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Fotomontage: aus 3 mach 1 – Photoshop Challenge | FOTOFREITAG

Dieses Foto war bisher in Sachen Bearbeitung wirklich die größte Herausforderung für mich! Ich hatte noch nie zuvor irgendeine Art von Fotomontage gemacht und daher eigentlich auch nicht den blassesten Schimmer, was genau ich da überhaupt tat. Und trotzdem dachte ich mir Photoshop Challenge accepted!

Der Plan

Mitte September war ich für eine Woche auf der Whydah of Bristol segeln. Dort habe ich natürlich auch reichlich Fotos gemacht – das war auch erst der eigentliche Grund, warum ich auf dieses Schiff wollte… Und schon hier, keine Ahnung von Nichts, habe ich mich vor eine Aufgabe gestellt und sie mit Begeisterung versucht zu bewältigen.

Ich hatte Vorstellungen welche Fotos ich unbedingt aufnehmen wollte. Darunter natürlich auch ein „Full Body-Portrait“. Von der Mastspitze bis zum Rumpf. Im Hafen war das dann ja auch absolut kein Problem. Nur auf See hatte ich das Ganze nicht gründlich genug durchdacht.

Die Durchführung

Ganz am Ende des Klüverbaums hing ich in meinem Lifebelt und schoss Fotos wie eine besessene. Dort Vorne hatte es einfach riesig Spaß gemacht, das Geschehen an Deck zu fotografieren. Dabei übersah ich dann auch vollkommen die Tatsache, dass mein 16-300mm Alleskönner-Objektiv nicht weitwinklig genug ist, um wirklich das gesamte Schiff von Oben bis Unten drauf zu bekommen. Oder der Klüverbaum ist einfach zu kurz…

Behind the Scenes Photoshop ChallengeBehind the Scenes

Das Ergebnis: Fotomontage

Das fiel mir dann leider zu spät auf, als ich dann schon wieder zuhause vor dem PC saß und all die Fotos dieser Reise durch ging. Da ärgerte ich mich doch ziemlich, als ich feststellen musste, dass ich es nicht ein Mal geschafft hatte wirklich alles mit drauf zu bekommen. Dann kam mir jedoch der Gedanke: Fix it in Photoshop!

Challenge Accepted!

Und somit hatte ich meine erste Herausforderung einer Fotomontage angenommen und ganz bald schon fast wieder bereut. Ich probierte hier und da, suchte mir Hilfe bei verschiedenen YouTubern, um letztendlich doch alles wieder auf eigene Faust durchzuführen.

So saß ich wirklich Stunden und Tage daran, die Drei Fotos zusammen zu Fügen, die Übergänge zu verblenden und störende Objekte im Bild, wie meine Hand, zu entfernen. Das Alles hatte mir hin und wieder einige Nerven gekostet und manchmal dachte ich auch, ich könnte es doch einfach sein lassen. Doch dann stieg immer wieder der Ehrgeiz in mir hoch, diese Fotomontage fertigzustellen und vor allem nicht aufzugeben!

Jedes Mal, wenn ich einen kleinen Schritt vorwärts kam, bekam ich wirklich eine Art neuen Energieschub. Es mag sich vielleicht verrückt und auch etwas lächerlich anhören, doch ich hatte dann auch immer das Gefühl wirklich etwas geleistet zu haben.

Das Erfolgsgefühl ist einfach um soo viel Größer, wenn man etwas ohne fremde Hilfe und ganz aus eigener Hand schafft.

Whydah Of Bristol Fotomontage | FOTOFREITAG1. Von diesem Foto verwendete ich die Mastspitze

Whydah Of Bristol Fotomontage | FOTOFREITAG2. Das eigentliche Foto, an welches ich Rumpf und Spitze anfügen musste

Whydah Of Bristol Fotomontage | FOTOFREITAG3. Von diesem Foto verwendete ich den unteren Teil und fügte diesen an das 2. Bild an

Whydah Of Bristol Fotomontage | FOTOFREITAG4. Fertig zusammengefügte Montage mit sämtlichen Störfaktoren bereits entfernt

Endgültig fertig bearbeitetes Foto:


Whydah Of Bristol Fotomontage | FOTOFREITAG

Whydah of Bristol
Blog, Reisen

Whydah of Bristol – eine Woche segeln

Als Kind war ich einfach fasziniert von spannenden Abenteuergeschichten. Daher war ich auch schon immer sehr beeindruckt von Geschichten mit Piraten. Ja ich spielte auch des öfteren „Piraten“ mit meiner kleinen Schwester – die waren aber auch einfach cool! Damals wäre mir nie und nimmer in den Sinn gekommen, dass ich eines Tages tatsächlich selbst auf einem Segelschiff stehen würde. Mitte September durfte ich an einem Überführungstörn der Whydah of Bristol teilnehmen.

Whydah of Bristol - im Hafen von Greena, D'nemark

Leinen los und fertig machen zum Anlegen

Mit einer Crew von insgesamt 10 Leuten, von denen mindestens Drei noch nie selbst gesegelt sind, sollten wir die Whydah von Göteborg in Schweden zu ihrem Heimathafen, Heiligenhafen in Deutschland, überführen. Dafür hatten wir genau eine Woche zeit und jede Menge angestauter Vorfreude, endlich die Leinen los zu machen, die Segel zu setzen und gen Süden zu fahren!

Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände verzögerte sich das Ablegen allerdings schon am ersten Tag. So konnten wir erst am folgenden Tag aus Göteborg auslaufen. An den Schären vorbei und Richtung offenes Meer stießen wir allerdings schon auf das zweite Hindernis. Der Wind war leider nicht ideal, was aber bekannt und an sich kein allzu großes Problem bereitet hätte. Denn die Welle, aus südlicher Richtung, war einfach viel zu stark, so dass wir, selbst mit Motor, nicht dagegen ankamen.

Also ging es zurück nach Schweden. Wir legten im Hafen von Donsö an. Dort durften wir, dank eines Sturmes, erst einmal 3 Nächte verbringen, bevor wir dann unseren zweiten Versuch starten würden. Die Hafentage waren an sich natürlich auch unglaublich schön! Wir erkundeten gemeinsam die Insel, machten uns auf die Suche nach frischen Pilzen und wurden, dank unseren beiden Starköchen, wie im Fünf Sterne Restaurant verköstigt. Alles in Allem waren diese Tage schon eine unglaublich tolle Erfahrung für sich!

Auf ein Neues!

 

Aber wir wollten ja eigentlich segeln und uns auf dem offenen Meer vergnügen – anstatt in all möglichen schwedischen Häfen. Also versuchten wir am 4. Tag erneut unser Glück. Der Sturm war inzwischen weiter gezogen, allerdings hatte er eine Welle zurück gelassen von gefühlt 3 Metern, der Erzählung halber 4!

Mit Starkregen und schön schaukelig ging´s also auf in den Süden – naja, vielleicht war es auch eher so Richtung Westen oder Nordwesten… Mit dem Großsegel im ersten Reff und einem Vorsegel versuchten wir unser Bestes. Doch nach etwa 4 Stunden, und mit Aussicht auf eine noch schlimmere Nacht, als der erste schon über der Reling hing, war dann die Entscheidung gefällt, wir würden umkehren und in den nächsten Hafen einlaufen. An dem Punkt hätte ich auch noch die ganze Nacht durchfahren können, so motiviert war ich. Ich hatte ja sowas von keine Ahnung gehabt!

Einmal 24 Stunden Segeln – mit Allem, bitte!

 

Dieses Mal, legten wir auf Styrsö an. Eine wunderschöne, typisch schwedische Schäreninsel westlich von Donsö. Doch lange sollten wir hier nicht bleiben. Am Fünften Tag hieß es dann, früh morgens endgültig „Leinen los“! In der Morgendämmerung legten wir ab und fanden eine Traumhaft ruhige See vor uns. Auch der Wind war endlich mehr oder weniger Ideal. Beinahe so, als wäre die Tage vorher nichts gewesen… So fuhren wir bester Laune und mit Vollzeug Richtung Dänemark und rein ins  Kattegat – eine Art Bermuda Dreieck der Ostsee.

Stille Wasser sind tief – oder der Schein trügt; nicht alles ist Gold, was glänzt…

Den ganzen Tag über hatten wir unglaublich tolles Wetter, eine ruhige See und eine wunderschön entspannte Zeit an Deck. Abends durften wir dann einen umso schöneren Sonnenuntergang bewundern, um dann in der Nacht dem nicht vorhergesagten Sturm ausgeliefert zu werden. Nach dem Abendessen trat dann auch der Wachplan in kraft. Die Crew wurde in Dreier-Grüppchen aufgeteilt, so dass jeder abwechselnd Ruderwache, Backschaft und Freiwache hatte. Und so auch jeder immer mal wieder die Möglichkeit zu Schlafen hatte.

 

Whydah of Bristol - Sonnenuntergang auf der Ostsee

In der Nacht wurde der Seegang dann wieder deutlich rauer, was das schlafe

 

n doch etwas erschwerte. Bei jeder Welle wäre ich beinahe aus dem Bett gefallen… Um Mitternacht hatte ich dann mit meiner Gruppe Ruderwache. Und somit begann für mich eine der aufregendsten Nächte überhaupt.

Unter einem atemberaubenden Sternenhimmel fuhren wir so dahin. Der Wind nahm langsam zu, doch in den zwei Stunden meiner Schicht war sonst nichts weiter Aufregendes – bis auf die Tatsache, dass ich mitten in der Nacht, irgendwo vor der dänischen Küste am Steuer eines zweimastigen Segelschiffes stand. Also alles wie immer!

Nach meiner Schicht beschloss ich noch ein Weilchen oben an Deck zu bleiben, ich war ja sowieso schon wach und da der Seegang noch einmal stärker wurde, war mir dann doch nicht ganz so wohl unter Deck zu gehen. Und dann ging´s auch schon los. Der Bug tauchte bei jeder Welle schon so tief ein, dass man, wenn man ganz vorne Stand, bis mindestens auf Bauchhöhe nass wurde. Zuerst musste das Schonersegel eingeholt werden und kurze Zeit später hieß es dann sowieso „alle Mann an Deck“. Das Großsegel musste ebenfalls runter, der Wind war inzwischen einfach zu stark! Wobei mir die Schräglage der Whydah wirklich sehr gefiel… 

Diese beiden Aktionen waren tatsächlich ziemlich action reich und so auch nicht ganz ohne – im Dunkeln und bei Wellen von Mindestens 5 Meter (für die Erzählung)! Zu meinem Glück hatte ich daran aber einen Heidenspaß – wahrscheinlich etwas zu viel für eine solche Situation… 

Morgenstund hat Gold im Mund

Früh Morgens lag dann wieder eine See vor uns, als hätte es die letzte Nacht nie gegeben. Pünktlich zum Sonnenaufgang vom siebten Tag erreichten wir dann den Hafen von Greena in Dänemark.  Und genau 24 Stunden später legten wir neben der Mytilus, einem historischen Segelschiff für Pfadfindergruppen, an. Wir alle waren heilfroh nach dieser Nacht endlich anlegen zu können!

 

Die Ankunft am Ziel ist umso schöner, je mehr Stürme du erlebt hast

So endete unsere Schiffsreise auf knapp halber Strecke (wohl eher einem Drittel der eigentlichen Reise) in Dänemark. Am 8. Tag war dann noch die Schiffsübergabe an die nachfolgende Gruppe, die nun ihr Glück versuchen konnte, die Whydah sicher in ihren Heimathafen zu bringen. 

 

Auf (hoffentlich) Wiedersehen, Whydah!

Für uns alle hieß es nun, zurück nach Deutschland und zurück in den Alltag. Ganz plötzlich wird man wieder in die Realität zurück gerissen! Jedoch bereichert mit unglaublich schönen und einzigartigen Erinnerungen. Einfach unvergesslich… 

Brighton Pier FOTOFREITAG
England, Fotografie

Der Brighton Pier | FOTOFREITAG

 

Ein Pier ist ja generell ein sehr beliebtes Fotomotiv, besonders in der Abendstimmung machen sie ganz schön was her. Man hat den Pier, das Meer drum herum und das alles ist in ein wunderbar goldenes Licht getaucht. Da entsteht durchaus eine unglaublich, ja fast magische Stimmung. Der Pier in Brighton ist eindeutig einer der beliebtesten Piers ganz Englands. Daher auch einer der wohl am häufigsten fotografierten Piers. Aus diesem Grund hatte ich beschlossen, keine der typischen Fotos vom Pier in Brighton zu machen. Einfacher aufgebaute Piers sind dafür sowieso viel besser geeignet. Der Brighton Pier hat, wie ich finde, etwas zu viel Action, zu viel was einen Ablenken würde. Ganz nach dem Motto: weniger ist mehr! Continue Reading

Allgemein, England

Eine Frage des Blickwinkel

Der andere Blickwinkel schafft die Voraussetzung, dass uns alltägliche Dinge in Staunen versetzen.

Ich habe noch ein paar Fotos auf meiner Festplatte entdeckt, die ich noch nirgends gezeigt hatte… Ist zwar nun schon eine weile her, aber ich finde, die sollten doch auch gepostet werden.

Ein anderer Blickwinkel – Nur so habe ich bemerkt, dass Mati schon mal dort war. Hallo Mati, ich jetzt auch!

 

Nicki in Eastbourne

 

Nochmal Nicki

 

Die vertrockneten Blüten einer absterbenden Pflanze. (ziemlich dramatisch)

Blog

Ein entspannter Sonntag am Meer

So schön und aufregend London auch ist, manchmal braucht man auch etwas Abstand von dem ständigen Stress der Stadt – was ist da besser als ans Meer zu gehen?

Zwei meiner Freundinnen meinten an einem späten Freitagabend zu mir, sie wollen Sonntag runter nach Eastbourne ans Meer zu den Seven Sisters fahren und ob ich denn nicht mit wolle. Ich kenne die Gegend dort, ich war schon vor ein paar Jahren, als ich das erste Mal in London war, bei den Seven Sisters. Eine Reihe der berühmten weißen Kalkfelsklippen die sich zwischen Eastbourne und Brighton erstrecken. Also habe ich gesagt, dass ich sehr gerne mitkommen würde.

Am Samstag haben wir dann versucht, den Trip nach Eastbourne, in einem wirklich gemütlichen Starbucks in Chelsea, zu planen. Aus dem Planen wurde aber nicht sehr viel, unser Plan sah mehr oder weniger noch immer gleich aus, wie Freitag Abend.

Auf ans Meer!

Wir sind dann Sonntagmorgen um halb 7 über den Friedhof zur Tubestation losgelaufen und haben gehofft, dass alles einigermaßen passt und wir unseren Zug um 7:26 von der Victoria Station nach Eastbourne nicht verpassen. Morgens, vor allem Sonntagmorgens, fahren die Tubes leider nicht ganz so Regelmäßig, wie üblich, also mussten wir zusehen, dass wir die erste Tube bekommen.

An der Victoria Station angekommen mussten wir uns innerhalb von 15 Minuten dann die Tickets besorgen, was zuerst gar nicht so einfach war, aber dafür erstaunlich günstig.

Dank einer, etwas umständlichen, Zug-Bus-Zugfahrt über Brighton, sind wir dann schließlich um etwa 10 Uhr in Eastbourne angekommen.

Dort haben wir uns dann noch schnell etwas Proviant für ein Picknick auf den Klippen besorgt und uns dann auf zum Meer gemacht, immer den Möwen hinterher.

Möwe

Die kleine Möwe

Nach der anstrengenden Reise mussten wir uns aber erst einmal etwas Ausruhen, bevor wir den langen Marsch auf die Klippen antreten würden.

Nach einem schnellen Shooting mit einer äußerst fotogenen Möwe, einer kurzen Pause am Strand und anschließend in einem kleinen Cafe, mit Scones und heißer Schokolade, haben wir uns am Strand entlang in Richtung Klippen begeben.

Auf dem Weg dorthin haben wir dann immer wieder kleine Fotopausen eingelegt, bei welchen so viele schöne Erinnerungsfotos entstanden sind. Außerdem ist mir auch aufgefallen, dass heutzutage überhaupt nicht mehr gefilmt wird. Als ich noch kleiner war, wurde in jedem Urlaub gefilmt und alles mögliche auf dem Film festgehalten.

Ich finde es wirklich toll, wenn man sich dann später solche filme wieder ansehen kann und auch sehr schade, dass dies nicht mehr so der Fall ist. Also habe ich versucht das zu ändern und so sind auch ein paar wirklich sinnlose, aber witzige Videos entstanden, die wir dann in ein paar Jahren wieder anschauen können und uns an diesen Lazy Sunday bei den Seven Sisters zurückerinnern.

Endlich oben angekommen hat man dann eine atemberaubende Aussicht. Nicht nur über das Meer, sondern man kann auch wirklich weit ins Land rein sehen.

Dort oben haben wir dann den Rest des Tages mit picknicken und weiteren Fotoshootings, direkt an den Klippen, verbracht. Es ist ein wirklich tolles Gefühl, aus London raus zu kommen und auf den Klippen zu sitzen und einfach mal nichts zu tun – stundenlang.

Es ist zwar nicht sehr viel aufregendes an diesem Tag passiert, aber er ist definitiv einer der schönsten Tage, die ich bisher hier in London erlebt habe.

Wie sieht denn euer perfekter „Lazy Sunday“ aus?

Und schaut doch auch mal meiner Freundin Marie-Agnès vorbei, sie hat jetzt auch das bloggen angefangen.

Ich habe eigentlich gar keine Brille

Verrück? Nein, wir doch nicht!

Ein „Behind the Scenes“

Beachy Head Lighthouse

Abends war das wetter einfach nur noch verrückt…

Italien

There and back again

Wer nie weggegangen ist,

versteht die Heimkehrenden nicht.

Walter Ludin

Soo… jetzt hab ich es endlich einmal geschafft mir die Zeit zunehmen, um die Fotos von Italien durchzugehen ;P

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