Browsing Tag

Blog

Whydah of Bristol
Blog, Reisen

Whydah of Bristol – eine Woche segeln

Als Kind war ich einfach fasziniert von spannenden Abenteuergeschichten. Daher war ich auch schon immer sehr beeindruckt von Geschichten mit Piraten. Ja ich spielte auch des öfteren „Piraten“ mit meiner kleinen Schwester – die waren aber auch einfach cool! Damals wäre mir nie und nimmer in den Sinn gekommen, dass ich eines Tages tatsächlich selbst auf einem Segelschiff stehen würde. Mitte September durfte ich an einem Überführungstörn der Whydah of Bristol teilnehmen.

Whydah of Bristol - im Hafen von Greena, D'nemark

Leinen los und fertig machen zum Anlegen

Mit einer Crew von insgesamt 10 Leuten, von denen mindestens Drei noch nie selbst gesegelt sind, sollten wir die Whydah von Göteborg in Schweden zu ihrem Heimathafen, Heiligenhafen in Deutschland, überführen. Dafür hatten wir genau eine Woche zeit und jede Menge angestauter Vorfreude, endlich die Leinen los zu machen, die Segel zu setzen und gen Süden zu fahren!

Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände verzögerte sich das Ablegen allerdings schon am ersten Tag. So konnten wir erst am folgenden Tag aus Göteborg auslaufen. An den Schären vorbei und Richtung offenes Meer stießen wir allerdings schon auf das zweite Hindernis. Der Wind war leider nicht ideal, was aber bekannt und an sich kein allzu großes Problem bereitet hätte. Denn die Welle, aus südlicher Richtung, war einfach viel zu stark, so dass wir, selbst mit Motor, nicht dagegen ankamen.

Also ging es zurück nach Schweden. Wir legten im Hafen von Donsö an. Dort durften wir, dank eines Sturmes, erst einmal 3 Nächte verbringen, bevor wir dann unseren zweiten Versuch starten würden. Die Hafentage waren an sich natürlich auch unglaublich schön! Wir erkundeten gemeinsam die Insel, machten uns auf die Suche nach frischen Pilzen und wurden, dank unseren beiden Starköchen, wie im Fünf Sterne Restaurant verköstigt. Alles in Allem waren diese Tage schon eine unglaublich tolle Erfahrung für sich!

Auf ein Neues!

 

Aber wir wollten ja eigentlich segeln und uns auf dem offenen Meer vergnügen – anstatt in all möglichen schwedischen Häfen. Also versuchten wir am 4. Tag erneut unser Glück. Der Sturm war inzwischen weiter gezogen, allerdings hatte er eine Welle zurück gelassen von gefühlt 3 Metern, der Erzählung halber 4!

Mit Starkregen und schön schaukelig ging´s also auf in den Süden – naja, vielleicht war es auch eher so Richtung Westen oder Nordwesten… Mit dem Großsegel im ersten Reff und einem Vorsegel versuchten wir unser Bestes. Doch nach etwa 4 Stunden, und mit Aussicht auf eine noch schlimmere Nacht, als der erste schon über der Reling hing, war dann die Entscheidung gefällt, wir würden umkehren und in den nächsten Hafen einlaufen. An dem Punkt hätte ich auch noch die ganze Nacht durchfahren können, so motiviert war ich. Ich hatte ja sowas von keine Ahnung gehabt!

Einmal 24 Stunden Segeln – mit Allem, bitte!

 

Dieses Mal, legten wir auf Styrsö an. Eine wunderschöne, typisch schwedische Schäreninsel westlich von Donsö. Doch lange sollten wir hier nicht bleiben. Am Fünften Tag hieß es dann, früh morgens endgültig „Leinen los“! In der Morgendämmerung legten wir ab und fanden eine Traumhaft ruhige See vor uns. Auch der Wind war endlich mehr oder weniger Ideal. Beinahe so, als wäre die Tage vorher nichts gewesen… So fuhren wir bester Laune und mit Vollzeug Richtung Dänemark und rein ins  Kattegat – eine Art Bermuda Dreieck der Ostsee.

Stille Wasser sind tief – oder der Schein trügt; nicht alles ist Gold, was glänzt…

Den ganzen Tag über hatten wir unglaublich tolles Wetter, eine ruhige See und eine wunderschön entspannte Zeit an Deck. Abends durften wir dann einen umso schöneren Sonnenuntergang bewundern, um dann in der Nacht dem nicht vorhergesagten Sturm ausgeliefert zu werden. Nach dem Abendessen trat dann auch der Wachplan in kraft. Die Crew wurde in Dreier-Grüppchen aufgeteilt, so dass jeder abwechselnd Ruderwache, Backschaft und Freiwache hatte. Und so auch jeder immer mal wieder die Möglichkeit zu Schlafen hatte.

 

Whydah of Bristol - Sonnenuntergang auf der Ostsee

In der Nacht wurde der Seegang dann wieder deutlich rauer, was das schlafe

 

n doch etwas erschwerte. Bei jeder Welle wäre ich beinahe aus dem Bett gefallen… Um Mitternacht hatte ich dann mit meiner Gruppe Ruderwache. Und somit begann für mich eine der aufregendsten Nächte überhaupt.

Unter einem atemberaubenden Sternenhimmel fuhren wir so dahin. Der Wind nahm langsam zu, doch in den zwei Stunden meiner Schicht war sonst nichts weiter Aufregendes – bis auf die Tatsache, dass ich mitten in der Nacht, irgendwo vor der dänischen Küste am Steuer eines zweimastigen Segelschiffes stand. Also alles wie immer!

Nach meiner Schicht beschloss ich noch ein Weilchen oben an Deck zu bleiben, ich war ja sowieso schon wach und da der Seegang noch einmal stärker wurde, war mir dann doch nicht ganz so wohl unter Deck zu gehen. Und dann ging´s auch schon los. Der Bug tauchte bei jeder Welle schon so tief ein, dass man, wenn man ganz vorne Stand, bis mindestens auf Bauchhöhe nass wurde. Zuerst musste das Schonersegel eingeholt werden und kurze Zeit später hieß es dann sowieso „alle Mann an Deck“. Das Großsegel musste ebenfalls runter, der Wind war inzwischen einfach zu stark! Wobei mir die Schräglage der Whydah wirklich sehr gefiel… 

Diese beiden Aktionen waren tatsächlich ziemlich action reich und so auch nicht ganz ohne – im Dunkeln und bei Wellen von Mindestens 5 Meter (für die Erzählung)! Zu meinem Glück hatte ich daran aber einen Heidenspaß – wahrscheinlich etwas zu viel für eine solche Situation… 

Morgenstund hat Gold im Mund

Früh Morgens lag dann wieder eine See vor uns, als hätte es die letzte Nacht nie gegeben. Pünktlich zum Sonnenaufgang vom siebten Tag erreichten wir dann den Hafen von Greena in Dänemark.  Und genau 24 Stunden später legten wir neben der Mytilus, einem historischen Segelschiff für Pfadfindergruppen, an. Wir alle waren heilfroh nach dieser Nacht endlich anlegen zu können!

 

Die Ankunft am Ziel ist umso schöner, je mehr Stürme du erlebt hast

So endete unsere Schiffsreise auf knapp halber Strecke (wohl eher einem Drittel der eigentlichen Reise) in Dänemark. Am 8. Tag war dann noch die Schiffsübergabe an die nachfolgende Gruppe, die nun ihr Glück versuchen konnte, die Whydah sicher in ihren Heimathafen zu bringen. 

 

Auf (hoffentlich) Wiedersehen, Whydah!

Für uns alle hieß es nun, zurück nach Deutschland und zurück in den Alltag. Ganz plötzlich wird man wieder in die Realität zurück gerissen! Jedoch bereichert mit unglaublich schönen und einzigartigen Erinnerungen. Einfach unvergesslich… 

Nachhausekommen
Au Pair, Reisen

Vom Nachhausekommen – Vorstellung vs. Realität

Bekanntermaßen sind Vorstellung und Realität häufig doch auch sehr unterschiedlich. Man malt sich ein gewünschtes, vielleicht aber auch ein gefürchtetes, Szenario aus und klammert sich so nach und nach immer fester daran. Bis einem dann die Realität mit voller Wucht ins Gesicht klatscht. Wie sieht es also beim Nachhausekommen nach einem Jahr Abwesenheit aus?

Der Vorstellungskraft sind keine Grenzen gesetzt!

Als mein Jahr als Au Pair anfing sich dem Ende zu nähern, habe ich natürlicherweise immer mehr darüber nachgedacht und mir ausgemalt, wie es wohl sein würde, wieder zuhause im idyllischen Schwarzwald zu wohnen. Automatisch habe ich einfach wieder da angeknüpft, wo ich ein Jahr zuvor aufgehört hatte. Woran sonst hätte ich mich auch orientieren sollen? Die ganzen Monate, die ich in London verbrachte, habe ich nichts vom Leben zuhause in Deutschland mitbekommen.

Ganz so extrem war es natürlich nicht! Im Gegenteil, ich bin zwischendurch hin und wieder für einige Tage nachhause gereist – Weihnachten zum Beispiel. Aber letztendlich bekommst du so auch nur einem Bruchteil von dem, dir eigentlich so vertrauten Leben mit. Und alles scheint zu sein, wie eh und je…

Das Ende immer näher rückend, habe ich also angefangen Pläne aufzustellen, was ich so alles tun und lassen würde, sobald ich wieder Zuhause bin. Die Vorfreude stieg von Tag zu Tag und begrub so langsam jegliche Gedanken daran, wie sehr ich London vermissen würde.

Fantasiereich und kreativ wie ich bin, habe ich mir riesige Szenarien erschaffen, was ich alles mit meinen Pferden und dem Hund unternehmen möchte. Wie ich Fototechnisch mich täglich neu ausprobieren und diesen Blog mit neuen Fotos und Beiträgen überhäufen würde.

Alles ganz nach dem Motto: die Fantasie kennt keine Grenzen!

Nachhausekommen

Nachhause kommen sieht in der Realität nicht anders aus – oder etwa doch?

Homecoming sucks!

Über das Nachhausekommen nach einem längeren Auslandsaufenthalt wird irgendwie nie so wirklich geredet. Keiner sagt dir, wie das alles wirklich läuft und wie es sich schlussendlich anfühlen wird, wieder zurück zu sein. Das scheint irgendwie das Mindeste an dem Ganzen Abenteuer zu sein. Doch so minimal ist das Alles dann doch nicht für mich! Und wer weiß, vielleicht ergeht es dir ja Ähnlich.

Ausgenommen, dein Aufenthalt im Ausland war so richtig zum Kotzen, dann wirst du am Ende mit ziemlich gemischten Gefühlen und all deinem Gepäck zu Füßen vor deiner Haustür stehen. Dabei wirst du denken „Nachhausekommen ist irgendwie echt scheiße!“. Und vor Allem, warum sagt einem das denn keiner vorher?!

Nachhausekommen

Zuhause einleben

Mit großer Wahrscheinlichkeit hast du vor deiner Abreise nach Timbuktu mit einem bestimmten Lebensabschnitt abgeschlossen und bevor es mit dem Nächsten weiter gehen sollte hast du eine kurze Pause eingelegt, um etwas Neues zu sehen. Jetzt ist die Pause vorbei und du wirst so richtig ins kalte Wasser geworfen! Auch wenn du schon sicher weißt, wie es weiter gehen wird. Es wird sehr viel neu für dich sein – in einer eigentlich so altvertrauten Umgebung.

Nach einem Jahr in einem anderen Land, in einer anderen Kultur, musst du dich erst einmal wieder zuhause einleben. Du musst dich wieder an die Kultur und die Gesellschaft deines Heimatlandes anpassen. Glaub mir, das ist leichter gesagt, als getan.

Ja, das ist durchaus leicht unvorstellbar, aber so wird es dir tatsächlich ergehen. Das Leben zuhause ging weiter – ohne dich – und du selbst hast dich verändert. Du hast Gewohnheiten aus einer anderen Kultur angenommen und dein Leben daran angepasst. Das wird jetzt alles erst einmal schön auf den Kopf gestellt. Viel Spaß!

Der nachfolgende Verfolgungswahn

Neben dem ganzen neu Eingewöhnen, wird es auch ständig irgendetwas geben, was dich an deine Zeit im Ausland erinnern wird – sei es online oder draußen im real-life. Nein, das ist sogar noch untertrieben. Du wirst nicht nur daran erinnert, sondern wortwörtlich von dieser Zeit heimgesucht werden!

Und so wirst du dir, mehr als tausendmal, diese unglaubliche Zeit zurück wünschen und dir vorstellen, wie es wohl sein würde, wärst du noch immer dort. Ganz egal, wie froh du darüber bist endlich wieder Zuhause und bei deiner eigenen Familie zu sein.

Wie erging es dir denn mit dem Nachhausekommen nach deinem Auslandsaufenthalt?

Au Pair - Ein Jahr danach | 365 Tage
Au Pair, Reisen

Au Pair – Ein Jahr danach | 365 Tage

Vor 365 Tagen fuhren mich meine Eltern früh morgens in unsere kleine Landeshauptstadt Stuttgart und hin zum Flughafen. Dort wartete bereits ein, nicht allzu großes, Flugzeug, welches mich nach London bringen würde. Und eben dort angekommen, stand ich dem großen Unbekannten und zugleich doch so Vertrautem mit meinen beiden Koffern direkt gegenüber. Denn es war nicht das erste Mal, dass ich nach London reiste. Von Großbritannien ganz zu schweigen. Auch die Sprache war nichts neues für mich – ich würde doch behaupten, dass die englische Sprache mir bereits zu diesem Zeitpunkt sehr fließend von den Lippen kam. Auch war mir die Familie bereits schon gut bekannt, zumindest zur Hälfte.

Ich bin schon Jahre zuvor immer und immer wieder auf die grüne Insel gereist und London habe ich auch schon drei Mal vorher besucht. Davon habe ich auch die beiden letzten Male bei meiner Au Pair-Gastfamilie gewohnt. Also alles doch ziemlich entspannt..!

Was genau ist dann eigentlich das Unbekannte?

Richtig, bisher ist mir das Alles tatsächlich mehr als bekannt! Die entscheidenden Faktoren eines Auslandsaufenthaltes dieser Größe waren mir bereits alle vertraut. Umgebung, Land und Sprache, und ganz wichtig, die Familie. Aber diese auch nur in Teilen.

Als ich das letzte Mal nach London reiste, das war letztes Jahr etwa zweieinhalb Jahre her, wohnte ich bei der Cousine meiner Mutter. Eine mitten in London lebende, Karrierebewusste Frau, aber ohne Kind. Denn dieses sollte erst einige Monate später bei ihr einziehen. Und dieses Kind lernte ich daher auch erst vor 365 Tagen kennen! Der kleine Junge wurde Adoptiert.

Das ist also ein Teil des großen unbekannten. Ein weiterer Teil war ohne Zweifel die riesige Stadt an sich – auch wenn ich sie bereits kannte. Es ist doch noch ein gewaltiger Unterschied, ob du in eine Stadt reist, um dort nur Urlaub zu machen, oder um dort richtig zu Wohnen. Im Urlaub lernst du diese Stadt nur oberflächlich kennen, du bekommst nur einen Bruchteil von deren wahren Charakter mit. Wenn du aber in eine solche Stadt ziehst und weißt, dass du von nun an dort leben wirst, wirst du sie ganz neu kennen lernen – egal wie gut du glaubtest sie zu kennen.

Au Pair -  Ein Jahr danach | 365 Tage

Dann wäre da noch die Sache mit dem Au Pair…

Davon hatte ich ja so ziemlich gar keinen Plan. Ja, ich wusste, ich werde auf ein Kind aufpassen und dafür verantwortlich sein, dass es von A nach B und wenn nötig auch bis Z gelangt. Ich wusste, dass ich verantwortlich für dieses Kind sein werde. Davon hatte ich eine relativ gute Vorstellung, wie ich meinte. Mit Drei kleineren Geschwistern, kommt es mehr als einmal vor, dass du auf sie aufpassen und mal hier und da Verantwortung übernehmen musst. Auch habe ich vorher schon in einer „fremden“ Familie regelmäßig babygesittet. Ich war also bestebs darauf vorbereitet.

Allerdings ist Au Pair sein ist da doch nochmal ein kleines-großes Stück anders!

Ein Jahr rasant Achterbahn fahren und plötzlich Vollbremsung

Ein Jahr als Au Pair zu arbeiten gleicht nicht einmal der rasantesten Achterbahn, die du dir Vorstellen kannst. Es ist noch viel verrückter! Es geht rauf und runter und du fährst Blind. Du hast nicht den leisesten Schimmer davon, wie die Bahn verläuft, wo das Ende ist und wie schnell du darauf zusteuerst. Nicht den geringsten!

Im einen Moment hast du noch 10 Monate vor dir und im nächsten bist du schon am Kofferpacken und in zwei Wochen wieder zuhause. So war es zumindest für mich im letzten Jahr. Es ist so unglaublich viel passiert. Ich habe so unendlich viel neues gelernt, Menschen getroffen und neue Freunde von überall auf der Welt gefunden. Dieses Jahr hat mir so unglaublich viel zurückgegeben, wofür ich einfach nur schrecklich dankbar bin!

Und trotz der wilden Fahrt und den teils doch größeren Tiefen (dafür waren aber die Höhen umso gigantischer) würde ich niemals auch nur daran denken, dass so ein „gap year“ irgend eine Art von Zeitverschwendung wäre.

Ich würde es definitiv genauso wieder machen und kann es nur jedem Empfehlen, ein Pause einzulegen, die Welt bereisen und im Großstadtdschungel, oder auf einer Insel mitten im Pazifik, sich selbst besser kennen zu lernen und vielleicht sogar sich selbst dort zu finden!

Blog

Adele oder Justin Bieber ? Ein perfekter letzter Abend

Wir waren eigentlich eine der vielen wenigen, die es tatsächlich geschafft hatten Karten zu einem der Adele Konzerte im Wembley Stadium zu ergattern. Wir hatten zwar die wahrscheinlich schlechtesten Plätze überhaupt – gaanz oben, direkt unterm Dach, aber was soll´s? Wir haben Karten für das letzte Adele Konzert im Wembley Stadium! Für das letzte Konzert der Tour! Wahrscheinlich das überhaupt letzte Konzert von Adele! Continue Reading

6 Dinge, die du als Au Pair wissen solltest
Au Pair

Was du als Au Pair wissen solltest Pt. II

Nach meinem Post über 10 Dinge, die du als Au Pair wissen solltest sind mir noch einige Punkte mehr eingefallen, die ich gerne noch mit dir teilen würde. Zudem konnte ich, nach langem Recherchieren und durchstöbern von Google, keine weiteren Posts in der Art und zu diesem Thema finden. Da ich selbst einige dieser Punkte gerne vor meinem Jahr als Au Pair gewusst hätte, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, einfach noch einen Part Two zu machen.

6 weitere Dinge, die du als Au Pair wissen solltest

Continue Reading

Color Obstacle Rush & Summertime Ball
Blog

Wie Du auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzt (Summertime Ball Edition)

Ich dachte immer das mit den zwei Hochzeiten und dem gleichzeitig Tanzen sei wirklich und absolut unmöglich. Du kannst nicht auf zwei Mega-Parties gleichzeitig anwesend sein – oder vielleicht etwa doch? WATCH ME! Wir haben es kurzerhand gemacht. Letzten Samstag haben wir nicht nur an einem 5km Lauf teilgenommen, sondern sind auch (beinahe gleichzeitig) auf den Summertime Ball gegangen. Continue Reading

10 Dinge, die du als Au Pair wissen solltest
Au Pair

Was du als Au Pair wissen solltest

Das Leben als Au Pair ist einfach toll, du kannst scheinbar endlos Erfahrungen sammeln und es bietet dir einfach so viele neue Möglichkeiten. Doch auch dieses scheinbar perfekte Licht, in dem dieses einzigartige Erlebnis oft dargestellt wird, wirft Schatten. Zwar keine allzu großen, aber sie sind da. Daher habe ich mich dazu entschlossen hier einmal einige Punkte anzusprechen, die man vielleicht gar nicht so oft hört. Dies sind alles Themen, die ich persönlich sehr wichtig finde, wenn du dich für das Au Pair-Sein entscheidest. 

10 Dinge die Du als Au Pair wissen solltest

Continue Reading

BAFTA 2017
Blog

Am Roten Teppich der BAFTA Awards

Ziemlich kurzfristig haben wir herausgefunden, dass am 14. Mai die British Academy Television Awards in London stattfinden sollten, und dass es möglich ist, all die Sternchen über den Roten Teppich schreiten zu sehen. So eine Show wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Wir hatten uns dann Kurzerhand dazu entschlossen, Sonntagmorgen zu denn unchristlichsten Zeiten aufzustehen und zur Royal Festival Hall zu fahren um uns die Eintrittsbändchen zu sichern. Continue Reading

Fotografie

Die richtige Kamera zum Fotografie-Einstieg | FOTOFREITAG

In letzter Zeit werde ich immer häufiger gefragt, welche Kamera ich denn habe, oder welche ich für den Einstieg in die Fotografie empfehlen würde. Daher dachte ich, schreibe ich doch hier einfach mal einen Beitrag darüber. Da ich allerdings aus dem Schreiben gar nicht mehr heraus komme, wird das Ganze jetzt als kleine Serie in mehreren Beiträgen veröffentlicht. Es wäre sonst einfach viel zu viel!

Vorneweg möchte ich aber noch sagen, dass ich in keiner Weise professionelle Erfahrung im Bereich der Fotografie, und somit auch nicht mit Kameras, habe. (noch nicht..! 😉 ) Mein Wissen habe ich mir alles selbst angeeignet. Daher teile ich hier lediglich meine eigenen Erfahrungen und mit welchen Kameras ich bisher gearbeitet habe mit euch. Ich hoffe sehr, dass ich damit einigen bei ihrer Entscheidung weiterhelfen kann.

Canon oder Nikon? Und gibt es noch was anderes?

Welche Kameramarke ist die bessere? Eine Debatte, die wahrscheinlich so alt ist wie die Fotografie selbst. Wenn nicht sogar eher eine Art Krieg, welcher seit jeher unter der, doch recht wunderlichen, Spezies Fotograf herrscht. Aber was ist denn nun genau die bessere Marke? Was ist besser für den Einstieg und was haben die Profis?

Ich persönlich war schon immer ein Canon-Kind und das wird auch weiterhin so bleiben. Daher würde ich auch immer eine Canon empfehlen. Nicht aber, weil ich behaupte, dass Canon viel besser als Nikon ist, sondern vielmehr, weil ich mit der letzteren einfach so gut wie keine Erfahrung habe. Wenn man die eine Marke gewöhnt ist, ist die andere für einen das pure Chaos. Alles scheint einfach anders zu sein – selbst die einfachsten standard Funktionen scheinen nicht gleich zu funktionieren. Jedes Mal, wenn ich mit einer Nikon fotografiert habe bin ich immer fast verzweifelt, einfach weil nichts so funktionierte, wie ich es gewohnt war. 

Daher würde ich auch sehr wahrscheinlich niemals wechseln. Aber auch wirklich nur aus diesem Grund – ich  bin nunmal mit Canon aufgewachsen!

Wenn mich also jemand nach der Marke einer Kamera fragt, dann empfehle ich als erstes natürlich Canon. Jedoch kommt es immer darauf an, mit was du dich wohler fühlst, vielleicht hast du ja die eine Marke bereits selbst genutzt. Denn in diesem Fall würde ich dir von einem Markenwechsel eher abraten. Davon wirst du nicht wirklich glücklicher.

Weißer Pfau Vogel | Kamera

Hauptsache die Kamera passt zu dir!

Es kommt also ganz darauf an, was du für dich besser findest, denn letztendlich ist es ganz egal, welche Marke es wird. Hauptsache du kannst dann mit der Kamera, entspannt und ohne verzweifeln zu müssen, umgehen. Die Profis benutzen sowohl Canon, als auch Nikon. Daneben gibt es natürlich auch noch weitere gute Kameramarken – die ebenfalls von den Profis genutzt werden, wie zum Beispiel Sony.

Meiner Meinung nach ist der ganze Trubel darum, welche Kameramarke die bessere ist, letztendlich nichts anderes als die Debatte Android oder Apple. Beide Marken haben starke Modelle und alle die genau gleiche Funktion. Sie unterscheiden sich, grob gesehen, lediglich in der Bedienung. Es bleibt einem also nichts anderes übrig, als sich einfach für einen der beiden Ströme zu entscheiden und sich diesem dann anzuschließen. Außer du entscheidest dich komplett gegen beide und fotografierst fröhlich abseits vom Schlachtfeld.

Wem würdest du dich denn anschließen, oder hast du das bereits getan? Canon oder Nikon? Oder doch eher eine Kamera einer anderen Marke?

Wenn du nun noch wissen möchtest, welches Kameramodell für dich geeignet wäre, dann schau dir gerne meinen nächsten Fotofreitag Post an.

Möwe beim Losfliegen
Allgemein, Blog

Abstand nehmen – die Lösung aller Probleme?

Manchmal scheint einfach gar nichts zu helfen, du stehst mehr oder weniger unter Dauerstress, bei der Arbeit läuft nichts wie es soll und zuhause ist es leider auch nicht besser. Es scheint einfach alles irgendwie nur noch schief zu gehen und egal, was auch immer du ausprobierst, es wird nicht besser. Früher schlafen gehen oder sich einen Tag frei nehmen bringen zwar kurzzeitig was, aber so richtig besser fühlt es sich nicht an. Vielleicht musst du in solch einem Fall einfach mal raus und von Allem etwas mehr Abstand nehmen.

Bach im Wald

Für mich ist genau das die Lösung auf sämtliche Probleme, ganz egal was. Hier in der Stadt ist das Leben gefühlt tausendmal stressiger und hektischer als bei mir daheim in der ländlichen Einöde. Da kann es dann auch mal vorkommen, dass einem das Ganze dann doch etwas zu viel wird. Wenn es dann zu dem Punkt kommt, an dem es einfach nur noch zu viel Stadt ist, hilft eigentlich nur noch eines: Abstand nehmen!

Für mich persönlich ist dies wirklich die allerbeste Medizin und Lösung für eigentlich alle Probleme. Einfach mal rauskommen und weg von all dem, was mich stresst. Gerade wenn alles einfach schiefzugehen scheint ist dies, wie ich finde, tatsächlich das Beste. In meinem Fall hilft es mir unglaublich, wenn ich einfach etwas mehr von Natur umgeben bin. Weniger Häuser, Straßen und Menschen um mich herum und bessere Luft können eine so große Auswirkung auf mich haben. Klar, ich könnte jetzt einfach in den nächstgrößeren Park gehen, doch so richtig Hilfreich ist für mich eigentlich nur ein Trip raus aus der Stadt. Richtig raus und möglichst viel Abstand nehmen!

Raus fahren und abschalten

Meine Mädels und ich machen daher auch immer mal wieder Sonntags einen Trip raus auf´s Land. Wir stellen uns dann ein Lunchpaket zusammen und laufen dann meistens irgendwie durch die Landschaft, bis wir irgendwo Pause machen und picknicken. Diese Tage sind vielleicht dann wirklich mit Abstand die unproduktivsten Tage, die ich hier in London habe, jedoch sind diese auch die, die mir immer am stärksten in Erinnerung bleiben. Die Tage, an denen wir einfach nur in der Natur herumsitzen, ob im Wald, am Strand oder oben auf irgendwelchen Klippen (und sonst scheinbar den ganzen Tag nur am Essen sind), sind die Tage, an denen ich mal so richtig abschalten und einfach nur den Moment genießen kann.

Eastbourne Klippen

Daher finde ich, dass es wirklich am meisten hilft, so weit wie möglich Abstand zu nehmen, nichts Sinnvolles machen und einfach nur den Augenblick genießen und vor allem, den Moment bewusst leben. Entspannen und an nichts anderes denken, als das, was du hier und jetzt vor dir siehst – und nicht mehr!

Also ja! Abstand nehmen ist für mich, hier in London, definitiv die Lösung aller Probleme. Zumindest all meiner Probleme.

Hast du vielleicht auch eine solche Lösung für deine Probleme und um mal wieder zur Ruhe zu kommen? Schreibe mir doch einfach in die Kommentare, mich würde es wirklich sehr interessieren!

%d Bloggern gefällt das: