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Unite for Europe March | London

Ich wollte mich eigentlich schon immer einmal bei einer Art Demonstration beteiligen, allerdings habe ich es bisher irgendwie noch nie geschafft. Es sollte ja zudem auch noch für etwas sein, das ich auch wirklich unterstützen würde. In London gibt es praktisch andauernd solche Demonstrationen, auch viele, die wirklich in meinem Interesse gewesen wären. Allerdings haben diese bisher nie mit meinem Zeitplan übereingestimmt. So war ich zum Beispiel leider nicht in London, als dort der March4Women stattfand – den wäre ich auch wirklich gern mitgegangen. Dieses Mal jedoch hat eigentlich alles geklappt und ich konnte nun endlich meinen ersten March mitgehen, den Unite for Europe March.

Gegen Brexit, für EU!

Der Unite for Europe March, zur Demonstration gegen den Ausstieg Großbritanniens aus der EU, entspricht auch vollkommen meiner Meinung. Denn ja, ich bin absolut gegen den Brexit! Selbst wenn ich nur noch bis zum Sommer hier in England leben werde.

Da ich nun auch endlich einmal nichts vorhatte und mich auch sonst nichts daran hindern würde beschloss ich also, zusammen mit Marie-Agnès, am Unite for Europe March teilzunehmen. Neben 100 bis 200 Tausend weiteren Brexitgegnern, die von allen Ecken der Insel, ja sogar von Frankreich und Spanien, extra dafür anreisten, liefen wir 2 Meilen vom Hydepark, vorbei am Trafalgar Square bis zum Parliament Square um unsere Meinung mitzuteilen und unsere Unterstützung zu zeigen.

Es war eine wunderbar große und vor allem friedliche Demonstration, die leider viel zu wenig von den Medien unterstützt und verbreitet wurde. Kaum eine große Zeitung berichtete davon. Es schien als weigerten sich die Medien jetzt noch, so kurz vor dem Auslösen des Artikel 50, davon zu berichten. Sie wollen scheinbar nicht zeigen, dass so viele Menschen mit dieser Situation unzufrieden sind, da das ganze ja eigentlich sowieso schon besprochen ist.

Bringt das denn jetzt dann überhaupt noch was?“

Der March hat nur wenige Tage vor dem Auslösen des Artikel 50 stattgefunden, da stellt sich die Frage, was bringt es denn dann noch? Ist nicht schon längst alles geregelt und besprochen? Und hat es für mich überhaupt irgendeinen Sinn da mitzugehen, obwohl ich schon bald wieder in Deutschland leben werde und auch noch nicht lange hier lebe? Es betrifft mich ja eigentlich gar nicht wirklich. Diese Fragen hatte ich mir davor gestellt und ich habe darauf auch sehr schnell Antworten für mich persönlich gefunden.

Ja! Es bringt auch so kurz vorher noch etwas. Denn selbst wenn dieser March überhaupt nichts verändern würde (wie es leider nun auch der Fall war), so würde es zumindest zeigen, dass es noch immer Menschen gibt, die die EU befürworten. Und meiner Meinung nach ist dies auch ein guter Weg, für all jene, die in Großbritannien leben, aber beim Referendum nicht wahlberechtigt waren, ihre Meinung zu äußern. Denn das ist doch der ganze Sinn daran,das Recht auf Meinungsäußerung!

Auf meine zweite Frage: Ja! Es ist schon alles geregelt und ein zurück so wahrscheinlich, wie die Besiedelung des Mars innerhalb der nächsten 10 Jahre. Ich gehe jetzt einfach einmal davon aus, dass dies nicht der Fall sein wird… Und auch diese Frage habe ich mir, mehr oder weniger, mit der ersten Antwort bereits erklärt. Warum das ganze überhaupt noch? Zwecks Meinungsäußerung!

Meine letzte Frage hätte ich mir damit auch wieder beantworten können und es hätte an sich als Antwort auch reichen können. Jedoch steckt für mich noch weitaus mehr dahinter.

Für die Politik eines Landes demonstrieren, in dem ich bald nicht mehr leben werde – Warum?

Den Anfang der Antwort zu dieser Frage fand ich in meiner Vergangenheit. Vor 10 Jahren kam ich im August zum ersten Mal in meinem Leben, zusammen mit meiner Familie nach England. Seitdem sind wir beinahe jedes Jahr (ich glaube ich war nur in einem Jahr nicht hier), für immer mindestens 4 Wochen, nach England gefahren. Ich habe die Sommer meiner halben Kindheit auf dieser Insel verbracht und inzwischen ist sie wirklich eine zweite Heimat für mich!

Ich weiß noch nicht, wie eben dies in der Zukunft nun für mich weiter geht… Jedoch weiß ich schon jetzt, dass ich es ohne die Reisen nach Großbritannien nicht aushalten werde. Schon gar nicht, nachdem ich ein Jahr hier gelebt habe.

Aus diesem Grund fand ich es mehr als richtig und auch absolut angemessen bei dem Unite for Europe March mitzugehen obwohl ich bald wieder in Deutschland leben werde.

Ich möchte nicht, dass dieses Land aus der EU austritt! Nicht nur aus Eigeninteresse, sondern auch weil ich davon überzeugt bin, dass diese Vereinigung von europäischen Ländern einen sehr guten Grund hat und ich nicht glaube, dass es Großbritannien nach dem Brexit so viel besser geht. Ich bin wirklich gespannt, wie das alles dann in Zukunft weiter geht…

Inwiefern betrifft mich der Ausstieg?

Wie ich schon sagte, mich betrifft das alles insofern, dass dieses Land, oder vielmehr all die Länder der britischen Inseln, mich mein halbes Leben lang begleiteten und daher auch eine wirklich große Rolle in meiner Vergangenheit, wie auch Zukunft spielen.

Zudem haben inzwischen auch schon mehrere Demonstrationen für ein vereintes Europa in verschiedenen Städten Deutschlands Stattgefunden. Sicherlich auch in weiteren EU-Ländern. Es handelt sich hierbei eben nicht mehr um eine Sache, die nur die Engländer auf ihrer Insel betrifft, es geht ja schließlich um die Europäische Union und in dieser sind auch wir Mitglied.

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Die St. Patrick´s Parade in London

Obwohl der St. Patrick´s Day eigentlich eine rein irische Tradition ist, wird dieser auch hier in London ausgiebig gefeiert. Und zwar weit mehr, als nur den eigentlichen Paddy´s Day. London hat daraus nämlich gleich ein ganzes St. Patrick´s Weekend gemacht.


     

Wir haben natürlich auch den St. Patrick´s Day, traditionell in Grün, gefeiert und eines der (angeblich) besten Irish Pubs in London besucht und natürlich auch ein Guiness probiert. Es war ein wirklich tolles Pub, schön groß, nur leicht überfüllt… Die Gefahr umzufallen lag bei weniger als Null Prozent.

Wir hatten uns dann dazu entschlossen, da wir uns ja schließlich schon passende Shirts besorgt hatten, nicht nur den Paddy´s zu feiern, sondern das ganze Wochenende eben auch – ganz nach dem Vorbild Londons eben

Also Samstag nach Camden (mit etwas Livemusik und dem Six Nations Rugby Spiel) und am Sonntag dann zur großen Parade am Trafalgar Square. Da ich dieses Jahr unsere geliebte Fasnacht leider verpassen musste, hatte ich mir das St. Patrick´s Weekend als eine Art Ersatz dafür vorgestellt. Allerdings kann eigentlich nichts die typische süddeutsche Fasnacht ersetzen. Dummerweise bin ich dadurch dann mit etwas zu hohen Erwartungen in das Wochenende gegangen. Ich hatte mir alles, ehrlich gesagt, etwas verrückter und viel grüner vorgestellt, als es dann tatsächlich war. Aber wie ich schon sagte, meine Erwartungen waren ziemlich hoch. Abgesehen davon war das ganze Wochenende dann doch wirklich toll. Und es ist ein Erlebnis, was man sich wirklich nicht entgehen lassen so

Die Parade an sich war auch sehr schön, allerdings hatte ich auch hier immer wieder diesen Vergleich zu unseren Fasnachtsumzügen im Kopf. Diese sind aber auch einfach unschlagbar. Zu dem Umzug war am Trafalgar Square auch noch eine große Bühne für Liveacts aufgebaut und als Höhepunkt trat dann Gavin James am Abend auf. Dies war dann wirklich ein perfekter Abschluss für dieses doch leicht verrückte Wochenende.

Das wirklich tolle an der Parade war für mich jedoch, dass ich so nun auch endlich mal meine Streetphotography Skills etwas weiter ausbauen konnte. Und vor allem, ohne dabei ein komisches Gefühl haben zu müssen. Es ist halt doch auch in einer so großen Stadt wie London etwas seltsam, wildfremde Menschen auf der Straße zu fotografieren. Aber nicht an einem Tag wie diesem. Im Gegenteil, die Menschen freuen sich, wenn ich ein Foto machen will und posen extra, mit breitem Grinsen, vor meiner Kamera. Ich habe mich, zusammen mit all den professionellen Fotografen, in das grüne Getümmel (und teils mitten in die Parade hinein) gestürzt.

Aber ich denke, wenn man die richtige St. Patrick´s Day Atmosphäre erleben möchte, dann sollte man besser nirgends anders hin, als nach Irland und am Besten gleich in die Hauptstadt reisen. Steht auch schon auf meiner Buckettlist. Würde ich nicht irgendwann einmal die richtige St. Patrick´s Day Atmosphäre miterleben, könnte ich mir das sicherlich nur schwer verzeihen. Also mal schauen, wann ich dieses Ziel von meiner Liste (die trotz reisen irgendwie nur länger wird…) abhaken werde.

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PARIS – eine Bucketlist für den nächsten Besuch

Vor kurzem habe ich zusammen mit Marie-Agnès einen Fünf-Tages-Trip nach Paris unternommen. Dort haben wir, neben den standard Sehenswürdigkeiten, ein Paar wirklich tolle Plätze und Ecken entdeckt, die Du bei deinem nächsten Besuch in die französische Hauptstadt nicht auslassen solltest.

Le Marais – das schönste Viertel in Paris

Das kleine Stadtviertel „Le Marais“ im 3e und 4e Arrondisement ist definitiv der Teil von Paris, der mir persönlich am meisten gefallen hat. Die kleinen Gassen mit den typisch französischen Boutiquen, die historischen Gebäude und die gesamte Atmosphäre die dieses Viertel ausstrahlt ist einfach bezaubernd. Das Marais hat zudem auch eine der schönsten Ecken für Street Art. Wer sich dafür also interessiert, sollte diesen Teil definitiv nicht auslassen!

 

Für den kleinen Hunger

Die beste Falafel in Paris

Da ich eben vom schönen Marais erzählt habe, dürfen wir natürlich nicht die unglaublich leckeren Falafeln vom „L´As du Fallafel“ in der Rue des Rosiers vergessen. Die muss man einfach probiert haben! Diese Falafeln sind wirklich mit Abstand die besten, die in Paris zu finden sind. Das ist ganz deutlich an den Menschenmassen, die sich immer vor dem Restaurant ansammeln, zu erkennen. Zudem werden sie sogar von Lenny Kravitz empfohlen! Also wenn das nicht Beweis genug ist…

 

Ein Stück Kuchen

Wenn wir schon dabei sind die beste Falafel in ganz Paris zu probieren, dürfen wir den Nachtisch natürlich nicht auslassen. Den wahrscheinlich ebenfalls besten Apfelkuchen in ganz Paris (vielleicht auch in ganz Frankreich, wer weiß) findest Du in der Boulangerie „Du Pain et Des Idées“ in der Rue de Marseille. Diese Bäckerei hat wirklich sehr viele Leckereien im Angebot, allerdings ist sie etwas Preiswerter. Aber einmal (oder auch ein paar Mal mehr) darf man sich ja auch schließlich mal was gönnen!

 

Danke Marie-Agnès für das Foto!

Maison Plisson

Wer auf der Suche nach einem klassischen Französischen Frühstück ist, der sollte sch das Maison Plisson im Boulevard Beaumarchais nicht entgehen lassen. Dort gibt es nämlich das wirklich Beste Croissant, das ich jemals gegessen habe. Aber auch deren Baguette ist das beste, was wir auf unserem Trip finden konnten. Es lohnt sich also gleich doppelt dem Maison Plisson einen Besuch abzustatten. 

Paris von Oben

Jetzt aber genug mit dem ganzen Essen! In Paris gibt es nämlich ein paar wirklich tolle Flecken, von welchen man eine unglaublich tolle Aussicht über die ganze Stadt hat. Wenn du nach Paris gehst solltest du dann auch mindestens einer dieser Plätze besuchen, es lohnt sich wirklich!

Als aller erstes denkt man da natürlich an den Eiffelturm. Warum auch nicht? Er ist schön hoch, DAS Wahrzeichen von Paris und das Ganze hat einen Haken: er ist leider nicht ganz billig! Wem das nichts ausmacht hat von dort oben sicher die beste Aussicht. Aber da es noch ein Paar andere, günstigere Möglichkeiten gibt über die Stadt zu schauen, haben wir uns gegen diese Variante entschieden. Dafür aber alles Andere selbst ausprobiert.

La Basilique du Sacré-Coeur

Wir sind am ersten Abend zur Sacré-Coeur hoch gelaufen, wir wollten eigentlich im Dunkeln über die Stadt blicken und von dort oben hat man eine prima Aussicht – eigentlich! Denn wir hatten das Glück, dass es an diesem Abend sehr nebelig war und wir somit nicht wirklich viel gesehen haben. Aber gelohnt hat es sich trotzdem! Also am besten den Wetterbericht vorher anschauen, denn es sind ein paar Treppenstufen, die Du bezwingen musst um dort rauf zu kommen…

L´Arc de Triomphe

Das Arc de Triomphe ist ja allein schon ein Besuch wert, aber das schöne daran ist, dass es auch für Besucher geöffnet ist und man sogar die Möglichkeit hat oben auf dessen Dach zu gehen. Von dort aus hat man dann eine wirklich tolle Aussicht und man hat wirklich eine Rundumsicht über ganz Paris. Der Vorteil am Arc de Triomphe ist auch, dass man als EU Bürger unter 25 Jahren noch kostenlos rein und rauf darf. Ansonsten kostet es 8 bzw 5 Euro für Studenten und für Kinder bis 17 Jahre ist der Eintritt ebenfalls kostenlos. Es lohnt sich also gleich doppelt für junge Reisende. Also noch schnell nach Paris, bevor es zu spät ist!

Le Centre Pompidou

Das Centre Pompidou ist nicht nur für Kunstliebhaber ein sehr interessantes ziel, sondern auch für jene, die einfach nur die schöne Aussicht genießen wollen. Hier ist es wieder von Vorteil EU Bürger uner 25 zu sein, denn dann ist der Eintritt ebenfalls umsonst (wie bei den meisten Museen und Galerien in Paris). Vom obersten Stockwerk aus hat man dann wieder eine sehr schöne Aussicht über die Stadt. Allerdings nur durch Glas hindurch. Um schöne Skyline-Fotos zu machen ist es daher eher nicht so geeignet. Außer es stört Dich nicht, durch dreckige Scheiben hindurch zu fotografieren…

Auf ins Grüne!

Was auf dieser Liste natürlich nicht fehlen darf ist ein Besuch von einem der schönen Pariser Parks. Bei gutem Wetter und wenn es etwas wärmer ist, ist das die beste Art einen Sonntagnachmittag in Paris zu verbringen. Mit etwas zu Essen und einer kleinen Decke kannst du dann auch ein kleines Picknick machen. Das ist, wie ich finde, die schönse Art seine Zeit im Park zu verbringen. Wir hatten sogar im Februar das Glück einen solchen Tag zu haben. So verbrachten wir unseren letzten Tag in Paris im Jardin des Tuileries neben dem Musée du Louvre.

Warst Du vielleicht schon einmal in Paris und hast bei deinem Besuch auch den ein oder anderen geheimtipp entdeckt, den man bei einem Besuch nicht auslassen sollte?

Aussicht vom Arc de Triomphe auf die Champs-Élysées

Aussicht vom Arc de Triomphe auf den Eiffel Turm

Die Treppe hoch aufs Arc de Triomphe, der Aufzug war defekt

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Street Art in Paris

Paris ist ja generell ein sehr beliebtes Reiseziel für Kunstliebhaber, neben den klassischen Werken namenhafter Künstler findet man hier aber auch die Street Art von oft weniger bekannten Künstlern.

Was mich so sehr an dieser Kunstart fasziniert, ist ihre direktheit. Die Werke können sehr auffallend aber auch zurückhaltend sein und vielleicht nur irgendwo im hintersten Eck einer kleinen Gasse zu finden. Zudem sind sie sehr vielseitig und dauernd im Wandel. Dies und die oft sehr kritische Sichtweise der Künstler haben mich sehr fasziniert. Auf meiner Reise in die französische Hauptstadt habe ich dann angefangen Street Art, natürlich auch Streetphotography, besser zu verstehen und auch mit anderen Augen zu sehen. Es sind eben nicht nur bunte Graffitis und schmierereien, sondern oft steckt noch viel mehr dahinter.

Hier sind nun ein Paar meiner Favoriten:

Cover Up

Wir hatten wirklich Glück, dass wir am ersten Tag in Paris auf diesen kleinen Platz beim „Canal Saint Martin“ gestoßen sind. Eine große Fassade geschmückt mit zahlreichen, sich schichtenden Graffitis. Und zwei Männer, die diese gestreiften Verkehrshütchen auf dem kleinen Platz verteilten. Dabei sahen sie so aus, als wären sie sich noch nicht ganz einig, was sie eigentlich machen wollten. Wir hatten ja keine Ahnung, was die beiden tatsächlich vorhatten…

Am nächsten Morgen sind wir sind dann zufällig noch einmal dort vorbei gekommen, dieses Mal jedoch von einer anderen Seite. Daher hat es auch etwas gedauert, bis wir verstanden hatten, wo wir waren, und warum es plötzlich so anders aussah… Die beiden Unentschlossenen vom Vortag, hatten einen genauen Plan gehabt. Sie wollten die Wand neu besprühen und das hatten sie dann auch gemacht.

Persönlich bevorzuge ich ja die Vielfältigkeit der ersten Variante. Mir gefällt auch generell das erste Foto besser, da stimmt die Komposition einfach mehr, das zweite ist eher eine Art Beweiß-schnappschuss.

It`s „Twenty One Pilots“ not „21 Pilots“!

Wer auch immer das gemacht hat, ich habe mich sehr darüber gefreut! Da kann man dann so einen kleinen Fehler schon auch mal verzeihen. Weil TØP eine meiner Lieblingsbands und „Car Radio“ mit einer der besten Songs ist, hat es dieses kleine Graffiti auch ganz schnell in meine Favoriten geschafft. Sie legen halt auch in der Street Art eine gute Show hin!

 

EZKSTREETART – art against poverty

Dieser Street Art Künstler hat mich wirklich sehr beeindruckt. Das kleine Kind mit der Frage „Dans quel monde Vuitton?“ kann man mehr als einmal auf den Wänden der Häuser in Paris finden. Generell mussten wir feststellen, dass Louis Vuitton in der Pariser Street Art Szene doch gern und auch häufig kritisiert wird. Und das ist, was mir am meisten daran gefällt: die Kritik, die hinter den Werken von Eric Zeking stecken.

„Non mais ils vont sérieusement se TRUMPer à ce point?“

Le Marais

Diese hier fanden wir im Stadtteil Le Marais, ein wirklich schöner Teil von Paris. Dort findet man die typisch kleinen französischen Sträßchen mit all den Boutiques. Und natürlich ein paar wirklich schöne Grafittis! Vor allem in dieser kleine Gasse, die von der „Rue des Francs-Bourgeois“ abzweigt, gibt es eine wirklich schöne Ansammlung der verschiedensten Werke.

 

KONNY

Die Street Art Künstlerin Konny Steding hat mich vielleicht sogar am meisten fastziniert. Und wieder einmal spielt hier die Botschaft und die kritische Sichtweise eine große Rolle. Ich weiß nicht warum, aber mir gefallen meist die Graffitis, Fotografien oder Kunstwerke allgemein mit einer Botschaft dahinter mehr, als die perfekten und schön anzusehenden.

Monsieur et Madame Straßenpfosten

Diese beiden sind einfach ein witziges Paar und ebenfalls im Le Marais zu finden. Das verückte daran ist, es fällt einem zunächst nicht auf, was mit diesen speziellen Pfosten wirklich los ist, nur dass etwas nicht ganz stimmt.

Ich bin wirklich froh, dass im ersten Bild gerade ein Radfahrer im Hintergrund vorbei fuhr. Ich finde das macht das ganze Bild um ein vielfaches interessanter.

J´EXISTE. ABOVE.

Aufkleber sind in Paris auch eine sehr beliebte Art eine Botschaft rüber zu bringen und sich auszudrücken. Ich fand besonders diese beiden hier sehr faszinierend. Das erste scheint beinahe wie ein Mantra zu sein, J`EXISTE!

 

Man sieht sie wirklich überall, aber Paris scheint mit diesen Stickern zugepflastert zu sein. Ich habe mich immer wieder sehr gefreut, wenn ich irgendwo wieder einmal einen ABOVE Sticker gesehen hatte. Allerdings wusste ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht genau, was es sich damit eigentlich aufsich hat. Und für alle, denen es genauso geht wie mir: ABOVE ist ein amerikanischer Street Art Künstler.

 

Eine Stadt ohne Street Art wäre nicht das gleiche und ich finde sie gehört ebenso auf die Bucketlist für den Städtebesuch, wie all die typischen Sehenswürdigkeiten.

Was haltet ihr denn so von Street Art und würdet ihr euch bei eurem nächsten Städtebesuch auch mal bei einrm Grafitti halt machen und es bewundern wie eine standard Sehenswürdigkeit?

 

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Oxford | Schwarz-Weiß II

Mein Trip nach Oxford ist mittlerweile zwar schon etwas her, aber es ist danach einfach so viel passiert, dass ich erst jetzt dazu gekommen bin die ganzen Fotos durchzugehen.

Also Nicki, Marie-Agnès und ich sind irgendwann im Dezember, wieder einmal relativ spontan, nach Oxford gefahren. Und mal wieder hatten wir so überhaupt keinen wirklichen Plan, was wir dort überhaupt machen wollten. Wir hatten einfach mal wieder Lust raus aus London zu fahren und Oxford war eben das Ziel, auf das wir uns dann schließlich einigen konnten. Von London aus ist es auch wirklich sehr einfach mit dem Zug, auch ziemlich günstig, dort hin zu kommen.

Es gibt ja eigentlich wirklich viel zu sehen in Oxford, aber dennoch wussten wir nicht so wirklich was wir dort machen sollten. Also erst einmal vom Bahnhof in die Stadt laufen. Dort sind wir dann zunächst etwas planlos durch die vielen Gassen gelaufen… bis wir dann letztendlich auf die Idee kamen, vor den vielen schönen, alten Gebäuden Fotos zu machen. Wir hatten ja sonst nichts besseres vor.

Komischerweise sind es aber auch immer die ungeplanten und spontanen Dinge, die letztendlich die schönsten Erinnerungen bringen. Die wirklich besten Trips, die ich bisher so unternommen habe, waren alle eigentlich spontan und ungeplant. Also keine Angst haben, ob auch alles so läuft wie es soll, denn das wird es sicherlich nicht. Einfach machen und mal sehen wie´s läuft!

Und das war das Beste, was wir dort an diesem Tag in Oxford hätten tun können! So hab ich dann also meine kleine Schwarz-Weiß-Serie weiterführen können und hier sind nun meine Favoriten von dem Tag. (Es sind relativ viele…)

Warte, ich bin noch nicht soweit…

Warte noch… Okay jetzt.

Eines meiner wirklich absoluten Favoriten

Photobomb-Level: Nicki

Auch wenn es so aussieht, als würde der Typ, auf der linken Seite im Hintergrund, ein Foto von Nicki machen , so ist es nicht… Sie hat vermutlich einfach nur beide Fotos so richtig schön Photogebombt.

Waiting…

What for? Just do it!

Lächel´mal

Das vermutlich verrückteste, was wir dann an diesem Tag aber gesehen hatten, war das  „The Handle Bar Cafe and Kitchen“. Das schreit einfach nach #hipster. Dort hingen wirklich echte Fahrräder an der Decke und im Ganzen war die Einrichtung wirklich sehr modisch zusammengewürfelt. Ein echt gemütliches Plätzchen direkt über einem Fahrradladen, in einer kleinen Gasse irgendwo in Oxford. Schon verrückt, was es so alles gibt..!

Ja, das sind echte Fahrräder!

Und manche leuchten sogar!

Fand ich irgendwie ein passendes Motiv, dass den Hipsterfaktor des Cafés noch unterstreicht

 

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Berlin

I haven´t been Everywhere,

But it´s on my List.

Susan Sontag

 

Weil ich in letzter Zeit so selten dazu komme zu fotografieren, hab´ ich jetzt mal die Fotos von meinem Berlin -Trip wieder heraus gekramt. Continue Reading

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