Browsing Tag

England

Nachhausekommen
Au Pair, Reisen

Vom Nachhausekommen – Vorstellung vs. Realität

Bekanntermaßen sind Vorstellung und Realität häufig doch auch sehr unterschiedlich. Man malt sich ein gewünschtes, vielleicht aber auch ein gefürchtetes, Szenario aus und klammert sich so nach und nach immer fester daran. Bis einem dann die Realität mit voller Wucht ins Gesicht klatscht. Wie sieht es also beim Nachhausekommen nach einem Jahr Abwesenheit aus?

Der Vorstellungskraft sind keine Grenzen gesetzt!

Als mein Jahr als Au Pair anfing sich dem Ende zu nähern, habe ich natürlicherweise immer mehr darüber nachgedacht und mir ausgemalt, wie es wohl sein würde, wieder zuhause im idyllischen Schwarzwald zu wohnen. Automatisch habe ich einfach wieder da angeknüpft, wo ich ein Jahr zuvor aufgehört hatte. Woran sonst hätte ich mich auch orientieren sollen? Die ganzen Monate, die ich in London verbrachte, habe ich nichts vom Leben zuhause in Deutschland mitbekommen.

Ganz so extrem war es natürlich nicht! Im Gegenteil, ich bin zwischendurch hin und wieder für einige Tage nachhause gereist – Weihnachten zum Beispiel. Aber letztendlich bekommst du so auch nur einem Bruchteil von dem, dir eigentlich so vertrauten Leben mit. Und alles scheint zu sein, wie eh und je…

Das Ende immer näher rückend, habe ich also angefangen Pläne aufzustellen, was ich so alles tun und lassen würde, sobald ich wieder Zuhause bin. Die Vorfreude stieg von Tag zu Tag und begrub so langsam jegliche Gedanken daran, wie sehr ich London vermissen würde.

Fantasiereich und kreativ wie ich bin, habe ich mir riesige Szenarien erschaffen, was ich alles mit meinen Pferden und dem Hund unternehmen möchte. Wie ich Fototechnisch mich täglich neu ausprobieren und diesen Blog mit neuen Fotos und Beiträgen überhäufen würde.

Alles ganz nach dem Motto: die Fantasie kennt keine Grenzen!

Nachhausekommen

Nachhause kommen sieht in der Realität nicht anders aus – oder etwa doch?

Homecoming sucks!

Über das Nachhausekommen nach einem längeren Auslandsaufenthalt wird irgendwie nie so wirklich geredet. Keiner sagt dir, wie das alles wirklich läuft und wie es sich schlussendlich anfühlen wird, wieder zurück zu sein. Das scheint irgendwie das Mindeste an dem Ganzen Abenteuer zu sein. Doch so minimal ist das Alles dann doch nicht für mich! Und wer weiß, vielleicht ergeht es dir ja Ähnlich.

Ausgenommen, dein Aufenthalt im Ausland war so richtig zum Kotzen, dann wirst du am Ende mit ziemlich gemischten Gefühlen und all deinem Gepäck zu Füßen vor deiner Haustür stehen. Dabei wirst du denken „Nachhausekommen ist irgendwie echt scheiße!“. Und vor Allem, warum sagt einem das denn keiner vorher?!

Nachhausekommen

Zuhause einleben

Mit großer Wahrscheinlichkeit hast du vor deiner Abreise nach Timbuktu mit einem bestimmten Lebensabschnitt abgeschlossen und bevor es mit dem Nächsten weiter gehen sollte hast du eine kurze Pause eingelegt, um etwas Neues zu sehen. Jetzt ist die Pause vorbei und du wirst so richtig ins kalte Wasser geworfen! Auch wenn du schon sicher weißt, wie es weiter gehen wird. Es wird sehr viel neu für dich sein – in einer eigentlich so altvertrauten Umgebung.

Nach einem Jahr in einem anderen Land, in einer anderen Kultur, musst du dich erst einmal wieder zuhause einleben. Du musst dich wieder an die Kultur und die Gesellschaft deines Heimatlandes anpassen. Glaub mir, das ist leichter gesagt, als getan.

Ja, das ist durchaus leicht unvorstellbar, aber so wird es dir tatsächlich ergehen. Das Leben zuhause ging weiter – ohne dich – und du selbst hast dich verändert. Du hast Gewohnheiten aus einer anderen Kultur angenommen und dein Leben daran angepasst. Das wird jetzt alles erst einmal schön auf den Kopf gestellt. Viel Spaß!

Der nachfolgende Verfolgungswahn

Neben dem ganzen neu Eingewöhnen, wird es auch ständig irgendetwas geben, was dich an deine Zeit im Ausland erinnern wird – sei es online oder draußen im real-life. Nein, das ist sogar noch untertrieben. Du wirst nicht nur daran erinnert, sondern wortwörtlich von dieser Zeit heimgesucht werden!

Und so wirst du dir, mehr als tausendmal, diese unglaubliche Zeit zurück wünschen und dir vorstellen, wie es wohl sein würde, wärst du noch immer dort. Ganz egal, wie froh du darüber bist endlich wieder Zuhause und bei deiner eigenen Familie zu sein.

Wie erging es dir denn mit dem Nachhausekommen nach deinem Auslandsaufenthalt?

Au Pair - Aus der Sicht einer Gastfamilie
Au Pair

Au Pair – Aus der Sicht einer Gastfamilie

Gastpost von Uta von www.hostmum.com / www.berlondon-mama.de

Hi! Ich bin Uta, gebürtige Berlinerin und lebe seit 2013 mit meinem Mann und zwei Kindern in London. Davor haben wir zwei Jahre in Hong Kong gelebt. Diese Erfahrung, mehrfach mit Kindern ins Ausland zu ziehen und sich einzuleben, hat mich dazu gebracht, meinen Mama-Blog BerlOndonMama über das Leben mit Kindern im Ausland zu beginnen. Hier gebe ich Tipps, auf was man beim Umzug mit Kindern nach England beachten sollte und wo es Unterschiede im alltäglichen Leben im Vergleich zu Deutschland gibt. Außerdem berichte über Alltägliches, was einem als deutsche Familie in London eben so passiert.

Immer öfter habe ich auch Blogposts über Au Pairs veröffentlicht. Das hat mich dazu bewogen, vor einiger Zeit meine neue, englischsprachige Webseite www.hostmum.com zu veröffentlichen. Hier versuche ich die Erfahrungen, die wir persönlich gemacht haben, oder aber auch Erfahrungen von anderen Au Pairs und Gastfamilien, abzubilden und neuen Au Pairs und Gastfamilien Hilfestellungen zu bieten, wie eine Au Pair-Gastfamilien-Beziehung erfolgreich ablaufen kann. Oft scheitert es meiner Meinung nach an unterschiedlichen Erwartungen gepaart mit fehlender Kommunikation. Das ist wirklich schade, denn ich halte das Au Pair Arrangement für beide Parteien für sehr wertvoll.

Wie wir auf „Au Pairs“ gekommen sind

Wir hatten bereits in Hong Kong erste Erfahrungen mit einer Live-in Angestellten gesammelt. Einer philippinischen Maid, die hauptsächlich für den Haushalt verantwortlich war, aber ab und zu auch mal aufs Kind aufgepasst hat. Das Maid-Arrangement in Hong Kong ist Standard und alles ist darauf ausgerichtet, einen „Helper“ bei sich leben zu haben. So hat jede Familien Wohnung ein kleines separates Zimmer mit Mini-Bad (das ist echt nicht schön, aber mir wurde versichert, dass die philippinischen Frauen zu Hause noch weniger Platz haben). Und zumindest ist das IHR Platz.

In der Zeit, als wir in Hong Kong waren, wurde es unter ausländischen Familien immer mehr zum Usus, die Helper auszuquartieren und ihnen die Miete für eine „eigene Wohnung“ – oder eher ein Bett – zu zahlen. Denn in den Maids-Wohnungen gab es immer mehrere Schlafzimmer, wo in jedem Schlafzimmer 2-3 Doppelstockbetten standen und sich alle Bewohner ein Bad und eine Küche teilen mussten! Das fand ich echt krass und unmenschlich und wir waren immer sehr darum bemüht, unsere Tita ebenbürtig zu behandeln. Aber natürlich ist eine Maid zu haben kaum mit dem Au Pair Arrangement zu vergleichen, weil sie eben nicht wirklich ein Familienmitglied werden (wollen). Mein Angebot zu Beginn, dass sie sich zum Essen zu uns an den Tisch setzen kann, wurde fast mit Entsetzen abgelehnt. Wen das Thema philippinische Maid weiter interessiert, kann hier mehr Informationen über unsere Maid Tita nachlesen.

In London haben wir uns für ein Au Pair für die Kinderbetreuung unserer zwei Kinder entschieden, als ich wieder angefangen hatte, zu arbeiten. Auch deshalb, weil wir in Hong Kong schon gute Erfahrung mit „Live-in“ gemacht hatten. Es ist definitiv nichts für jedermann, dauerhaft jemand „Fremdes“ im Haus zu haben, für uns ist das aber ok.

Wieso entscheiden sich Familien dafür, ein Au Pair aufzunehmen?

Für uns gab es zwei Hauptgründe, dass wir uns für ein Au Pair entschieden haben:

Ich wollte unbedingt, dass mit den Kindern deutsch gesprochen wird, wenn ich arbeiten bin. Ein deutsches Au Pair zu finden, das nach London ziehen will, ist deutlich einfacher, als dort eine deutsche Nanny zu finden.

Außerdem habe ich als Praktikantin angefangen zu arbeiten. Und da in London – man glaubt es kaum – das Durchschnittsgehalt nicht gerade sehr hoch ist und ich auch nach dem Praktikum kein mega großes Gehalt erwarten durfte, vor allem für vier Arbeitstage, war es auch eine finanzielle Entscheidung. Ich wollte nicht arbeiten gehen, um dann das gesamte Gehalt plus noch etwas obendrauf an eine Nanny zu zahlen.

Das Au Pair Arrangement schien uns auch deshalb gut geeignet, weil wir ein freies Schlafzimmer hatten und ich auch ganz gerne jemand „Erwachsenen“ im Haus habe, wenn mein Mann mal beruflich verreist ist. Außerdem waren die Kinder mit 2 und 5 Jahren schon alt genug, für ein Au Pair.

Wie findet man als Gastfamilie ein Au Pair?

Unser erstes Au Pair kam durch persönliche Kontakte. Weil ich mit dem Praktikum begonnen hatte und wir erstmal „testen“ wollten, wie alle damit klarkommen, dass „Mama arbeiten geht“, wollte ich kein Au Pair suchen, das 12 Monate bleiben will. Damals kannte ich mich auch gar nicht aus und mir war nicht bewusst, wie einfach ich vermutlich für den Zeitraum April – Juli ein Au Pair gefunden hätte. Viele Mädels und Jungen suchen nämlich nur übergangsweise eine Au Pair Stelle.

Für die Suche nach dem zweiten Au Pair habe ich mich bei Au Pair World angemeldet. Das kostet für die Gastfamilien eine Gebühr, damit sie den gesamten Service nutzen können. Wir hatten auch ein paar nette deutsche Mädels dort aufgetan. Am Ende haben wir uns aber für ein Au Pair entschieden, dass über eine persönliche Empfehlung kam. Netterweise hatte mein alter Direktor vom Gymnasium meine Au Pair Anzeige an den Schul-Newsletter geschickt und eine Mutter kannte die Mutter unseres Au Pairs.

Für das Jahr darauf haben wir uns bereits im April für ein Mädchen von Au Pair World entschieden. Im Mai hatten wir sie nach London eingeladen, um die Kinder und die Aufgaben kennen zu lernen. Am Ende ist sie 3 Tage nach Beginn ihres „Au Pair Jahrs“ wieder abgereist, weil sie sich überfordert gefühlt hat. Ich bin seit dem etwas vorsichtig, was Au Pair World angeht und habe auch – ohne Gewähr – gehört, dass 80% der angemeldeten Au Pairs niemals eine Au Pair Stelle antreten (Aussage eines Au Pair Agentur Angestellten).

Ich denke, dass sich einige junge Leute einfach mal kostenlos anmelden und schauen, ob sich interessante Familien bei ihnen melden und sich gar nicht so bewusst sind, was eigentlich als Au Pair auf sie zukommt. Wenn man sich entscheidet, Au Pair zu werden, sollte man sich das aber sehr wohl gut überlegt haben. Es ist Arbeit, mit festen Arbeitszeiten. Es kann anstrengend werden und bringt eine hohe Verantwortung mit sich. Die Gastfamilien verlassen sich auf das Au Pair. Dafür sollten die Gastfamilien im Gegenzug dafür sorgen, dass das Au Pair Jahr eine tolle Erfahrung wir diese jungen Menschen wird.

Unterm Strich würde ich nach meiner Erfahrung sagen, dass auch viel Glück dazu gehört, dass es von Au Pair und Gastfamilien-Seiten gut klappt.

Wie ist das Leben als Gastfamilie mit einem Au Pair?

Jedes Au Pair kommt mit ihren Erfahrungen und Gewohnheiten in die Gastfamilie. Das alleine ist schon mal ein Punkt, dem ich als Gastmutter gespannt und etwas nervös entgegenblicke. Auch, weil man als Gasteltern eine gewisse Verantwortung für das Au Pair übernimmt.

Die Au Pairs übernehmen als junge Menschen natürlicherweise vieles vom Elternhaus. Und davon bekommen wir auf der Au Pair Suche nur Bruchstücke mit. Es wäre mir zu unangenehm, nach den Berufen der Eltern zu fragen, was eventuell einen Anhaltspunkt über das Elternhaus zulassen könnte. Indirekt bekommt man eine gewisse Idee von den Verhältnissen im Elternhaus, wenn man mit dem Au Pair skyped. Einfach so aus dem Gespräch und den Schilderungen des Au Pairs heraus.

Wenn ich auch dieses Thema derzeit nicht direkt anspreche, gibt es andere Punkte, die ich direkt vorab geklärt haben will, um böse Überraschungen zu vermeiden. So sage ich zum Beispiel immer, dass wir unseren Wocheneinkauf bei einem deutschen Discounter machen, weil mir da einfach alles am besten schmeckt. Wir kaufen auch einige Bio-Produkte, aber das meiste ist konventionell und nicht bio. Das ist für jemanden, der mit Biolebensmitteln aufgewachsen ist, sicher gut, vorher zu wissen.

Außerdem sage ich auch, dass wir an den Wochenenden immer sehr beschäftigt sind und daher leider viel zu selten Ausflüge machen. Mit Schwimmkursen und meistens mindestens einem Kindergeburtstag und dann noch etwas Sport, Besorgungen erledigen oder Verabredungen mit Freunden, bleibt das etwas auf der Strecke. Deshalb sind uns natürlich Au Pairs lieber, die schnell Anschluss finden und dann am Wochenende selbstständig Dinge mit ihren Freunden unternehmen.

Wenn das neue Au Pair kommt, gehen wir auch eine Regelliste durch. Nach der etwas gemischten Erfahrung mit unserem ersten Au Pair ist diese au Pair-Regelliste etwas angewachsen. Da sind so Standarddinge aufgelistet, die zur Sicherheit gehören, wie Fenster zumachen, Türen beim Verlassen abschließen, Herd kontrollieren. Den Kindern Helme aufsetzen, nicht zu weit vorauslaufen lassen, an der Straße vom Roller absteigen etc.

Oder Regeln zum Essen und snacken der Kinder.

Zur Freizeit des Au Pairs haben wir auch ein paar Regeln. Auch wenn es Erwachsene sind, möchten wir zum Beispiel nicht, dass das Au Pair unter der Woche bis in die Puppen unterwegs ist, wenn es am nächsten Tag morgens arbeiten muss. Ich halte unsere Regeln absolut nicht für überzogen und erwarte daher eigentlich auch, dass man sich grob an sie hält. Ausnahmen gibt es natürlich immer. Und wenn wir mit einem Au Pair sehr zufrieden sind, weichen wir gerne auch mal öfter zu Gunsten des Au Pairs von diesen Regeln ab.

Wir sehen das Zusammenleben mit einem Au Pair als Geben und Nehmen und gehören im Vergleich zu Berichten, die ich so gehört habe, definitiv zu den netten Gastfamilien. Aber auch bei uns gibt es Grenzen und wenn es an grundsätzlichen Dingen scheitert, haben wir uns auch schon mal vorzeitig von einem Au Pair getrennt. Allerdings im gegenseitigen Einverständnis und ohne Drama, von dem man in manchen Au Pair Konstellationen immer wieder mal hört. So habe ich auch schon mal einem Au Pair empfohlen, einfach ihre Sachen zu packen und aus der Familie zu flüchten, die sie wie eine Dienerin behandelt hat.

Jedes neue Au Pair sorgt aber auch bei der Gastfamilie dafür, die – manchmal auch nicht gerade positiven – eingeschleiften Verhaltensweise auf die Probe zu stellen, so dass das Zusammenleben mit einem Au Pair manchmal auch nachhaltigen positiven Einfluss auf das Familienleben hat.

Ich bin grundsätzlich ein großer Befürworter des Au Pair Arrangements, weil es für beide Parteien einen großen Erfahrungsgewinn bedeuten kann. Und wenn einmal Probleme auftauchen kann ich nur empfehlen, die Flucht nach vorne anzutreten und mit der anderen Partei offen zu sprechen, anstatt zu früh die Flinte ins Korn zu werfen.

Eure Uta x

Au Pair - Aus der Sicht einer Gastfamilie

10 Jahre England
Blog, England

Der 15/08/2007 – A Day to remember

Der 15/08/2007

Ein Tag, der meine nächsten 10 Lebensjahre bestimmen würde – und noch so viele mehr! Genau heute vor 10 Jahren habe ich, zusammen mit meiner Familie, zum ersten Mal den Ärmelkanal überquert und einen Fuß auf eine mir noch unbekannte Insel gesetzt. Die kleine 10 jährige Salo wusste damals natürlich noch nicht, was dies einmal für sie bedeuten würde…

15/08/2007 10 Jahre England

Dieser erste Urlaub auf englischem Boden sollte nur der Anfang von etwas viel größerem sein und meine Zukunft in eine ganz neue Richtung lenken. Wer mich bereits etwas länger kennt, der weiß inzwischen sicherlich, dass mich der Schmetterlings-Effekt stark fasziniert hat. Wer dies noch nicht wusste, weiß es ja spätestens jetzt! Und als keine (vereinfachte) Erklärung für all die, die sich jetzt fragen, was der Schmetterlings-Effekt genau ist und schon panisch bei Google auf die Suche gehen: es handelt sich dabei um die Theorie, dass eine winzig kleine Entscheidung, die Zukunft komplett verändern kann und neue Wege ermöglicht, und andere somit komplett ausschließt. 

Der Schmetterlings-Effekt in real life

England als kleines Beispiel: hätten sich meine Eltern, damals vor 10 Jahren nicht dazu entschieden, den Sommer in England zu verbringen, wäre unser Lieblings Urlaubsziel vielleicht heute noch Norwegen. So wären wir also nicht jeden Sommer nach England gereist, ich hätte mich nicht in das Land verliebt, wäre nicht für ein Jahr nach London gezogen und säße jetzt nicht hier um dir das alles zu erklären. Ich würde vielleicht über Beauty und die neusten Modetrends aus Skandinavien berichten oder hätte das Bloggen eventuell überhaupt nicht angefangen. Es wäre alles ganz anders gekommen…

15/08/2007 10 Jahre England

Ist es aber nicht! So bin ich also am 15/08/2007 mit meinen Eltern und meinen Geschwistern zusammen nach England gereist. Nach vielen tausend Kilometern im Auto und eineinhalb Stunden auf der Fähre kamen wir endlich an unserem ersten Ziel Hebden Bridge an. Ein kleines Idyllisches Örtchen (und der Geburtsort von Ed Sheeran) in West Yorkshire. Dort verbrachten wir dann zwei Wochen, bevor es dann weiter nach Snowdonia im Norden von Wales ging. Auch hier verbrachten wir dann erneut zwei Wochen. Danach ging´s dann wieder zurück nachhause in den Schwarzwald.

Seither bin ich jedes weitere Jahr mindestens einmal nach Großbritannien gereist, sei es mit Familie, Schule oder ganz alleine. So habe ich fast jede Ecke dieses wunderschönen Landes gesehen und die Kultur von den verschiedensten Blickwinkeln kennen lernen können, wofür ich überaus dankbar bin!

Heute, 10 Jahre danach ist diese Insel definitiv eine Art zweite Heimat für mich! Daher gibt es Heute, sozusagen zum Jubiläum hier also ein kleines Tribute. 15/08/2007 10 Jahre England

15/08/2007 10 Jahre England

15/08/2007 10 Jahre England

15/08/2007 10 Jahre England

15/08/2007 10 Jahre England

Alle Fotos wurden damals von meinem Vater aufgenommen

Brighton Pier FOTOFREITAG
England, Fotografie

Der Brighton Pier | FOTOFREITAG

 

Ein Pier ist ja generell ein sehr beliebtes Fotomotiv, besonders in der Abendstimmung machen sie ganz schön was her. Man hat den Pier, das Meer drum herum und das alles ist in ein wunderbar goldenes Licht getaucht. Da entsteht durchaus eine unglaublich, ja fast magische Stimmung. Der Pier in Brighton ist eindeutig einer der beliebtesten Piers ganz Englands. Daher auch einer der wohl am häufigsten fotografierten Piers. Aus diesem Grund hatte ich beschlossen, keine der typischen Fotos vom Pier in Brighton zu machen. Einfacher aufgebaute Piers sind dafür sowieso viel besser geeignet. Der Brighton Pier hat, wie ich finde, etwas zu viel Action, zu viel was einen Ablenken würde. Ganz nach dem Motto: weniger ist mehr! Continue Reading

Pride in London Pride Parade 2017 FOTOFREITAG
Fotografie, Menschen

Impressionen: Pride Parade | FOTOFREITAG

Für mein Fotografen-Herz war die Pride Parade vom letzten Samstag natürlich das reinste Paradies. Ich bin fast gar nicht mehr aus dem knipsen raus gekommen! Und weil dabei so viele schöne Bilder entstanden sind, muss ich hier zum heutigen Fotofreitag einfach nochmal einige (viele!) weitere Fotos zeigen. Ich hätte es nämlich niemals geschafft alle in meinen gestrigen Beitrag mit einzufügen… Continue Reading

Ehe für Alle & London Pride Parade 2017
Blog, Fotografie, Menschen

Ehe für Alle und London Pride Parade 2017

Die Welt wird ein stückchen offener und London feiert das Ganze mit dem Festival Pride in London. Aber nicht nur London hat ein Grund zum feiern. 

Pride In London Parade 2017

Am 30. Juni wurde in Deutschland Geschichte geschrieben – die Ehe für Alle wurde beschlossen. Eine Entscheidung, die schon lange überfällig war! Wer mich persönlich kennt, weiß dass ich der Kirche und Religion im allgemeinen sehr kritisch gegenüber stehe, ich deswegen aber keinesfalls irgend jemanden verurteilen würde. Auch muss ich ehrlich zugeben, ich weiß nicht so recht, was ich vom Heiraten halten soll. Warum interessiert es dann mich, wer (kirchlich) heiraten darf und wer nicht? Ich selbst könnte sowieso nicht mit einer kirchlichen Trauung heiraten. Nicht getauft, weder Kommunion, noch Konfirmation gehabt – kurzum konfessionslos, eine klassische Heidin eben. Da ich selbst auch nicht Gay bin, macht dieser Beschluss doch eigentlich überhaupt keinen Unterschied für mich… Continue Reading

Blog

Adele oder Justin Bieber ? Ein perfekter letzter Abend

Wir waren eigentlich eine der vielen wenigen, die es tatsächlich geschafft hatten Karten zu einem der Adele Konzerte im Wembley Stadium zu ergattern. Wir hatten zwar die wahrscheinlich schlechtesten Plätze überhaupt – gaanz oben, direkt unterm Dach, aber was soll´s? Wir haben Karten für das letzte Adele Konzert im Wembley Stadium! Für das letzte Konzert der Tour! Wahrscheinlich das überhaupt letzte Konzert von Adele! Continue Reading

6 Dinge, die du als Au Pair wissen solltest
Au Pair

Was du als Au Pair wissen solltest Pt. II

Nach meinem Post über 10 Dinge, die du als Au Pair wissen solltest sind mir noch einige Punkte mehr eingefallen, die ich gerne noch mit dir teilen würde. Zudem konnte ich, nach langem Recherchieren und durchstöbern von Google, keine weiteren Posts in der Art und zu diesem Thema finden. Da ich selbst einige dieser Punkte gerne vor meinem Jahr als Au Pair gewusst hätte, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, einfach noch einen Part Two zu machen.

6 weitere Dinge, die du als Au Pair wissen solltest

Continue Reading

Trooping the Colour Queen Elizabeth II Fotofreitag
England, Fotografie

Trooping the Colour Parade | FOTOFREITAG

Es ist mal wieder Zeit für einen Fotofreitag, der letzte ist inzwischen schon beinahe einen Monat her – also eher schon überfällig!  Zudem habe ich inzwischen schon wieder eine doch sehr große Ansammlung an Fotos, die alle gepostet werden wollen.

Die heutigen Fotos entstanden alle bei der Geburtstagsparade der Queen, oder einfach Trooping the Colour. Mal wieder hatte ich ziemliches Glück, ich hatte es direkt vorne an die Absperrung geschafft und so konnte ich (mehr oder weniger) ungehindert knipsen. Durch Zufall standen wir auch auf der richtigen Seite, um Queen Elizabeth II gut sehen zu können. Continue Reading

Color Obstacle Rush & Summertime Ball
Blog

Wie Du auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzt (Summertime Ball Edition)

Ich dachte immer das mit den zwei Hochzeiten und dem gleichzeitig Tanzen sei wirklich und absolut unmöglich. Du kannst nicht auf zwei Mega-Parties gleichzeitig anwesend sein – oder vielleicht etwa doch? WATCH ME! Wir haben es kurzerhand gemacht. Letzten Samstag haben wir nicht nur an einem 5km Lauf teilgenommen, sondern sind auch (beinahe gleichzeitig) auf den Summertime Ball gegangen. Continue Reading

%d Bloggern gefällt das: