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Der Frühling ist da!

Ich finde es wirklich schwer, mich für eine Lieblingsjahreszeit zu entscheiden. Ich muss jedoch sagen, der Frühling kommt da dann doch sehr nahe ran. Es ist einfach ein so schönes Gefühl, wenn nach dem Winter die Pflanzen wieder anfangen zu wachsen, es so allmählich wärmer und endlich wieder heller wird. Wenn die Tage anfangen länger zu werden und alles irgendwie aus dem Winterschlaf zu erwacht. Es reicht schon die Sonne etwas mehr als nur ein paar Stunden am Tag zu sehen und schon kommt man in Frühlingsstimmung.

Hier in London scheint der Frühling nun endgültig angekommen zu sein. Die Tage werden wärmer und der dicke Wintermantel ist beinahe morgens schon viel zu warm. Mittags erinnert die Luft hier auch teilweise schon an die drückende Sommerhitze die sich zwischen den Häusern anstaut. Natürlich ist sie noch nicht mit irgendeiner Form von Hitze zu vergleichen, aber wir hatten immerhin schon fast über 20 Grad. Es erinnert ja auch nur daran…

Es scheint auch, als würden sich nun immer mehr Menschen wieder trauen ihre geheizten Vier Wände zu verlassen. In London sind ja sowieso immer sehr viele Menschen auf den Straßen unterwegs. Seit nun aber die ersten warmen Sonnenstrahlen auf die Stadt treffen, scheint sich die Anzahl an Menschen mindestens verdoppelt zu haben. Auf den Straßen, wie auch in den Parks.

In diesen sprießen nun allerhand verschiedener Blumen und der typisch über-grüne englische Rasen kommt auch wieder so richtig zur Geltung. So konnte ich nicht anders, als zurück zu meinen Anfängen in der Fotografie zu gehen und einige dieser Blumen und Blüten zu fotografieren.

Jedoch, die wichtigsten aller Pflanzen im Frühling in England, sind die allseits geliebten „Daffodils“ – die Osterglocken oder auch Narzissen. Diese wachsen hier wirklich überall. Ganz egal wo man auch hinschaut, es wachsen dort garantiert Daffodils! Ganz egal ob in der Stadt, auf dem Land oder zwischen vernachlässigtem Gestrüpp. Einfach überall!

 

Sie sind aber auch einfach perfekt für eine Jahreszeit wie den Frühling. An Tagen, an denen die Sonne es nicht Schafft, die dicke Wolkendecke zu durchdringen, wirken sie hier unten wie viele kleine Sonnen. Und es ist immer richtig schön deren kleine Köpfe irgendwo leuchten zu sehen.

Ich bin halt doch ein Frühlingskind, aber ich möchte mich nicht nur auf eine Jahreszeit beschränken, denn jede hat ihre eigene Schönheit. Hast du vielleicht eine Lieblingsjahreszeit oder geht es dir dabei eher wie mir?

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Der Countdown bis Weihnachten läuft!

Erst einmal Einstimmen

So ein schöner Weihnachtsbaum.

In London ist ja wirklich jeder und alles mit der 5. Jahreszeit besessen und umso näher Weihnachten rückt, desto mehr weihnachtliche Deko taucht auf den Straßen, in Schaufenstern und auch im Fernsehen auf. Ganz London war komplett aus dem Häuschen, als die neue John Lewis Werbung online ging. Sie ist aber auch echt niedlich mit Buster dem Boxer…

Beim Eislaufen

Aber was wäre ein Weihnachtscountdown ohne richtige Weihnachtsmärkte? Etwas halbherzig ausgeführt würde ich mal behaupten. London hat auch dafür gesorgt und nicht nur ein oder zwei kleine Weihnachtsmärkte auf die Beine gestellt, sondern gleich ein ganzes Winter Wonderland! Welches dazu noch dieses Jahr das 10. Jubiläum feiert – das darf man sich dann natürlich nicht entgehen lassen.

Den Einstieg in die Adventszeit wollten wir auf Eis legen, und zwar wörtlich. Zusammen mit drei Freundinnen bin ich zum Shlittschuhlaufen vor dem Natural History Museum gegangen. Wir konnten uns von 4 Uhr bis kurz vor 5 auf der Eisfläche austoben. Da es mittlerweile schon sehr früh dunkel wird, hatten wir auch das Glück bei voller Weihnachtsbeleuchtung und einem wirklich schönen Sonnenuntergang übers Eis zu schlittern. Anfangs war das Ganze tatsächlich etwas
wackelig, da wir alle mindestens seit einem Jahr nicht mehr in Schlittschuhen und auf dem Eis standen. Aber das hat sich nach ein zwei Runden dann größtenteils gelegt.

It´s selfietime!

Jetzt geht es richtig los

So schön eingestimmt sind wir dann danach auf das Winter Wonderland im Hyde Park gegangen. Marie-Agnès und ich sind vorher schon mal zusammen durchgelaufen, und auch Nicki war schon mal dort, daher wussten wir gleich wo was war. Zuerst haben wir also unser Geld bei 2 der unzähligen Attraktionen liegen lassen.

Das hat sich übrigends komplett gedreht, so wie ein Uhrzeiger, also richtig einmal rum… Und es war bestimmt so um die 30m hoch, ganz sicher.

Die Erste (Blizzard) war Unglaublich, von unten sieht es einfach nur schrecklich aus, aber wenn man dann drin sitzt ist es einfach unglaublich. Die Aussicht, die man von dort oben über London hat ist einfach GIGANTISCH – auch Kopfüber!

Die Zweite (Wilde Maus) war dann, verglichen dazu, leider nicht mehr so der Hammer, aber trotzdem sehr lustig. Die kleine Achterbahn erinnerte mich sehr an den Matterhorn-Blitz aus dem Europapark in Rust. Würde mich nicht wundern, wenn sie nicht sogar von der Firma Mack hergestellt wurde…

Die Bavarian Village

Gute Ausschilderung muss sein…

Nachdem wir hier also schon einen Haufen Geld losgeworden sind, haben wir uns auf den Weg in die „Bavarian Village“ gemacht. Ja, diese ist tatsächlich sehr klischeehaft bayrisch und erinnert leicht an das Oktoberfest, oder ähnliches. Dort haben wir uns dann eine Portion Pommes und einen Glühwein (mit Schuss und dezent überteuert) gegönnt. Denn es wäre ja kein richtiger Weihnachtsmarktbesuch ohne eine Tasse Glühwein getrunken zu haben.

Aber neben der Bavarian Village gab es noch mehr Dinge, die von deutschen Weihnachtsmärkten insperiert sind oder gar direkt aus Deutschland hergeschifft wurden… So findet man zum Beispiel alle fünf Meter einen riesigen Haribo-Stand (mit deutscher Beschriftung etc.), sowie zahlreiche deutsche Essensstände. Einen Crêpe konnte man getrost auf deutsch bestellen.

Doch auch die meisten Attraktionen kommen aus dem Heimatland, wie die Wilde Maus, oder auch der „München Looping“ der direkt vom Oktoberfest kommt.

…genau wie Daheim.

Wenn ihr jetzt denkt, das wäre schon alles, dann habt ihr euch aber gewaltig getäuscht. Auch einige Souvenirstände kommen aus Deutschland, sogar direkt aus dem wunderschönen Schwarzwald.

Generell sind die Weihnachtsmärkte hier sehr stark an denen aus Deutschland orientiert.

Da fühlt man sich tatsächlich fast wie Zuhause, allerdings fehlt der Schnee und ganz wichtig, die Schupfnudeln. Die konnte ich leider vergeblich suchen.

So verrückt und überfüllt das Winter Wonderland auch ist, es lohnt sich definitiv einmal hinzugehen. Wenn nicht eher mehrmals, denn mit einem Mal ist lange nicht alles abgedeckt…

Wart ihr schon einmal auf einem Weihnachtsmarkt außerhalb der guten alten Heimat? Oder vielleicht sogar auf dem Winter Wonderland hier in London?

macht Kinder froh, und Erwachsene nicht unbedingt… kostet hier viel zu viel!

 

…sogar die Tickets für die Wilde Maus waren auf deutsch – und für eine ganz andere Attraktion

 

Hat doch was, so ein Glühwein-Schriftzug, der auch noch leuchtet!

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Winter Is Coming!

Wenn der Herbst

seine Farben verliert,

kommt erst der wahre Herbst.

Joachim Günther

-oder der Winter…

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