus mehr dahinter.

Für die Politik eines Landes demonstrieren, in dem ich bald nicht mehr leben werde – Warum?

Den Anfang der Antwort zu dieser Frage fand ich in meiner Vergangenheit. Vor 10 Jahren kam ich im August zum ersten Mal in meinem Leben, zusammen mit meiner Familie nach England. Seitdem sind wir beinahe jedes Jahr (ich glaube ich war nur in einem Jahr nicht hier), für immer mindestens 4 Wochen, nach England gefahren. Ich habe die Sommer meiner halben Kindheit auf dieser Insel verbracht und inzwischen ist sie wirklich eine zweite Heimat für mich!

Ich weiß noch nicht, wie eben dies in der Zukunft nun für mich weiter geht… Jedoch weiß ich schon jetzt, dass ich es ohne die Reisen nach Großbritannien nicht aushalten werde. Schon gar nicht, nachdem ich ein Jahr hier gelebt habe.

Aus diesem Grund fand ich es mehr als richtig und auch absolut angemessen bei dem Unite for Europe March mitzugehen obwohl ich bald wieder in Deutschland leben werde.

Ich möchte nicht, dass dieses Land aus der EU austritt! Nicht nur aus Eigeninteresse, sondern auch weil ich davon überzeugt bin, dass diese Vereinigung von europäischen Ländern einen sehr guten Grund hat und ich nicht glaube, dass es Großbritannien nach dem Brexit so viel besser geht. Ich bin wirklich gespannt, wie das alles dann in Zukunft weiter geht…

Inwiefern betrifft mich der Ausstieg?

Wie ich schon sagte, mich betrifft das alles insofern, dass dieses Land, oder vielmehr all die Länder der britischen Inseln, mich mein halbes Leben lang begleiteten und daher auch eine wirklich große Rolle in meiner Vergangenheit, wie auch Zukunft spielen.

Zudem haben inzwischen auch schon mehrere Demonstrationen für ein vereintes Europa in verschiedenen Städten Deutschlands Stattgefunden. Sicherlich auch in weiteren EU-Ländern. Es handelt sich hierbei eben nicht mehr um eine Sache, die nur die Engländer auf ihrer Insel betrifft, es geht ja schließlich um die Europäische Union und in dieser sind auch wir Mitglied.

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