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London

Trooping the Colour Queen Elizabeth II Fotofreitag
England, Fotografie

Trooping the Colour Parade | FOTOFREITAG

Es ist mal wieder Zeit für einen Fotofreitag, der letzte ist inzwischen schon beinahe einen Monat her – also eher schon überfällig!  Zudem habe ich inzwischen schon wieder eine doch sehr große Ansammlung an Fotos, die alle gepostet werden wollen.

Die heutigen Fotos entstanden alle bei der Geburtstagsparade der Queen, oder einfach Trooping the Colour. Mal wieder hatte ich ziemliches Glück, ich hatte es direkt vorne an die Absperrung geschafft und so konnte ich (mehr oder weniger) ungehindert knipsen. Durch Zufall standen wir auch auf der richtigen Seite, um Queen Elizabeth II gut sehen zu können.

Die Parade an sich lohnt sich wirklich einmal gesehen zu haben – wenn man zu dem Zeitpunkt sowieso in London ist. Jedoch sind all die Royals in ihren Kutschen so schnell an einem vorbei gerauscht, dass man mit schauen fast nicht hinterher kommt. Trotzdem konnte ich einige ganz gut einfangen. Sogar Ihre Majestät höchst persönlich!

Trooping the Colour

Trooping The Colour Queen´s Guards

Trooping the Colour Prinz Harry, Herzogin Kate und Camilla

Prinz Harry, Herzogin Kate und Camilla fahren gemeinsam in einer Kutsche zur Parade der Queen. Prinz William ritt, gemeinsam mit seinem Vater Prinz Charles, die Strecke vom Buckingham Palace zur Horse Guards Parade.

Trooping the Colour Prinz William Pferd Portrait

Leider hab ich nur ein Foto von seinem Pferd gemacht. Ja, da ging tatsächlich wieder einmal das Pferdemädchen mit mir durch. Bei so vielen tollen Pferden konnte ich halt nicht anders…

Trooping the Colour Pferd Portrait

Trooping The Colour Queen´s Guards

Trooping The Colour Queen Elizabeth II und Prinz Philip

Ihre Majestät Queen Elizabeth II und Prinz Philip, Duke of Edinburgh

Trooping The Colour Queen Elizabeth II und Prinz Philip

Trooping The Colour Queen Elizabeth II und Prinz Philip

Trooping the Colour Queen´s Guards Officer

Trooping the Colour Queen´s Guards Officer

 

 

Color Obstacle Rush & Summertime Ball
Blog

Wie Du auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzt (Summertime Ball Edition)

Ich dachte immer das mit den zwei Hochzeiten und dem gleichzeitig Tanzen sei wirklich und absolut unmöglich. Du kannst nicht auf zwei Mega-Parties gleichzeitig anwesend sein – oder vielleicht etwa doch? WATCH ME! Wir haben es kurzerhand gemacht. Letzten Samstag haben wir nicht nur an einem 5km Lauf teilgenommen, sondern sind auch (beinahe gleichzeitig) auf den Summertime Ball gegangen.

Irgendwann Anfang Winter letzten Jahres bin ich durch eine nette Werbeanzeige auf Facebook über diesen verrückten 5k Run gestolpert. Dieser Run beinhaltete nicht nur die wunderbaren Holi Farbpulver, sondern auch jede Menge aufblasbarer, Hüpfburg-Artige Hindernisse, die es zu überqueren gab. Also kurzerhand den Freunden davon erzählt, ein kleines Team zusammen gestellt und für den Run angemeldet. Dieser würde dann etwa ein halbes Jahr später am 10. Juni stattfinden.

May the odds be (n)ever in your favour!

Beinahe zur gleichen Zeit hatten wir uns auch dazu entschlossen, dass wir zum Summertime Ball von Capital FM gehen würden. Allerdings würde man erst bis relativ kurz vorher erfahren welche Künstler auftreten werden und noch viel wichtiger, wann genau das ganze Spektakel stattfinden sollte. Irgendwann im April oder Mai war es dann soweit, das Datum für den STB wurde bekannt gegeben. Jetzt darfst du dreimal raten, auf welches Datum dieser gelegt wurde… Richtig! Der 10. Juni 2017 und um 15 Uhr geht’s los, wobei der Einlass schon um 12 Uhr mittags sein würde.

Hochzeit Nr. 1: Color Obstacle Rush

Da wir für den Fun Run ja bereits ein halbes Jahr vorher bezahlt hatten, blieb uns eigentlich nichts anderes übrig, als das alles jetzt so durchzuziehen. Dummerweise war unser Startslot zwischen 11:30 und 11:45 Uhr und Einlass beim Summertime Ball um 12:00 Uhr Mittags. Wir hätten also theoretisch eine knappe halbe Stunde gehabt, um die 5 Kilometer und an die 20 Hürden zu überwinden und anschließend zum Wembley Stadium zu kommen…Color Obstacle Rush 2017

Glücklicherweise ging der Summertime Ball aber erst um 15 Uhr los und so konnten wir ganz entspannt unseren kleinen Run hinter uns bringen. Es handelte sich hierbei aber eher um einen Fun Run und daher sind die meisten Teilnehmehr tatsächlich durchgehend von Hindernis zu Hindernis gelaufen. Wir wollten das ganze aber joggend meistern und so, immer den Summertime Ball als unser Ziel vor Augen, waren wir letztendlich eine der wenigen, die wirklich alles rannten. Auch waren wir so ziemlich die ersten, die aus unserer Startgruppe im Ziel ankamen (obwohl wir weit hinten gestartet sind. Allerdings war das auch nicht wirklich schwierig…

Color Obstacle Rush 2017

 

Hochzeit Nr. 2: Summertime Ball

Glücklicherweise fanden beide Events im Westen Londons statt. Der Run in Kempton in Südwest London und der Summertime Ball im Wembley Stadium in Nordwest London. Trotzdem liegt eine etwa 90 Minuten fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln dazwischen – könnte jedoch schlimmer sein… Wenn wir also um 13 Uhr Richtung Wembley aufbrechen würden, dann wären wir etwa halb 3 dort gewesen. Theoretisch!

Dummerweise hat sich alles etwas nach hinten gezogen (wer hätte das gedacht?!) und so waren wir erst kurz vor 2 am Bahnhof, noch immer in unserer bunten Laufkleidung. Am Bahnhof haben wir uns in größter Hektik Tickets geholt (unsere Oyster Karten konnten wir seltsamerweise nicht nutzen) um dann festzustellen, dass der Zug verspätet ist. Die 90 Minuten Verbindung wurde uns auch nicht mehr angezeigt, stattdessen eine äußerst umständliche von beinahe 3 Stunden. Wir konnten nun nur noch zu spät ankommen… Na ganz toll!

Nach längerem scherzen meinerseits, wir hätten einfach einen Uber nehmen sollen, entschlossen wir uns dann tatsächlich diese Option zu wählen. Inzwischen wurde nicht einmal mehr angezeigt, wann der Zug denn tatsächlich kommen würde. (Ticket umsonst gekauft!)

Wenige Minuten später saßen wir dann (noch immer voller Farbe) in unserem Uber und es ging in Richtung Wembley. An dieser Stelle hatten wir noch etwa eine Stunde Zeit, um pünktlich anzukommen. Die Fahrtdauer lag jedoch bei etwa 20 Minuten mehr… Wir wussten allerdings noch nicht, dass wir zu dem weltbesten Uberfahrer ins Auto gestiegen sind. Diesem lag es nämlich sehr am Herzen uns noch in time zum Summertime Ball zu bringen.

Das unmögliche geschafft

Über kleine Schleichwege ging es vorbei am Nachmittags-Verkehr Londons und so kamen wir tatsächlich noch pünktlich an. Unser netter Fahrer hatte tatsächlich das Unmögliche geschafft – wie ist mir irgendwie noch immer ein kleines Rätsel. Er hat eine fahrt von beinahe eineinhalb Stunden in nur knapp einer Stunde geschafft. Hierfür hätte unser lieber Fahrer durchaus einen Award verdient!

So haben wir es also noch halbwegs rechtzeitig zum ersten Act geschafft. Dieser war niemand anderer als Mr Bruno Mars. Gut, im Nachhinein mussten wir feststellen, dass wir doch einige Songs von ihm verpasst hatten… aber immerhin nicht ganz! Jetzt konnten wir entspannt die restlichen Acts von unseren Plätzen, die nicht besser hätten sein können, genießen. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Marie-Agnès und Nicki! ♥

Shawn Mendes Summertime Ball Wembley Stadium

Wenn du also auch irgendwann einmal auf zwei so tollen Hochzeiten gleichzeitig tanzen möchtest, dann stelle bitte Sicher, dass du so gut wie überhaupt keinen Plan hast, Kleingeld für das Taxi und einen großen Haufen Glück, dass auch alles so hin haut, wie du dir das so ungefähr vorgestellt hast. Und ganz Wichtig: finde zwei Events, die am gleichen Tag und am besten noch zur gleichen Zeit stattfinden. Wenn du noch eine kleine Herausforderung willst, probier doch einfach 3 oder mehr – the sky has no limit.

Viel Spaß!

10 Dinge, die du als Au Pair wissen solltest
Allgemein, Au Pair

Was du als Au Pair wissen solltest

Das Leben als Au Pair ist einfach toll, du kannst scheinbar endlos Erfahrungen sammeln und es bietet dir einfach so viele neue Möglichkeiten. Doch auch dieses scheinbar perfekte Licht, in dem dieses einzigartige Erlebnis oft dargestellt wird, wirft Schatten. Zwar keine allzu großen, aber sie sind da. Daher habe ich mich dazu entschlossen hier einmal einige Punkte anzusprechen, die man vielleicht gar nicht so oft hört. Dies sind alles Themen, die ich persönlich sehr wichtig finde, wenn du dich für das Au Pair-Sein entscheidest. 

  1. Geh nach deinem Bauchgefühl! DIE perfekte Familie (die nicht nur super nett ist, sondern zugleich alles hat was ein Herz begehrt) zu finden ist in etwa wie Lotto spielen. Es ist theoretisch möglich, doch du wirst leider nicht der/diejenige sein, der/die den Jackpot mit nachhause nimmt! Wenn du die Wahl hast, entscheide dich für die Familie, mit der du dich am besten verstehst. Auch wenn diese vielleicht nicht mitten in Manhatten (wo du eigentlich unbedingt hin wolltest) wohnt.

  2. Lass dich nicht versklaven! Es gibt sie tatsächlich noch, die Sklaventreiber und diese holen sich immer wieder und sehr gerne Au Pairs in ihre vier Wände. Auch als Au Pair hast du Rechte und diese müssen von deiner Gastfamilie akzeptiert werden. Sollte es der Fall sein, dass du dich in eine solche Familie verirrt hast, sprich mit Freunden, der Organisation und der Familie selbst und vergiss nicht, im schlimmsten Fall kannst du die Familie immer wechseln. Ein Vertrag im Voraus, in dem all deine Aufgaben klar aufgelistet sind ist immer von Vorteil und sollte eigentlich ein Muss sein. So sind beide Seiten abgesichert und jeder weiß, wie man sich zu verhalten hat und wer welche Aufgaben trägt.

  3. Home sweet Home. Du wirst etwas Zeit brauchen, um dich einzuleben und so richtig zuhause zu fühlen. Das ganze kann durchaus einige Monate dauern, also gib nicht gleich nach den ersten paar Wochen auf! Du wirst dich Anfangs auch eher wie ein Gast fühlen, als ein Mitglied der Familie.

  4. Du wirst Heimweh bekommen, egal wie stark und selbstständig du dich auch fühlen magst. (Besonders anfällig dafür wirst du in den Wintermonaten sein) Mach dir aber keine Sorgen, es ist nur eine Phase, die vorüber gehen wird. Unternimm in dieser zeit viel mit Freunden und schau, dass du dich immer gut beschäftigt hältst. SO vergeht diese etwas schwierigere Zeit ganz schnell wieder. 

  5. Du bist NICHT perfekt! Du wirst Fehler machen und Dinge vergessen und das darfst du auch. Schließlich bist du ja auch nur ein Mensch, vergiss das nicht. Als Au Pair verfällt man leicht in einen Perfektionswahn – du möchtest alles richtig und ja keine Fehler machen. Sei aber nicht zu streng mit dir selbst und mach dir bitte keine allzu großen Vorwürfe, wenn mal was schief läuft.

    Au Pair in London, Tower Bridge und Shard

  6. Die Sache mit der anderen Sprache… Egal wie gut du die Sprache auch sprichst, früher oder später wirst du von deinen Host-Kindern zu hören bekommen, dass du ja nicht einmal richtig *beliebige Sprache einfügen* sprechen kannst.

  7. Freunde finden – das A und O als Au Pair! Und zwar am besten so schnell wie möglich. Umgib dich auch mit anderen Au Pairs, ihr könnt euch so gegenseitig helfen und Tipps geben. Doch das aller wichtigste, ihnen geht es genau gleich wie dir und so kannst du dich super mit ihnen austauschen und die wenigen, vielleicht nicht ganz so schönen Phasen könnt ihr so gemeinsam bewältigen.

    Montage sind immer noch scheiße, egal wie toll deine Arbeit auch ist! Wenn du nach einem wunderbaren Wochenende wieder arbeiten musst, überkommt dich auch hier der allseits bekannte Montagsblues. Aber eh du dich versiehst steht auch schon das nächste Wochenende vor der Tür. Also Kopf hoch, trink deinen Kaffee aus und weiter geht´s!

  8. Die Zeit vergeht wie im Flug. Auch wenn es dir Anfangs vielleicht wie eine Ewigkeit vorkommen wird, wird dir die Zeit wie Sand zwischen den Fingern verrinnen. Also mach aus deinem Jahr, Monate oder vielleicht nur einigen Wochen so viel du nur kannst.

  9. Es ist eine unvergessliche Zeit, die es allemal jede einzelne der vielleicht weniger schönen Seiten am Au Pair-Sein wert ist! So, don´t worry, be happy und genieße deine Zeit im Ausland. 

Falls du Fragen hast, oder möchtest, dass ich vielleicht den ein oder anderen Punkt aus dieser Liste noch etwas ausführlicher bespreche (vielleicht auch ein ganz anderes Thema) schreib es mir doch gerne in die Kommentare. Und wenn du selbst schon Au Pair bist/warst würde ich mich sehr freuen, wenn du deine Meinung und Erfahrungen mit mir und all den (werdenden) Au Pairs teilen würdest.

BAFTA 2017
Blog

Am Roten Teppich der BAFTA Awards

Ziemlich kurzfristig haben wir herausgefunden, dass am 14. Mai die British Academy Television Awards in London stattfinden sollten, und dass es möglich ist, all die Sternchen über den Roten Teppich schreiten zu sehen. So eine Show wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Wir hatten uns dann Kurzerhand dazu entschlossen, Sonntagmorgen zu denn unchristlichsten Zeiten aufzustehen und zur Royal Festival Hall zu fahren um uns die Eintrittsbändchen zu sichern.

Tatsächlich wäre es aber nicht wirklich nötig gewesen so früh aufzustehen, denn selbst Mittags beim Einlass wurden noch die blauen Bändchen verteilt. Wir hatten einfach nicht den leisesten Schimmer, wie viele ausgeteilt werden. Trotzdem war das frühe Aufstehen jede Minute wert, denn die Bändchen waren Nummeriert, wodurch wir direkt vorne an die Absperrung konnten.

Ed Westwick BAFTA Awards 2017 auf dem Roten Teppich

ED WESTWICK

Der perfekte Platz – oder vielleicht doch nicht?

Man sieht solche Red Carpet Events ja eigentlich immer nur im Fernsehen oder ähnliches. Daher waren wir uns auch nicht sicher, was da jetzt tatsächlich auf uns zukommen würde. So dachten wir, dass unser Platz, direkt gegenüber der großen Fernsehkameras, eigentlich ganz vorteilhaft sei. Little did we know… Es stellte sich dann später heraus, dass es dort alles andere als vorteilhaft war, wenn man auf Autogramme oder Fotos mit den großen Sternchen hofft.

Da gegenüber von uns die ganzen Interviews stattfanden, beanspruchten diese entweder die ganze Aufmerksamkeit der Stars, oder sie versuchten so schnell wie möglich und , wenn möglich, ungesehen an der Kamerabrigade vorbei zu huschen. Irgendwelche Autogramme zu geben, oder gar für ein Selfie zu posen brächte da nur ungewollte Aufmerksamkeit auf sie und würde auch nur daran hindern, wenn man gerade versucht eine neue Rekordzeit aufzustellen. Wer schafft es am schnellsten und vor allem ungesehen an den fragenden Reportern vorbei?

BAFTA 2017 Roter Teppich Benedict Cumberbatch

BENEDICT CUMBERBATCH

Der, der nicht gesehen werden will!

Mein persönlicher Award geht hier eindeutig an Charlie Heaton von Stranger Things. Er hat sich ganz einfach in die Mitte einer kleinen Gruppe positioniert und da es gerade auch noch wie aus Eimern regnete, war er wortwörtlich von allem und jedem abgeschirmt. Charlie war leider so schnell wieder verschwunden, dass wir es nicht einmal schafften ihn auf einem Foto einzufangen. Zu schade! Die Silbermedallie bekommt Ed Westwick, dicht gefolgt von Benedict Cumberbatch und Sean Bean.

BAFTA 2017 Roter Teppich Matt Smith auf dem Roten Teppich

MATT SMITH

Der magische Rote Teppich…

Im ganzen war es weniger magisch, sondern viel mehr ein eher verrücktes Erlebnis. Es ist wirklich seltsam, Menschen in „Real Life“ zu sehen, die man sonst sein leben lang nur auf Bildschirmen bestaunt hat. Manche waren wirklich schwer wiederzuerkennen. Generell fragten wir uns doch recht oft „wie heißt er oder sie nochmal?“ und „woher kennt man XY eigentlich?“. Zudem geht es da auf dem Roten Teppich höchst chaotisch zu. Ab einem bestimmten Punkt war ich einfach nur noch überfordert mit den ganzen Menschen die vor mir vorbei liefen. Mal kommen ganz viele auf einmal vorbei, dann wieder nur ein oder zwei. Ich muss schon sagen, ich habe wirklich einige Stars übersehen und teilweise kannte ich die Persönlichkeiten auch gar nicht.

Insgesamt habe ich 3 Autogramme und ein Starselfie mit der bezaubenden Amy Nuthall abgestaubt (eine sehr dürftige Ausbeute wie wir uns sagen ließen). Letztendlich war dies aber sowieso nicht das Wichtigste für mich. Ich fand es einfach toll die Menschen, die man sonst immer nur in Form von tausenden Pixeln bestaunt, wirklich in echt zu sehen und dabei festzustellen, dass sie auch nur Menschen sind, wie du und ich! Auch wenn sie etwas wichtiger zu sein scheinen und über den roten Teppich laufen durften…

BAFTA 2017 Roter Teppich Amy Nuttall Fan Selfie

AMY NUTTALL

Vielen Dank an Marie-Agnès für das eifrige Knipsen und ablichten der Stars! Leider hatte ich meine Kamera zuhuase gelassen (war letztendlich auch die richtige Entscheidung), so hatten wir dann nur unsere Handykameras… daher leider nicht die beste Qualität. 

Fotofreitag Vintage
Fotografie

Ein kleines bisschen Vintage | FOTOFREITAG

Ich versuche mich ja weiterhin ein bisschen mehr in Photoshop einzuarbeiten. Also habe ich einfach mal ein bisschen rumprobiert und bin dabei auf einige neue Bearbeitungsweisen gestoßen. Für heute habe ich mir dann vorgenommen die Fotos in einem etwas anderen Stil zu bearbeiten. So entstanden dann diese leicht Vintage angehauchten Bilder.

Manchmal ist ein Bild in Sepia oder Schwarz-Weiß einfach um ein vielfaches Aussagekräftiger und es verleiht dem Bild zudem eine ganz andere Stimmung. Gerade aber, wenn ein Bild in Sepiafarben ist, kommt man eigentlich nicht an dem Altmodisch-Effekt vorbei. Also habe ich mir dann zur Aufgabe gestellt noch ein paar mehr Fotos im Vintage Stil zu bearbeiten, jedoch ohne Sepia noch einmal zu verwenden.

Vintage Sepia Portrait

Vintage Portrait

Vintage portrait auf Balkon

Model im Rosenstrauch Vintage

Möwe beim Losfliegen
Allgemein, Blog

Abstand nehmen – die Lösung aller Probleme?

Manchmal scheint einfach gar nichts zu helfen, du stehst mehr oder weniger unter Dauerstress, bei der Arbeit läuft nichts wie es soll und zuhause ist es leider auch nicht besser. Es scheint einfach alles irgendwie nur noch schief zu gehen und egal, was auch immer du ausprobierst, es wird nicht besser. Früher schlafen gehen oder sich einen Tag frei nehmen bringen zwar kurzzeitig was, aber so richtig besser fühlt es sich nicht an. Vielleicht musst du in solch einem Fall einfach mal raus und von Allem etwas mehr Abstand nehmen.

Bach im Wald

Für mich ist genau das die Lösung auf sämtliche Probleme, ganz egal was. Hier in der Stadt ist das Leben gefühlt tausendmal stressiger und hektischer als bei mir daheim in der ländlichen Einöde. Da kann es dann auch mal vorkommen, dass einem das Ganze dann doch etwas zu viel wird. Wenn es dann zu dem Punkt kommt, an dem es einfach nur noch zu viel Stadt ist, hilft eigentlich nur noch eines: Abstand nehmen!

Für mich persönlich ist dies wirklich die allerbeste Medizin und Lösung für eigentlich alle Probleme. Einfach mal rauskommen und weg von all dem, was mich stresst. Gerade wenn alles einfach schiefzugehen scheint ist dies, wie ich finde, tatsächlich das Beste. In meinem Fall hilft es mir unglaublich, wenn ich einfach etwas mehr von Natur umgeben bin. Weniger Häuser, Straßen und Menschen um mich herum und bessere Luft können eine so große Auswirkung auf mich haben. Klar, ich könnte jetzt einfach in den nächstgrößeren Park gehen, doch so richtig Hilfreich ist für mich eigentlich nur ein Trip raus aus der Stadt. Richtig raus und möglichst viel Abstand nehmen!

Raus fahren und abschalten

Meine Mädels und ich machen daher auch immer mal wieder Sonntags einen Trip raus auf´s Land. Wir stellen uns dann ein Lunchpaket zusammen und laufen dann meistens irgendwie durch die Landschaft, bis wir irgendwo Pause machen und picknicken. Diese Tage sind vielleicht dann wirklich mit Abstand die unproduktivsten Tage, die ich hier in London habe, jedoch sind diese auch die, die mir immer am stärksten in Erinnerung bleiben. Die Tage, an denen wir einfach nur in der Natur herumsitzen, ob im Wald, am Strand oder oben auf irgendwelchen Klippen (und sonst scheinbar den ganzen Tag nur am Essen sind), sind die Tage, an denen ich mal so richtig abschalten und einfach nur den Moment genießen kann.

Eastbourne Klippen

Daher finde ich, dass es wirklich am meisten hilft, so weit wie möglich Abstand zu nehmen, nichts Sinnvolles machen und einfach nur den Augenblick genießen und vor allem, den Moment bewusst leben. Entspannen und an nichts anderes denken, als das, was du hier und jetzt vor dir siehst – und nicht mehr!

Also ja! Abstand nehmen ist für mich, hier in London, definitiv die Lösung aller Probleme. Zumindest all meiner Probleme.

Hast du vielleicht auch eine solche Lösung für deine Probleme und um mal wieder zur Ruhe zu kommen? Schreibe mir doch einfach in die Kommentare, mich würde es wirklich sehr interessieren!

Photoshop?!
Blog, Fotografie

Ein bisschen Photoshop schadet nicht!

Lange Zeit hatte ich mich wirklich extrem gegen die Bildbearbeitung gesträubt. Ich war einfach der Meinung, das Bild muss schon in der Kamera „gut genug“ sein und dann wäre eine große Nachbearbeitung in Photoshop eigentlich nur unnötiger Zeitaufwand. Ich bin auch jetzt noch der Meinung, dass ein Foto bei der Aufnahme wirklich „gut genug“ sein sollte. So mache ich es mir also direkt beim Fotografieren zur Aufgabe, ein Bild so gut wie möglich zu schießen, so dass ich es theoretisch direkt aus der Kamera heraus mit gutem Gewissen veröffentlichen könnte. Das Bild im Nachhinein verändern kann ja jeder – außer ich natürlich.

Langsam annähern

Umso mehr ich mich dann mit meiner Kamera beschäftigte, gab es dann aber bald schon keinen Weg mehr, der mich um das bearbeiten herum führte. Es gehört (heute) ja schließlich zur Fotografie dazu wie ein Objektiv auf eine Kamera! Also habe ich damit angefangen etwas mit Photoshop herumzuspielen und ich habe mich dann auch sehr schnell in das Programm verliebt. Naja, das ist vielleicht noch etwas übertrieben, aber ich war doch sehr schnell davon überzeugt und wollte auch von anderen Bearbeitungsprogrammen nichts mehr hören!

VORHER

 

Portrait Nicole | Photoshop

NACHHER

Zu diesem Zeitpunkt habe ich allerdings nicht mehr als Kontraste, Helligkeit und vielleicht noch etwas Sättigung verändert. Schon bei so winzigen Veränderungen musste ich dann aber feststellen, dass ich durch Photoshop meine „gut genug“ Bilder aus der Kamera ein ganzes Stück aufpeppen konnte. Ich probierte also immer mehr daran herum und fing an auch ein Logo/Wasserzeichen mit einzubauen. Ich habe dann auch angefangen mich auf YouTube etwas weiter zu bilden. Jedoch war das ganze nur mehr oder weniger erfolgreich. Ich vergaß einfach viel zu schnell wieder wie man was genau macht und welche Shortcuts es gibt und so weiter… Dies ist aber leider auch heute noch so.

Einfach mal machen!

Ich habe nun in letzter Zeit angefangen, mich etwas mehr und vor allem auch ernster, mit der Nachbearbeitung meiner Bilder auseinanderzusetzen. Mittlerweile kommt eigentlich kein Bild mehr um Photoshop herum, bevor ich es irgendwo online stelle. Meistens habe ich dann aber trotzdem nicht mehr als meine anfänglichen Schritte, mit Kontrast- und Sättigungsänderung, vorgenommen. Ich habe es nun jedoch eingesehen, dass ein bisschen Photoshop einem Foto nicht schadet. Im Gegenteil, es hilft enorm ein Foto etwas aufzupeppen und es noch ein kleines bisschen mehr „gut genug“ zu machen. Fotografen benutzen es ja schließlich auch nicht nur zum Spaß!

Vor einiger Zeit habe ich dann den, wie ich finde, wirklich tollen YouTube Kanal der lieben Jessica Kobeissi gefunden. Durch ihre Bearbeitungsviedeos habe ich in so kurzer Zeit wirklich viel Neues dazu gelernt. Jetzt habe ich angefangen mehr an meinen Fotos zu bearbeiten. Ich habe mich einen Schritt vorwärts gewagt und angefangen etwas mehr als nur die allgemeine Helligkeit und die Kontraste zu verändern. Dabei musste ich tatsächlich auch feststellen, dass das ganze Herumprobieren und vor allem das Bearbeiten an sich wirklich viel Spaß machen!

Portrait

VORHER

 

Love Story

NACHHER

Ich werde nun versuchen etwas gewagter an Photoshop heran zu gehen, allein schon um das Programm einfach besser kennenzulernen. Denn ich Denke, das ist der wirkliche Grund warum ich mich bisher so gegen die Bildbearbeitung gesträubt habe: einfach weil ich keine Ahnung habe, wie ich mit Photoshop umgehen soll und was das Programm alles kann. Aber dies soll sich nun ändern! Dennoch werde ich weiter an meinem „gut genug“ Motto festhalten und ich hoffe, dass sich dies auch in Zukunft nie ändern wird.

Ein weiterer kleiner Schritt vorwärts

Portrait

VORHER

 

Portrait im Frühling | Photoshop

NACHHER

Bei diesem letzten Bild habe ich die bisher größte Veränderung vorgenommen, die ich eigentlich jemals gemacht habe. Die liebe Anais, das Model, hat mich dazu inspiriert. Sie hat mir eben dieses Bild zurück geschickt, nachdem sie es mit einer dieser praktischen Zauberapps bearbeitet hatte. Also dachte ich mir, das probiere ich jetzt einfach selbst mal in Photoshop aus. Neben der Hautretusche, welche ich auch bei den Vorigen Fotos schon vorgenommen hatte, habe ich hier auch die Form ihres Gesichts ganz leicht verändert. Dies ist normalerweise etwas, das ich persönlich einfach nur schrecklich finde und so auch gar nicht gemacht hätte. Aber ich wollte versuchen, mehr oder weniger das gleiche, wie die App zu machen und dies ist mir auch für den ersten Versuch ganz gut gelungen.

Über konstruktive Kritik würde ich mich sehr freuen! Wie steht ihr denn so zu Bildbearbeitung und eher drastischen Veränderungen an einer Person?

Blog, England, Städte

Unite for Europe March | London

Ich wollte mich eigentlich schon immer einmal bei einer Art Demonstration beteiligen, allerdings habe ich es bisher irgendwie noch nie geschafft. Es sollte ja zudem auch noch für etwas sein, das ich auch wirklich unterstützen würde. In London gibt es praktisch andauernd solche Demonstrationen, auch viele, die wirklich in meinem Interesse gewesen wären. Allerdings haben diese bisher nie mit meinem Zeitplan übereingestimmt. So war ich zum Beispiel leider nicht in London, als dort der March4Women stattfand – den wäre ich auch wirklich gern mitgegangen. Dieses Mal jedoch hat eigentlich alles geklappt und ich konnte nun endlich meinen ersten March mitgehen, den Unite for Europe March.

Gegen Brexit, für EU!

Der Unite for Europe March, zur Demonstration gegen den Ausstieg Großbritanniens aus der EU, entspricht auch vollkommen meiner Meinung. Denn ja, ich bin absolut gegen den Brexit! Selbst wenn ich nur noch bis zum Sommer hier in England leben werde.

Da ich nun auch endlich einmal nichts vorhatte und mich auch sonst nichts daran hindern würde beschloss ich also, zusammen mit Marie-Agnès, am Unite for Europe March teilzunehmen. Neben 100 bis 200 Tausend weiteren Brexitgegnern, die von allen Ecken der Insel, ja sogar von Frankreich und Spanien, extra dafür anreisten, liefen wir 2 Meilen vom Hydepark, vorbei am Trafalgar Square bis zum Parliament Square um unsere Meinung mitzuteilen und unsere Unterstützung zu zeigen.

Es war eine wunderbar große und vor allem friedliche Demonstration, die leider viel zu wenig von den Medien unterstützt und verbreitet wurde. Kaum eine große Zeitung berichtete davon. Es schien als weigerten sich die Medien jetzt noch, so kurz vor dem Auslösen des Artikel 50, davon zu berichten. Sie wollen scheinbar nicht zeigen, dass so viele Menschen mit dieser Situation unzufrieden sind, da das ganze ja eigentlich sowieso schon besprochen ist.

Bringt das denn jetzt dann überhaupt noch was?“

Der March hat nur wenige Tage vor dem Auslösen des Artikel 50 stattgefunden, da stellt sich die Frage, was bringt es denn dann noch? Ist nicht schon längst alles geregelt und besprochen? Und hat es für mich überhaupt irgendeinen Sinn da mitzugehen, obwohl ich schon bald wieder in Deutschland leben werde und auch noch nicht lange hier lebe? Es betrifft mich ja eigentlich gar nicht wirklich. Diese Fragen hatte ich mir davor gestellt und ich habe darauf auch sehr schnell Antworten für mich persönlich gefunden.

Ja! Es bringt auch so kurz vorher noch etwas. Denn selbst wenn dieser March überhaupt nichts verändern würde (wie es leider nun auch der Fall war), so würde es zumindest zeigen, dass es noch immer Menschen gibt, die die EU befürworten. Und meiner Meinung nach ist dies auch ein guter Weg, für all jene, die in Großbritannien leben, aber beim Referendum nicht wahlberechtigt waren, ihre Meinung zu äußern. Denn das ist doch der ganze Sinn daran,das Recht auf Meinungsäußerung!

Auf meine zweite Frage: Ja! Es ist schon alles geregelt und ein zurück so wahrscheinlich, wie die Besiedelung des Mars innerhalb der nächsten 10 Jahre. Ich gehe jetzt einfach einmal davon aus, dass dies nicht der Fall sein wird… Und auch diese Frage habe ich mir, mehr oder weniger, mit der ersten Antwort bereits erklärt. Warum das ganze überhaupt noch? Zwecks Meinungsäußerung!

Meine letzte Frage hätte ich mir damit auch wieder beantworten können und es hätte an sich als Antwort auch reichen können. Jedoch steckt für mich noch weitaus mehr dahinter.

Für die Politik eines Landes demonstrieren, in dem ich bald nicht mehr leben werde – Warum?

Den Anfang der Antwort zu dieser Frage fand ich in meiner Vergangenheit. Vor 10 Jahren kam ich im August zum ersten Mal in meinem Leben, zusammen mit meiner Familie nach England. Seitdem sind wir beinahe jedes Jahr (ich glaube ich war nur in einem Jahr nicht hier), für immer mindestens 4 Wochen, nach England gefahren. Ich habe die Sommer meiner halben Kindheit auf dieser Insel verbracht und inzwischen ist sie wirklich eine zweite Heimat für mich!

Ich weiß noch nicht, wie eben dies in der Zukunft nun für mich weiter geht… Jedoch weiß ich schon jetzt, dass ich es ohne die Reisen nach Großbritannien nicht aushalten werde. Schon gar nicht, nachdem ich ein Jahr hier gelebt habe.

Aus diesem Grund fand ich es mehr als richtig und auch absolut angemessen bei dem Unite for Europe March mitzugehen obwohl ich bald wieder in Deutschland leben werde.

Ich möchte nicht, dass dieses Land aus der EU austritt! Nicht nur aus Eigeninteresse, sondern auch weil ich davon überzeugt bin, dass diese Vereinigung von europäischen Ländern einen sehr guten Grund hat und ich nicht glaube, dass es Großbritannien nach dem Brexit so viel besser geht. Ich bin wirklich gespannt, wie das alles dann in Zukunft weiter geht…

Inwiefern betrifft mich der Ausstieg?

Wie ich schon sagte, mich betrifft das alles insofern, dass dieses Land, oder vielmehr all die Länder der britischen Inseln, mich mein halbes Leben lang begleiteten und daher auch eine wirklich große Rolle in meiner Vergangenheit, wie auch Zukunft spielen.

Zudem haben inzwischen auch schon mehrere Demonstrationen für ein vereintes Europa in verschiedenen Städten Deutschlands Stattgefunden. Sicherlich auch in weiteren EU-Ländern. Es handelt sich hierbei eben nicht mehr um eine Sache, die nur die Engländer auf ihrer Insel betrifft, es geht ja schließlich um die Europäische Union und in dieser sind auch wir Mitglied.

Blog, Städte

Die St. Patrick´s Parade in London

Obwohl der St. Patrick´s Day eigentlich eine rein irische Tradition ist, wird dieser auch hier in London ausgiebig gefeiert. Und zwar weit mehr, als nur den eigentlichen Paddy´s Day. London hat daraus nämlich gleich ein ganzes St. Patrick´s Weekend gemacht.


     

Wir haben natürlich auch den St. Patrick´s Day, traditionell in Grün, gefeiert und eines der (angeblich) besten Irish Pubs in London besucht und natürlich auch ein Guiness probiert. Es war ein wirklich tolles Pub, schön groß, nur leicht überfüllt… Die Gefahr umzufallen lag bei weniger als Null Prozent.

Wir hatten uns dann dazu entschlossen, da wir uns ja schließlich schon passende Shirts besorgt hatten, nicht nur den Paddy´s zu feiern, sondern das ganze Wochenende eben auch – ganz nach dem Vorbild Londons eben

Also Samstag nach Camden (mit etwas Livemusik und dem Six Nations Rugby Spiel) und am Sonntag dann zur großen Parade am Trafalgar Square. Da ich dieses Jahr unsere geliebte Fasnacht leider verpassen musste, hatte ich mir das St. Patrick´s Weekend als eine Art Ersatz dafür vorgestellt. Allerdings kann eigentlich nichts die typische süddeutsche Fasnacht ersetzen. Dummerweise bin ich dadurch dann mit etwas zu hohen Erwartungen in das Wochenende gegangen. Ich hatte mir alles, ehrlich gesagt, etwas verrückter und viel grüner vorgestellt, als es dann tatsächlich war. Aber wie ich schon sagte, meine Erwartungen waren ziemlich hoch. Abgesehen davon war das ganze Wochenende dann doch wirklich toll. Und es ist ein Erlebnis, was man sich wirklich nicht entgehen lassen so

Die Parade an sich war auch sehr schön, allerdings hatte ich auch hier immer wieder diesen Vergleich zu unseren Fasnachtsumzügen im Kopf. Diese sind aber auch einfach unschlagbar. Zu dem Umzug war am Trafalgar Square auch noch eine große Bühne für Liveacts aufgebaut und als Höhepunkt trat dann Gavin James am Abend auf. Dies war dann wirklich ein perfekter Abschluss für dieses doch leicht verrückte Wochenende.

Das wirklich tolle an der Parade war für mich jedoch, dass ich so nun auch endlich mal meine Streetphotography Skills etwas weiter ausbauen konnte. Und vor allem, ohne dabei ein komisches Gefühl haben zu müssen. Es ist halt doch auch in einer so großen Stadt wie London etwas seltsam, wildfremde Menschen auf der Straße zu fotografieren. Aber nicht an einem Tag wie diesem. Im Gegenteil, die Menschen freuen sich, wenn ich ein Foto machen will und posen extra, mit breitem Grinsen, vor meiner Kamera. Ich habe mich, zusammen mit all den professionellen Fotografen, in das grüne Getümmel (und teils mitten in die Parade hinein) gestürzt.

Aber ich denke, wenn man die richtige St. Patrick´s Day Atmosphäre erleben möchte, dann sollte man besser nirgends anders hin, als nach Irland und am Besten gleich in die Hauptstadt reisen. Steht auch schon auf meiner Buckettlist. Würde ich nicht irgendwann einmal die richtige St. Patrick´s Day Atmosphäre miterleben, könnte ich mir das sicherlich nur schwer verzeihen. Also mal schauen, wann ich dieses Ziel von meiner Liste (die trotz reisen irgendwie nur länger wird…) abhaken werde.

Allgemein, Jahreszeiten

Der Frühling ist da!

Ich finde es wirklich schwer, mich für eine Lieblingsjahreszeit zu entscheiden. Ich muss jedoch sagen, der Frühling kommt da dann doch sehr nahe ran. Es ist einfach ein so schönes Gefühl, wenn nach dem Winter die Pflanzen wieder anfangen zu wachsen, es so allmählich wärmer und endlich wieder heller wird. Wenn die Tage anfangen länger zu werden und alles irgendwie aus dem Winterschlaf zu erwacht. Es reicht schon die Sonne etwas mehr als nur ein paar Stunden am Tag zu sehen und schon kommt man in Frühlingsstimmung.

Hier in London scheint der Frühling nun endgültig angekommen zu sein. Die Tage werden wärmer und der dicke Wintermantel ist beinahe morgens schon viel zu warm. Mittags erinnert die Luft hier auch teilweise schon an die drückende Sommerhitze die sich zwischen den Häusern anstaut. Natürlich ist sie noch nicht mit irgendeiner Form von Hitze zu vergleichen, aber wir hatten immerhin schon fast über 20 Grad. Es erinnert ja auch nur daran…

Es scheint auch, als würden sich nun immer mehr Menschen wieder trauen ihre geheizten Vier Wände zu verlassen. In London sind ja sowieso immer sehr viele Menschen auf den Straßen unterwegs. Seit nun aber die ersten warmen Sonnenstrahlen auf die Stadt treffen, scheint sich die Anzahl an Menschen mindestens verdoppelt zu haben. Auf den Straßen, wie auch in den Parks.

In diesen sprießen nun allerhand verschiedener Blumen und der typisch über-grüne englische Rasen kommt auch wieder so richtig zur Geltung. So konnte ich nicht anders, als zurück zu meinen Anfängen in der Fotografie zu gehen und einige dieser Blumen und Blüten zu fotografieren.

Jedoch, die wichtigsten aller Pflanzen im Frühling in England, sind die allseits geliebten „Daffodils“ – die Osterglocken oder auch Narzissen. Diese wachsen hier wirklich überall. Ganz egal wo man auch hinschaut, es wachsen dort garantiert Daffodils! Ganz egal ob in der Stadt, auf dem Land oder zwischen vernachlässigtem Gestrüpp. Einfach überall!

 

Sie sind aber auch einfach perfekt für eine Jahreszeit wie den Frühling. An Tagen, an denen die Sonne es nicht Schafft, die dicke Wolkendecke zu durchdringen, wirken sie hier unten wie viele kleine Sonnen. Und es ist immer richtig schön deren kleine Köpfe irgendwo leuchten zu sehen.

Ich bin halt doch ein Frühlingskind, aber ich möchte mich nicht nur auf eine Jahreszeit beschränken, denn jede hat ihre eigene Schönheit. Hast du vielleicht eine Lieblingsjahreszeit oder geht es dir dabei eher wie mir?

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