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Herbst

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Was ist denn so toll an Bäumen?

Wieso komme ich ausgerechnet auf Bäume?

Wie diese hier zum Beispiel

Als ich heute Morgen das Kind meiner „host family“ zur Schule brachte sind wir, wie üblich, durch den alten Friedhof hier in der
Nachbarschaft gelaufen. Dort hatten wir dann zwei Mädchen mit Kameras gesehen, die Fotos von einem Baum machten.
Darauf fragt mich der Junge, was denn so toll an Bäumen sei und warum jemand überhaupt Fotos von einem machen würde?

Er ist 9 Jahre alt und ein ziemlicher Morgenmuffel, demnach auch nicht sonderlich gut drauf und fand das ganze daher ziemlich bescheuert. Ich hatte dann versucht ihm zu erklären, dass Bäume, Blätter und Gräser in Fotografien sehr schön und auch interessant aussehen können – besonders im Herbst.

Aber er wollte mir sowieso nicht richtig zuhören. In diesem Moment hab ich wieder einmal feststellen müssen, dass ich eigentlich doch ein ziemlicher Natur-Mensch bin und dass mir diese doch auch ziemlich wichtig ist. Während ich mich am liebsten mit meiner Kamera zu den beiden Mädels dazugestellt hätte, fand mein kleiner Herr das ganze ziemlich unnötig.

Es gab hier in London schon öfters solche Momente, in denen ich feststellen musste, dass mir das Land und die Natur doch ganz schön fehlen. Das komische ist aber, dass dies mehr der Fall ist, wenn ich etwas aus der Stadt raus komme. Wenn ich so mitten in der Stadt bin fällt mir das gar nicht wirklich auf…

Also was ist denn jetzt so toll an Bäumen?  

 

Sieht doch ganz cool aus…

Eigentlich hab ich diesen kleinen Vorfall nur als Vorwand nutzen wollen, um ein paar herbstliche Bilder
posten zu können… Aber ich finde Bäume haben wirklich eine Menge toller Eigenschaften, gerade beim Fotografieren sind sie sehr vielfältig, man muss nur mal die Perspektive ändern.
Man kann auch auf sie rauf klettern, was ich ja immer super gerne gemacht habe. Und auch die Farben, die sie im Herbst in die grauen Tage bringen, machen sie doch einfach wundervoll…

Aber um Ehrlich zu sein, möchte ich hier jetzt nicht einen ganzen Post über Bäume schreiben und was so toll an ihnen ist. Ich hatte nur sonst keine bessere Idee wie ich diese Fotos in einen Post einbauen könnte. 10 Dinge die ich am Herbst toll finde? Ist, wie ich finde, doch schon ziemlich ausgelutscht von all den anderen Bloggern – also dann halt so 😛

Trotzdem, ich muss doch sagen, dass ich mich immer wieder freue, wenn ich hier in London einen sehe.

 

 

Und hier der eigentliche Grund für diesen Post:

Blog

Ein entspannter Sonntag am Meer

So schön und aufregend London auch ist, manchmal braucht man auch etwas Abstand von dem ständigen Stress der Stadt – was ist da besser als ans Meer zu gehen?

Zwei meiner Freundinnen meinten an einem späten Freitagabend zu mir, sie wollen Sonntag runter nach Eastbourne ans Meer zu den Seven Sisters fahren und ob ich denn nicht mit wolle. Ich kenne die Gegend dort, ich war schon vor ein paar Jahren, als ich das erste Mal in London war, bei den Seven Sisters. Eine Reihe der berühmten weißen Kalkfelsklippen die sich zwischen Eastbourne und Brighton erstrecken. Also habe ich gesagt, dass ich sehr gerne mitkommen würde.

Am Samstag haben wir dann versucht, den Trip nach Eastbourne, in einem wirklich gemütlichen Starbucks in Chelsea, zu planen. Aus dem Planen wurde aber nicht sehr viel, unser Plan sah mehr oder weniger noch immer gleich aus, wie Freitag Abend.

Auf ans Meer!

Wir sind dann Sonntagmorgen um halb 7 über den Friedhof zur Tubestation losgelaufen und haben gehofft, dass alles einigermaßen passt und wir unseren Zug um 7:26 von der Victoria Station nach Eastbourne nicht verpassen. Morgens, vor allem Sonntagmorgens, fahren die Tubes leider nicht ganz so Regelmäßig, wie üblich, also mussten wir zusehen, dass wir die erste Tube bekommen.

An der Victoria Station angekommen mussten wir uns innerhalb von 15 Minuten dann die Tickets besorgen, was zuerst gar nicht so einfach war, aber dafür erstaunlich günstig.

Dank einer, etwas umständlichen, Zug-Bus-Zugfahrt über Brighton, sind wir dann schließlich um etwa 10 Uhr in Eastbourne angekommen.

Dort haben wir uns dann noch schnell etwas Proviant für ein Picknick auf den Klippen besorgt und uns dann auf zum Meer gemacht, immer den Möwen hinterher.

Möwe

Die kleine Möwe

Nach der anstrengenden Reise mussten wir uns aber erst einmal etwas Ausruhen, bevor wir den langen Marsch auf die Klippen antreten würden.

Nach einem schnellen Shooting mit einer äußerst fotogenen Möwe, einer kurzen Pause am Strand und anschließend in einem kleinen Cafe, mit Scones und heißer Schokolade, haben wir uns am Strand entlang in Richtung Klippen begeben.

Auf dem Weg dorthin haben wir dann immer wieder kleine Fotopausen eingelegt, bei welchen so viele schöne Erinnerungsfotos entstanden sind. Außerdem ist mir auch aufgefallen, dass heutzutage überhaupt nicht mehr gefilmt wird. Als ich noch kleiner war, wurde in jedem Urlaub gefilmt und alles mögliche auf dem Film festgehalten.

Ich finde es wirklich toll, wenn man sich dann später solche filme wieder ansehen kann und auch sehr schade, dass dies nicht mehr so der Fall ist. Also habe ich versucht das zu ändern und so sind auch ein paar wirklich sinnlose, aber witzige Videos entstanden, die wir dann in ein paar Jahren wieder anschauen können und uns an diesen Lazy Sunday bei den Seven Sisters zurückerinnern.

Endlich oben angekommen hat man dann eine atemberaubende Aussicht. Nicht nur über das Meer, sondern man kann auch wirklich weit ins Land rein sehen.

Dort oben haben wir dann den Rest des Tages mit picknicken und weiteren Fotoshootings, direkt an den Klippen, verbracht. Es ist ein wirklich tolles Gefühl, aus London raus zu kommen und auf den Klippen zu sitzen und einfach mal nichts zu tun – stundenlang.

Es ist zwar nicht sehr viel aufregendes an diesem Tag passiert, aber er ist definitiv einer der schönsten Tage, die ich bisher hier in London erlebt habe.

Wie sieht denn euer perfekter „Lazy Sunday“ aus?

Und schaut doch auch mal meiner Freundin Marie-Agnès vorbei, sie hat jetzt auch das bloggen angefangen.

Ich habe eigentlich gar keine Brille

Verrück? Nein, wir doch nicht!

Ein „Behind the Scenes“

Beachy Head Lighthouse

Abends war das wetter einfach nur noch verrückt…

Reisen, Städte

Berlin

I haven´t been Everywhere,

But it´s on my List.

Susan Sontag

 

Weil ich in letzter Zeit so selten dazu komme zu fotografieren, hab´ ich jetzt mal die Fotos von meinem Berlin -Trip wieder heraus gekramt. Continue Reading

Jahreszeiten

Winter Is Coming!

Wenn der Herbst

seine Farben verliert,

kommt erst der wahre Herbst.

Joachim Günther

-oder der Winter…

Jahreszeiten

Herbst

Der Herbst ist ein zweiter Frühling,

wo jedes Blatt zur Blüte wird

Albert Camus

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