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Color Obstacle Rush & Summertime Ball
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Wie Du auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzt (Summertime Ball Edition)

Ich dachte immer das mit den zwei Hochzeiten und dem gleichzeitig Tanzen sei wirklich und absolut unmöglich. Du kannst nicht auf zwei Mega-Parties gleichzeitig anwesend sein – oder vielleicht etwa doch? WATCH ME! Wir haben es kurzerhand gemacht. Letzten Samstag haben wir nicht nur an einem 5km Lauf teilgenommen, sondern sind auch (beinahe gleichzeitig) auf den Summertime Ball gegangen.

Irgendwann Anfang Winter letzten Jahres bin ich durch eine nette Werbeanzeige auf Facebook über diesen verrückten 5k Run gestolpert. Dieser Run beinhaltete nicht nur die wunderbaren Holi Farbpulver, sondern auch jede Menge aufblasbarer, Hüpfburg-Artige Hindernisse, die es zu überqueren gab. Also kurzerhand den Freunden davon erzählt, ein kleines Team zusammen gestellt und für den Run angemeldet. Dieser würde dann etwa ein halbes Jahr später am 10. Juni stattfinden.

May the odds be (n)ever in your favour!

Beinahe zur gleichen Zeit hatten wir uns auch dazu entschlossen, dass wir zum Summertime Ball von Capital FM gehen würden. Allerdings würde man erst bis relativ kurz vorher erfahren welche Künstler auftreten werden und noch viel wichtiger, wann genau das ganze Spektakel stattfinden sollte. Irgendwann im April oder Mai war es dann soweit, das Datum für den STB wurde bekannt gegeben. Jetzt darfst du dreimal raten, auf welches Datum dieser gelegt wurde… Richtig! Der 10. Juni 2017 und um 15 Uhr geht’s los, wobei der Einlass schon um 12 Uhr mittags sein würde.

Hochzeit Nr. 1: Color Obstacle Rush

Da wir für den Fun Run ja bereits ein halbes Jahr vorher bezahlt hatten, blieb uns eigentlich nichts anderes übrig, als das alles jetzt so durchzuziehen. Dummerweise war unser Startslot zwischen 11:30 und 11:45 Uhr und Einlass beim Summertime Ball um 12:00 Uhr Mittags. Wir hätten also theoretisch eine knappe halbe Stunde gehabt, um die 5 Kilometer und an die 20 Hürden zu überwinden und anschließend zum Wembley Stadium zu kommen…Color Obstacle Rush 2017

Glücklicherweise ging der Summertime Ball aber erst um 15 Uhr los und so konnten wir ganz entspannt unseren kleinen Run hinter uns bringen. Es handelte sich hierbei aber eher um einen Fun Run und daher sind die meisten Teilnehmehr tatsächlich durchgehend von Hindernis zu Hindernis gelaufen. Wir wollten das ganze aber joggend meistern und so, immer den Summertime Ball als unser Ziel vor Augen, waren wir letztendlich eine der wenigen, die wirklich alles rannten. Auch waren wir so ziemlich die ersten, die aus unserer Startgruppe im Ziel ankamen (obwohl wir weit hinten gestartet sind. Allerdings war das auch nicht wirklich schwierig…

Color Obstacle Rush 2017

 

Hochzeit Nr. 2: Summertime Ball

Glücklicherweise fanden beide Events im Westen Londons statt. Der Run in Kempton in Südwest London und der Summertime Ball im Wembley Stadium in Nordwest London. Trotzdem liegt eine etwa 90 Minuten fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln dazwischen – könnte jedoch schlimmer sein… Wenn wir also um 13 Uhr Richtung Wembley aufbrechen würden, dann wären wir etwa halb 3 dort gewesen. Theoretisch!

Dummerweise hat sich alles etwas nach hinten gezogen (wer hätte das gedacht?!) und so waren wir erst kurz vor 2 am Bahnhof, noch immer in unserer bunten Laufkleidung. Am Bahnhof haben wir uns in größter Hektik Tickets geholt (unsere Oyster Karten konnten wir seltsamerweise nicht nutzen) um dann festzustellen, dass der Zug verspätet ist. Die 90 Minuten Verbindung wurde uns auch nicht mehr angezeigt, stattdessen eine äußerst umständliche von beinahe 3 Stunden. Wir konnten nun nur noch zu spät ankommen… Na ganz toll!

Nach längerem scherzen meinerseits, wir hätten einfach einen Uber nehmen sollen, entschlossen wir uns dann tatsächlich diese Option zu wählen. Inzwischen wurde nicht einmal mehr angezeigt, wann der Zug denn tatsächlich kommen würde. (Ticket umsonst gekauft!)

Wenige Minuten später saßen wir dann (noch immer voller Farbe) in unserem Uber und es ging in Richtung Wembley. An dieser Stelle hatten wir noch etwa eine Stunde Zeit, um pünktlich anzukommen. Die Fahrtdauer lag jedoch bei etwa 20 Minuten mehr… Wir wussten allerdings noch nicht, dass wir zu dem weltbesten Uberfahrer ins Auto gestiegen sind. Diesem lag es nämlich sehr am Herzen uns noch in time zum Summertime Ball zu bringen.

Das unmögliche geschafft

Über kleine Schleichwege ging es vorbei am Nachmittags-Verkehr Londons und so kamen wir tatsächlich noch pünktlich an. Unser netter Fahrer hatte tatsächlich das Unmögliche geschafft – wie ist mir irgendwie noch immer ein kleines Rätsel. Er hat eine fahrt von beinahe eineinhalb Stunden in nur knapp einer Stunde geschafft. Hierfür hätte unser lieber Fahrer durchaus einen Award verdient!

So haben wir es also noch halbwegs rechtzeitig zum ersten Act geschafft. Dieser war niemand anderer als Mr Bruno Mars. Gut, im Nachhinein mussten wir feststellen, dass wir doch einige Songs von ihm verpasst hatten… aber immerhin nicht ganz! Jetzt konnten wir entspannt die restlichen Acts von unseren Plätzen, die nicht besser hätten sein können, genießen. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Marie-Agnès und Nicki! ♥

Shawn Mendes Summertime Ball Wembley Stadium

Wenn du also auch irgendwann einmal auf zwei so tollen Hochzeiten gleichzeitig tanzen möchtest, dann stelle bitte Sicher, dass du so gut wie überhaupt keinen Plan hast, Kleingeld für das Taxi und einen großen Haufen Glück, dass auch alles so hin haut, wie du dir das so ungefähr vorgestellt hast. Und ganz Wichtig: finde zwei Events, die am gleichen Tag und am besten noch zur gleichen Zeit stattfinden. Wenn du noch eine kleine Herausforderung willst, probier doch einfach 3 oder mehr – the sky has no limit.

Viel Spaß!

BAFTA 2017
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Am Roten Teppich der BAFTA Awards

Ziemlich kurzfristig haben wir herausgefunden, dass am 14. Mai die British Academy Television Awards in London stattfinden sollten, und dass es möglich ist, all die Sternchen über den Roten Teppich schreiten zu sehen. So eine Show wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Wir hatten uns dann Kurzerhand dazu entschlossen, Sonntagmorgen zu denn unchristlichsten Zeiten aufzustehen und zur Royal Festival Hall zu fahren um uns die Eintrittsbändchen zu sichern.

Tatsächlich wäre es aber nicht wirklich nötig gewesen so früh aufzustehen, denn selbst Mittags beim Einlass wurden noch die blauen Bändchen verteilt. Wir hatten einfach nicht den leisesten Schimmer, wie viele ausgeteilt werden. Trotzdem war das frühe Aufstehen jede Minute wert, denn die Bändchen waren Nummeriert, wodurch wir direkt vorne an die Absperrung konnten.

Ed Westwick BAFTA Awards 2017 auf dem Roten Teppich

ED WESTWICK

Der perfekte Platz – oder vielleicht doch nicht?

Man sieht solche Red Carpet Events ja eigentlich immer nur im Fernsehen oder ähnliches. Daher waren wir uns auch nicht sicher, was da jetzt tatsächlich auf uns zukommen würde. So dachten wir, dass unser Platz, direkt gegenüber der großen Fernsehkameras, eigentlich ganz vorteilhaft sei. Little did we know… Es stellte sich dann später heraus, dass es dort alles andere als vorteilhaft war, wenn man auf Autogramme oder Fotos mit den großen Sternchen hofft.

Da gegenüber von uns die ganzen Interviews stattfanden, beanspruchten diese entweder die ganze Aufmerksamkeit der Stars, oder sie versuchten so schnell wie möglich und , wenn möglich, ungesehen an der Kamerabrigade vorbei zu huschen. Irgendwelche Autogramme zu geben, oder gar für ein Selfie zu posen brächte da nur ungewollte Aufmerksamkeit auf sie und würde auch nur daran hindern, wenn man gerade versucht eine neue Rekordzeit aufzustellen. Wer schafft es am schnellsten und vor allem ungesehen an den fragenden Reportern vorbei?

BAFTA 2017 Roter Teppich Benedict Cumberbatch

BENEDICT CUMBERBATCH

Der, der nicht gesehen werden will!

Mein persönlicher Award geht hier eindeutig an Charlie Heaton von Stranger Things. Er hat sich ganz einfach in die Mitte einer kleinen Gruppe positioniert und da es gerade auch noch wie aus Eimern regnete, war er wortwörtlich von allem und jedem abgeschirmt. Charlie war leider so schnell wieder verschwunden, dass wir es nicht einmal schafften ihn auf einem Foto einzufangen. Zu schade! Die Silbermedallie bekommt Ed Westwick, dicht gefolgt von Benedict Cumberbatch und Sean Bean.

BAFTA 2017 Roter Teppich Matt Smith auf dem Roten Teppich

MATT SMITH

Der magische Rote Teppich…

Im ganzen war es weniger magisch, sondern viel mehr ein eher verrücktes Erlebnis. Es ist wirklich seltsam, Menschen in „Real Life“ zu sehen, die man sonst sein leben lang nur auf Bildschirmen bestaunt hat. Manche waren wirklich schwer wiederzuerkennen. Generell fragten wir uns doch recht oft „wie heißt er oder sie nochmal?“ und „woher kennt man XY eigentlich?“. Zudem geht es da auf dem Roten Teppich höchst chaotisch zu. Ab einem bestimmten Punkt war ich einfach nur noch überfordert mit den ganzen Menschen die vor mir vorbei liefen. Mal kommen ganz viele auf einmal vorbei, dann wieder nur ein oder zwei. Ich muss schon sagen, ich habe wirklich einige Stars übersehen und teilweise kannte ich die Persönlichkeiten auch gar nicht.

Insgesamt habe ich 3 Autogramme und ein Starselfie mit der bezaubenden Amy Nuthall abgestaubt (eine sehr dürftige Ausbeute wie wir uns sagen ließen). Letztendlich war dies aber sowieso nicht das Wichtigste für mich. Ich fand es einfach toll die Menschen, die man sonst immer nur in Form von tausenden Pixeln bestaunt, wirklich in echt zu sehen und dabei festzustellen, dass sie auch nur Menschen sind, wie du und ich! Auch wenn sie etwas wichtiger zu sein scheinen und über den roten Teppich laufen durften…

BAFTA 2017 Roter Teppich Amy Nuttall Fan Selfie

AMY NUTTALL

Vielen Dank an Marie-Agnès für das eifrige Knipsen und ablichten der Stars! Leider hatte ich meine Kamera zuhuase gelassen (war letztendlich auch die richtige Entscheidung), so hatten wir dann nur unsere Handykameras… daher leider nicht die beste Qualität. 

Möwe beim Losfliegen
Allgemein, Blog

Abstand nehmen – die Lösung aller Probleme?

Manchmal scheint einfach gar nichts zu helfen, du stehst mehr oder weniger unter Dauerstress, bei der Arbeit läuft nichts wie es soll und zuhause ist es leider auch nicht besser. Es scheint einfach alles irgendwie nur noch schief zu gehen und egal, was auch immer du ausprobierst, es wird nicht besser. Früher schlafen gehen oder sich einen Tag frei nehmen bringen zwar kurzzeitig was, aber so richtig besser fühlt es sich nicht an. Vielleicht musst du in solch einem Fall einfach mal raus und von Allem etwas mehr Abstand nehmen.

Bach im Wald

Für mich ist genau das die Lösung auf sämtliche Probleme, ganz egal was. Hier in der Stadt ist das Leben gefühlt tausendmal stressiger und hektischer als bei mir daheim in der ländlichen Einöde. Da kann es dann auch mal vorkommen, dass einem das Ganze dann doch etwas zu viel wird. Wenn es dann zu dem Punkt kommt, an dem es einfach nur noch zu viel Stadt ist, hilft eigentlich nur noch eines: Abstand nehmen!

Für mich persönlich ist dies wirklich die allerbeste Medizin und Lösung für eigentlich alle Probleme. Einfach mal rauskommen und weg von all dem, was mich stresst. Gerade wenn alles einfach schiefzugehen scheint ist dies, wie ich finde, tatsächlich das Beste. In meinem Fall hilft es mir unglaublich, wenn ich einfach etwas mehr von Natur umgeben bin. Weniger Häuser, Straßen und Menschen um mich herum und bessere Luft können eine so große Auswirkung auf mich haben. Klar, ich könnte jetzt einfach in den nächstgrößeren Park gehen, doch so richtig Hilfreich ist für mich eigentlich nur ein Trip raus aus der Stadt. Richtig raus und möglichst viel Abstand nehmen!

Raus fahren und abschalten

Meine Mädels und ich machen daher auch immer mal wieder Sonntags einen Trip raus auf´s Land. Wir stellen uns dann ein Lunchpaket zusammen und laufen dann meistens irgendwie durch die Landschaft, bis wir irgendwo Pause machen und picknicken. Diese Tage sind vielleicht dann wirklich mit Abstand die unproduktivsten Tage, die ich hier in London habe, jedoch sind diese auch die, die mir immer am stärksten in Erinnerung bleiben. Die Tage, an denen wir einfach nur in der Natur herumsitzen, ob im Wald, am Strand oder oben auf irgendwelchen Klippen (und sonst scheinbar den ganzen Tag nur am Essen sind), sind die Tage, an denen ich mal so richtig abschalten und einfach nur den Moment genießen kann.

Eastbourne Klippen

Daher finde ich, dass es wirklich am meisten hilft, so weit wie möglich Abstand zu nehmen, nichts Sinnvolles machen und einfach nur den Augenblick genießen und vor allem, den Moment bewusst leben. Entspannen und an nichts anderes denken, als das, was du hier und jetzt vor dir siehst – und nicht mehr!

Also ja! Abstand nehmen ist für mich, hier in London, definitiv die Lösung aller Probleme. Zumindest all meiner Probleme.

Hast du vielleicht auch eine solche Lösung für deine Probleme und um mal wieder zur Ruhe zu kommen? Schreibe mir doch einfach in die Kommentare, mich würde es wirklich sehr interessieren!

Photoshop?!
Blog, Fotografie

Ein bisschen Photoshop schadet nicht!

Lange Zeit hatte ich mich wirklich extrem gegen die Bildbearbeitung gesträubt. Ich war einfach der Meinung, das Bild muss schon in der Kamera „gut genug“ sein und dann wäre eine große Nachbearbeitung in Photoshop eigentlich nur unnötiger Zeitaufwand. Ich bin auch jetzt noch der Meinung, dass ein Foto bei der Aufnahme wirklich „gut genug“ sein sollte. So mache ich es mir also direkt beim Fotografieren zur Aufgabe, ein Bild so gut wie möglich zu schießen, so dass ich es theoretisch direkt aus der Kamera heraus mit gutem Gewissen veröffentlichen könnte. Das Bild im Nachhinein verändern kann ja jeder – außer ich natürlich.

Langsam annähern

Umso mehr ich mich dann mit meiner Kamera beschäftigte, gab es dann aber bald schon keinen Weg mehr, der mich um das bearbeiten herum führte. Es gehört (heute) ja schließlich zur Fotografie dazu wie ein Objektiv auf eine Kamera! Also habe ich damit angefangen etwas mit Photoshop herumzuspielen und ich habe mich dann auch sehr schnell in das Programm verliebt. Naja, das ist vielleicht noch etwas übertrieben, aber ich war doch sehr schnell davon überzeugt und wollte auch von anderen Bearbeitungsprogrammen nichts mehr hören!

VORHER

 

Portrait Nicole | Photoshop

NACHHER

Zu diesem Zeitpunkt habe ich allerdings nicht mehr als Kontraste, Helligkeit und vielleicht noch etwas Sättigung verändert. Schon bei so winzigen Veränderungen musste ich dann aber feststellen, dass ich durch Photoshop meine „gut genug“ Bilder aus der Kamera ein ganzes Stück aufpeppen konnte. Ich probierte also immer mehr daran herum und fing an auch ein Logo/Wasserzeichen mit einzubauen. Ich habe dann auch angefangen mich auf YouTube etwas weiter zu bilden. Jedoch war das ganze nur mehr oder weniger erfolgreich. Ich vergaß einfach viel zu schnell wieder wie man was genau macht und welche Shortcuts es gibt und so weiter… Dies ist aber leider auch heute noch so.

Einfach mal machen!

Ich habe nun in letzter Zeit angefangen, mich etwas mehr und vor allem auch ernster, mit der Nachbearbeitung meiner Bilder auseinanderzusetzen. Mittlerweile kommt eigentlich kein Bild mehr um Photoshop herum, bevor ich es irgendwo online stelle. Meistens habe ich dann aber trotzdem nicht mehr als meine anfänglichen Schritte, mit Kontrast- und Sättigungsänderung, vorgenommen. Ich habe es nun jedoch eingesehen, dass ein bisschen Photoshop einem Foto nicht schadet. Im Gegenteil, es hilft enorm ein Foto etwas aufzupeppen und es noch ein kleines bisschen mehr „gut genug“ zu machen. Fotografen benutzen es ja schließlich auch nicht nur zum Spaß!

Vor einiger Zeit habe ich dann den, wie ich finde, wirklich tollen YouTube Kanal der lieben Jessica Kobeissi gefunden. Durch ihre Bearbeitungsviedeos habe ich in so kurzer Zeit wirklich viel Neues dazu gelernt. Jetzt habe ich angefangen mehr an meinen Fotos zu bearbeiten. Ich habe mich einen Schritt vorwärts gewagt und angefangen etwas mehr als nur die allgemeine Helligkeit und die Kontraste zu verändern. Dabei musste ich tatsächlich auch feststellen, dass das ganze Herumprobieren und vor allem das Bearbeiten an sich wirklich viel Spaß machen!

Portrait

VORHER

 

Love Story

NACHHER

Ich werde nun versuchen etwas gewagter an Photoshop heran zu gehen, allein schon um das Programm einfach besser kennenzulernen. Denn ich Denke, das ist der wirkliche Grund warum ich mich bisher so gegen die Bildbearbeitung gesträubt habe: einfach weil ich keine Ahnung habe, wie ich mit Photoshop umgehen soll und was das Programm alles kann. Aber dies soll sich nun ändern! Dennoch werde ich weiter an meinem „gut genug“ Motto festhalten und ich hoffe, dass sich dies auch in Zukunft nie ändern wird.

Ein weiterer kleiner Schritt vorwärts

Portrait

VORHER

 

Portrait im Frühling | Photoshop

NACHHER

Bei diesem letzten Bild habe ich die bisher größte Veränderung vorgenommen, die ich eigentlich jemals gemacht habe. Die liebe Anais, das Model, hat mich dazu inspiriert. Sie hat mir eben dieses Bild zurück geschickt, nachdem sie es mit einer dieser praktischen Zauberapps bearbeitet hatte. Also dachte ich mir, das probiere ich jetzt einfach selbst mal in Photoshop aus. Neben der Hautretusche, welche ich auch bei den Vorigen Fotos schon vorgenommen hatte, habe ich hier auch die Form ihres Gesichts ganz leicht verändert. Dies ist normalerweise etwas, das ich persönlich einfach nur schrecklich finde und so auch gar nicht gemacht hätte. Aber ich wollte versuchen, mehr oder weniger das gleiche, wie die App zu machen und dies ist mir auch für den ersten Versuch ganz gut gelungen.

Über konstruktive Kritik würde ich mich sehr freuen! Wie steht ihr denn so zu Bildbearbeitung und eher drastischen Veränderungen an einer Person?

Blog, England, Städte

Unite for Europe March | London

Ich wollte mich eigentlich schon immer einmal bei einer Art Demonstration beteiligen, allerdings habe ich es bisher irgendwie noch nie geschafft. Es sollte ja zudem auch noch für etwas sein, das ich auch wirklich unterstützen würde. In London gibt es praktisch andauernd solche Demonstrationen, auch viele, die wirklich in meinem Interesse gewesen wären. Allerdings haben diese bisher nie mit meinem Zeitplan übereingestimmt. So war ich zum Beispiel leider nicht in London, als dort der March4Women stattfand – den wäre ich auch wirklich gern mitgegangen. Dieses Mal jedoch hat eigentlich alles geklappt und ich konnte nun endlich meinen ersten March mitgehen, den Unite for Europe March.

Gegen Brexit, für EU!

Der Unite for Europe March, zur Demonstration gegen den Ausstieg Großbritanniens aus der EU, entspricht auch vollkommen meiner Meinung. Denn ja, ich bin absolut gegen den Brexit! Selbst wenn ich nur noch bis zum Sommer hier in England leben werde.

Da ich nun auch endlich einmal nichts vorhatte und mich auch sonst nichts daran hindern würde beschloss ich also, zusammen mit Marie-Agnès, am Unite for Europe March teilzunehmen. Neben 100 bis 200 Tausend weiteren Brexitgegnern, die von allen Ecken der Insel, ja sogar von Frankreich und Spanien, extra dafür anreisten, liefen wir 2 Meilen vom Hydepark, vorbei am Trafalgar Square bis zum Parliament Square um unsere Meinung mitzuteilen und unsere Unterstützung zu zeigen.

Es war eine wunderbar große und vor allem friedliche Demonstration, die leider viel zu wenig von den Medien unterstützt und verbreitet wurde. Kaum eine große Zeitung berichtete davon. Es schien als weigerten sich die Medien jetzt noch, so kurz vor dem Auslösen des Artikel 50, davon zu berichten. Sie wollen scheinbar nicht zeigen, dass so viele Menschen mit dieser Situation unzufrieden sind, da das ganze ja eigentlich sowieso schon besprochen ist.

Bringt das denn jetzt dann überhaupt noch was?“

Der March hat nur wenige Tage vor dem Auslösen des Artikel 50 stattgefunden, da stellt sich die Frage, was bringt es denn dann noch? Ist nicht schon längst alles geregelt und besprochen? Und hat es für mich überhaupt irgendeinen Sinn da mitzugehen, obwohl ich schon bald wieder in Deutschland leben werde und auch noch nicht lange hier lebe? Es betrifft mich ja eigentlich gar nicht wirklich. Diese Fragen hatte ich mir davor gestellt und ich habe darauf auch sehr schnell Antworten für mich persönlich gefunden.

Ja! Es bringt auch so kurz vorher noch etwas. Denn selbst wenn dieser March überhaupt nichts verändern würde (wie es leider nun auch der Fall war), so würde es zumindest zeigen, dass es noch immer Menschen gibt, die die EU befürworten. Und meiner Meinung nach ist dies auch ein guter Weg, für all jene, die in Großbritannien leben, aber beim Referendum nicht wahlberechtigt waren, ihre Meinung zu äußern. Denn das ist doch der ganze Sinn daran,das Recht auf Meinungsäußerung!

Auf meine zweite Frage: Ja! Es ist schon alles geregelt und ein zurück so wahrscheinlich, wie die Besiedelung des Mars innerhalb der nächsten 10 Jahre. Ich gehe jetzt einfach einmal davon aus, dass dies nicht der Fall sein wird… Und auch diese Frage habe ich mir, mehr oder weniger, mit der ersten Antwort bereits erklärt. Warum das ganze überhaupt noch? Zwecks Meinungsäußerung!

Meine letzte Frage hätte ich mir damit auch wieder beantworten können und es hätte an sich als Antwort auch reichen können. Jedoch steckt für mich noch weitaus mehr dahinter.

Für die Politik eines Landes demonstrieren, in dem ich bald nicht mehr leben werde – Warum?

Den Anfang der Antwort zu dieser Frage fand ich in meiner Vergangenheit. Vor 10 Jahren kam ich im August zum ersten Mal in meinem Leben, zusammen mit meiner Familie nach England. Seitdem sind wir beinahe jedes Jahr (ich glaube ich war nur in einem Jahr nicht hier), für immer mindestens 4 Wochen, nach England gefahren. Ich habe die Sommer meiner halben Kindheit auf dieser Insel verbracht und inzwischen ist sie wirklich eine zweite Heimat für mich!

Ich weiß noch nicht, wie eben dies in der Zukunft nun für mich weiter geht… Jedoch weiß ich schon jetzt, dass ich es ohne die Reisen nach Großbritannien nicht aushalten werde. Schon gar nicht, nachdem ich ein Jahr hier gelebt habe.

Aus diesem Grund fand ich es mehr als richtig und auch absolut angemessen bei dem Unite for Europe March mitzugehen obwohl ich bald wieder in Deutschland leben werde.

Ich möchte nicht, dass dieses Land aus der EU austritt! Nicht nur aus Eigeninteresse, sondern auch weil ich davon überzeugt bin, dass diese Vereinigung von europäischen Ländern einen sehr guten Grund hat und ich nicht glaube, dass es Großbritannien nach dem Brexit so viel besser geht. Ich bin wirklich gespannt, wie das alles dann in Zukunft weiter geht…

Inwiefern betrifft mich der Ausstieg?

Wie ich schon sagte, mich betrifft das alles insofern, dass dieses Land, oder vielmehr all die Länder der britischen Inseln, mich mein halbes Leben lang begleiteten und daher auch eine wirklich große Rolle in meiner Vergangenheit, wie auch Zukunft spielen.

Zudem haben inzwischen auch schon mehrere Demonstrationen für ein vereintes Europa in verschiedenen Städten Deutschlands Stattgefunden. Sicherlich auch in weiteren EU-Ländern. Es handelt sich hierbei eben nicht mehr um eine Sache, die nur die Engländer auf ihrer Insel betrifft, es geht ja schließlich um die Europäische Union und in dieser sind auch wir Mitglied.

Blog, Städte

Die St. Patrick´s Parade in London

Obwohl der St. Patrick´s Day eigentlich eine rein irische Tradition ist, wird dieser auch hier in London ausgiebig gefeiert. Und zwar weit mehr, als nur den eigentlichen Paddy´s Day. London hat daraus nämlich gleich ein ganzes St. Patrick´s Weekend gemacht.


     

Wir haben natürlich auch den St. Patrick´s Day, traditionell in Grün, gefeiert und eines der (angeblich) besten Irish Pubs in London besucht und natürlich auch ein Guiness probiert. Es war ein wirklich tolles Pub, schön groß, nur leicht überfüllt… Die Gefahr umzufallen lag bei weniger als Null Prozent.

Wir hatten uns dann dazu entschlossen, da wir uns ja schließlich schon passende Shirts besorgt hatten, nicht nur den Paddy´s zu feiern, sondern das ganze Wochenende eben auch – ganz nach dem Vorbild Londons eben

Also Samstag nach Camden (mit etwas Livemusik und dem Six Nations Rugby Spiel) und am Sonntag dann zur großen Parade am Trafalgar Square. Da ich dieses Jahr unsere geliebte Fasnacht leider verpassen musste, hatte ich mir das St. Patrick´s Weekend als eine Art Ersatz dafür vorgestellt. Allerdings kann eigentlich nichts die typische süddeutsche Fasnacht ersetzen. Dummerweise bin ich dadurch dann mit etwas zu hohen Erwartungen in das Wochenende gegangen. Ich hatte mir alles, ehrlich gesagt, etwas verrückter und viel grüner vorgestellt, als es dann tatsächlich war. Aber wie ich schon sagte, meine Erwartungen waren ziemlich hoch. Abgesehen davon war das ganze Wochenende dann doch wirklich toll. Und es ist ein Erlebnis, was man sich wirklich nicht entgehen lassen so

Die Parade an sich war auch sehr schön, allerdings hatte ich auch hier immer wieder diesen Vergleich zu unseren Fasnachtsumzügen im Kopf. Diese sind aber auch einfach unschlagbar. Zu dem Umzug war am Trafalgar Square auch noch eine große Bühne für Liveacts aufgebaut und als Höhepunkt trat dann Gavin James am Abend auf. Dies war dann wirklich ein perfekter Abschluss für dieses doch leicht verrückte Wochenende.

Das wirklich tolle an der Parade war für mich jedoch, dass ich so nun auch endlich mal meine Streetphotography Skills etwas weiter ausbauen konnte. Und vor allem, ohne dabei ein komisches Gefühl haben zu müssen. Es ist halt doch auch in einer so großen Stadt wie London etwas seltsam, wildfremde Menschen auf der Straße zu fotografieren. Aber nicht an einem Tag wie diesem. Im Gegenteil, die Menschen freuen sich, wenn ich ein Foto machen will und posen extra, mit breitem Grinsen, vor meiner Kamera. Ich habe mich, zusammen mit all den professionellen Fotografen, in das grüne Getümmel (und teils mitten in die Parade hinein) gestürzt.

Aber ich denke, wenn man die richtige St. Patrick´s Day Atmosphäre erleben möchte, dann sollte man besser nirgends anders hin, als nach Irland und am Besten gleich in die Hauptstadt reisen. Steht auch schon auf meiner Buckettlist. Würde ich nicht irgendwann einmal die richtige St. Patrick´s Day Atmosphäre miterleben, könnte ich mir das sicherlich nur schwer verzeihen. Also mal schauen, wann ich dieses Ziel von meiner Liste (die trotz reisen irgendwie nur länger wird…) abhaken werde.

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Westminster Attack – Wie ich es in London erlebte

Es war eigentlich ein Tag wie jeder andere. Das Wetter war vielleicht etwas verrückter als sonst, aber das war´s dann auch schon. Bis dann Nachmittags die Eilmeldung kam, ein Wagen sei auf der Westminster Bridge in Fußgänger hinein gefahren und anschließend vor dem Parlament in die Umzäunung gekracht. Der Fahrer habe dann versucht, in den Palace of Westminster einzudringen, bewaffnet mit zwei Messern. Dabei wurde ein Polizist niedergestochen und der Fahrer des PKWs von der Polizei angeschossen.

Eigentlich hatte ich heute vor, einen Post über den St. Patrick´s Day am letzten Wochenende zu veröffentlichen. Aber angesichts der Umstände fand ich es nicht sehr angemessen diesen gerade heute zu posten. Jetzt schreibe ich also über den gestrigen Tag und wie ich diesen hier in London erlebte.

DIE HEUTIGE AUSGABE DER METRO

 

Der 22.03.2017 – genau ein Jahr nach dem Anschlag in Brüssel

Zum Zeitpunkt, als die Nachricht bekannt gegeben wurde, schien es, als wäre das alles relativ klein und verhältnismäßig „harmlos“ gewesen. Es war noch von keinen verletzten die Rede, abgesehen von dem niedergestochenen Polizisten und dem Täter selbst natürlich, sonst aber nichts. Generell wurde zunächst nur sehr wenig bekannt gegeben. Aber so ist es wohl, wenn man das Geschehen im Livetakt mitbekommt.

Es wurde aber nach und nach mehr und nun war von einigen wenigen verletzten die Rede. Dann ein toter, bald schon zwei. Auf einmal wurde von mehr als einem Dutzend verletzten und teils sehr schwer verletzten berichtet. Anfangs hatte ich noch das Gefühl, das ganze sei, den Umständen entsprechend, eher „harmlos“ abgelaufen, aber spätestens jetzt wurde mir klar, dass die Lage doch um einiges ernster war, als ich angenommen hatte. Das war dann wirklich ein sehr seltsames Gefühl, denn jetzt war auch auf einmal von einem Terror Anschlag die Rede. Die Zahl der Verletzen stieg ziemlich schnell auf 20 und inzwischen wird von etwas mehr als 40 berichtet. Die Zahl der toten ist auf 5 gestiegen.

DAS ANSCHLAGSRISIKO FÜR LONDON WAR SCHON SEIT EINIGER ZEIT SEHR HOCH

Zur Zeit als der Anschlag in Westminster passierte waren ungewöhnlich viele Hubschrauber und auch Polizeiwagen hier in West Kensington unterwegs. Obwohl wir hier etwas mehr als 4 Meilen von Westminster entfernt sind. Das kann natürlich auch nur ein komischer Zufall gewesen sein, ich weiß es nicht. Es war allerdings kein Zufall, dass bei der Tube Station im Hammersmith Broadway nun Polizisten zu Fuß unterwegs waren. Was jedoch nicht verwunderlich war, angesichts der Geschehnisse zuvor.

Ich hatte nie daran gedacht, jemals irgendwann so nah an einem solchen Anschlag zu sein. Man hört immer nur davon, ist betroffen von dem, was geschehen ist, aber es erreicht einen nicht so wirklich. Es ist ja so weit weg von einem selbst und man vergisst es schon bald wieder. Ehrlich gesagt denke ich, dass es selbst hier, so nah an einem dran, schon bald wieder anders aussieht. Ganz nach dem Motto „Keep Calm and Carry On!“ – etwas anderes bleibt einem letztendlich auch gar nicht übrig!

Der Tag Danach

Für den heutigen Tag hatte ich mir eigentlich nur vorgenommen, meinen St. Paddy´s Day Post fertig zu machen. Dieser Plan hat sich aber, wie schon gesagt, geändert… Ich bin heute Vormittag dann spontan nach South Kensington rüber gefahren, um eine Freundin zu treffen. Mir ist dabei auch sehr schnell aufgefallen, dass heute nun deutlich mehr Polizisten als üblich auf den Straßen unterwegs waren. Was natürlich  auch kein Wunder ist.

DIE ERSTEN 11 SEITEN BEINHALTETEN NUR DEN ANSCHLAG VON WESTMINSTER

Die Stimmung heute hier ist, muss ich ehrlich sagen, schon sehr interessant. Eine Mischung zwischen zurückhaltender Vorsicht, sowie Betroffenheit (vielleicht auch etwas Unsicherheit) und „man lebt so weiter wie vorher auch“ – als sei nichts gewesen.

Ich Persönlich sehe mich auch dazwischen. Ich bin sehr betroffen, von dem was hier gestern geschehen ist. Gerade wenn ich die Nachrichten lese um mich auf den neusten Stand zu bringen. Auch während ich das hier schreibe. Andererseits jedoch bin ich doch irgendwie so weit davon entfernt und das Leben geht ja schließlich auch weiter.

Es ist wirklich ein seltsames Gefühl, da ich ja – trotz, dass ich hier mitten in London bin – alles nur über die Medien mitkriege. Es kommt mir so vor, als wäre dieses Attentat in wirklichkeit nicht so nah passiert. Allerdings, wenn ich daran Denke, dass ich Sonntagabend noch an direkt dem Punkt auf der Westminster Bridge stand, an dem gestern so viele unschuldige Menschen verletzt und auch getötet wurden, merke ich, wie sehr mich mein Gefühl doch täuscht.

Der große Hype auf Sozialen Medien

Eines der schlimmsten Dinge, die man nach einem Tag wie gestern machen kann, ist Twitter und Co. aufzurufen. Ich denke, dass dies wirklich jeder kennt. Ein Haufen scheinheiliger Tweets von Menschen von überall auf der Welt. An sich ist es natürlich eine schöne Sache, wenn Menschen ihr Mitgefühl aussprechen. Jedoch tummeln sich im Internet einfach zu viele Wichtigtuer und Besserwisser.

ETWAS GEWAGT DEN ANSCHLAG ALS „WAR ZONE“ ZU BEZEICHNEN

Ich hab es also auch mal wieder gemacht, obwohl ich schon wusste, was da auf mich zukommt und hab mich in die Twittertrends gestürzt. Neben vielen ernst gemeinten Tweets gab es auch dieses Mal leider mindestens genauso viele, bei denen ich mir denken musste „wieso tu ich mir das überhaupt an“. Das schlimmste für mich sind dabei die Tweets offensichtlich uninformierter User und allem voran die Hashtags wie #Prayfor… #Jesuis… und so weiter. 

Sie waren vielleicht einmal angebracht, aber inzwischen haben sie eindeutig ihre Bedeutung verloren. Und ich muss ehrlich sagen, ich war noch nie davon überzeugt, dass der #Prayfor… irgendwem hilft. Es wird kurz ins Smartphone eingetippt, gepostet und das war´s dann auch schon. Beten wird sowieso niemand.

Dies ist nur meine Meinung und auch bitte nicht zu verwechseln, denn ich bin absolut nicht gegen Anteil- oder Stellungnahme (auf sozialen Plattformen und auch allgemein) zu Vorfällen wie diesem in Westminster. Im Gegenteil, ich finde es sehr toll, dass Menschen sich dazu aussprechen. Aber nur, wenn es auch ernst gemeint ist und bitte, bitte ohne diese ausgenutzten Hashtags! Zeigt stattdessen lieber, dass ihr euch von so etwas nicht einschüchtern lasst und vor allem, dass ihr dadurch eure Offenheit gegenüber anderen Kulturen nicht verliert.

Stay Safe!

WE ARE NOT AFRAID

WE ARE LONDONERS

Blog, Reisen, Städte

PARIS – eine Bucketlist für den nächsten Besuch

Vor kurzem habe ich zusammen mit Marie-Agnès einen Fünf-Tages-Trip nach Paris unternommen. Dort haben wir, neben den standard Sehenswürdigkeiten, ein Paar wirklich tolle Plätze und Ecken entdeckt, die Du bei deinem nächsten Besuch in die französische Hauptstadt nicht auslassen solltest.

Le Marais – das schönste Viertel in Paris

Das kleine Stadtviertel „Le Marais“ im 3e und 4e Arrondisement ist definitiv der Teil von Paris, der mir persönlich am meisten gefallen hat. Die kleinen Gassen mit den typisch französischen Boutiquen, die historischen Gebäude und die gesamte Atmosphäre die dieses Viertel ausstrahlt ist einfach bezaubernd. Das Marais hat zudem auch eine der schönsten Ecken für Street Art. Wer sich dafür also interessiert, sollte diesen Teil definitiv nicht auslassen!

 

Für den kleinen Hunger

Die beste Falafel in Paris

Da ich eben vom schönen Marais erzählt habe, dürfen wir natürlich nicht die unglaublich leckeren Falafeln vom „L´As du Fallafel“ in der Rue des Rosiers vergessen. Die muss man einfach probiert haben! Diese Falafeln sind wirklich mit Abstand die besten, die in Paris zu finden sind. Das ist ganz deutlich an den Menschenmassen, die sich immer vor dem Restaurant ansammeln, zu erkennen. Zudem werden sie sogar von Lenny Kravitz empfohlen! Also wenn das nicht Beweis genug ist…

 

Ein Stück Kuchen

Wenn wir schon dabei sind die beste Falafel in ganz Paris zu probieren, dürfen wir den Nachtisch natürlich nicht auslassen. Den wahrscheinlich ebenfalls besten Apfelkuchen in ganz Paris (vielleicht auch in ganz Frankreich, wer weiß) findest Du in der Boulangerie „Du Pain et Des Idées“ in der Rue de Marseille. Diese Bäckerei hat wirklich sehr viele Leckereien im Angebot, allerdings ist sie etwas Preiswerter. Aber einmal (oder auch ein paar Mal mehr) darf man sich ja auch schließlich mal was gönnen!

 

Danke Marie-Agnès für das Foto!

Maison Plisson

Wer auf der Suche nach einem klassischen Französischen Frühstück ist, der sollte sch das Maison Plisson im Boulevard Beaumarchais nicht entgehen lassen. Dort gibt es nämlich das wirklich Beste Croissant, das ich jemals gegessen habe. Aber auch deren Baguette ist das beste, was wir auf unserem Trip finden konnten. Es lohnt sich also gleich doppelt dem Maison Plisson einen Besuch abzustatten. 

Paris von Oben

Jetzt aber genug mit dem ganzen Essen! In Paris gibt es nämlich ein paar wirklich tolle Flecken, von welchen man eine unglaublich tolle Aussicht über die ganze Stadt hat. Wenn du nach Paris gehst solltest du dann auch mindestens einer dieser Plätze besuchen, es lohnt sich wirklich!

Als aller erstes denkt man da natürlich an den Eiffelturm. Warum auch nicht? Er ist schön hoch, DAS Wahrzeichen von Paris und das Ganze hat einen Haken: er ist leider nicht ganz billig! Wem das nichts ausmacht hat von dort oben sicher die beste Aussicht. Aber da es noch ein Paar andere, günstigere Möglichkeiten gibt über die Stadt zu schauen, haben wir uns gegen diese Variante entschieden. Dafür aber alles Andere selbst ausprobiert.

La Basilique du Sacré-Coeur

Wir sind am ersten Abend zur Sacré-Coeur hoch gelaufen, wir wollten eigentlich im Dunkeln über die Stadt blicken und von dort oben hat man eine prima Aussicht – eigentlich! Denn wir hatten das Glück, dass es an diesem Abend sehr nebelig war und wir somit nicht wirklich viel gesehen haben. Aber gelohnt hat es sich trotzdem! Also am besten den Wetterbericht vorher anschauen, denn es sind ein paar Treppenstufen, die Du bezwingen musst um dort rauf zu kommen…

L´Arc de Triomphe

Das Arc de Triomphe ist ja allein schon ein Besuch wert, aber das schöne daran ist, dass es auch für Besucher geöffnet ist und man sogar die Möglichkeit hat oben auf dessen Dach zu gehen. Von dort aus hat man dann eine wirklich tolle Aussicht und man hat wirklich eine Rundumsicht über ganz Paris. Der Vorteil am Arc de Triomphe ist auch, dass man als EU Bürger unter 25 Jahren noch kostenlos rein und rauf darf. Ansonsten kostet es 8 bzw 5 Euro für Studenten und für Kinder bis 17 Jahre ist der Eintritt ebenfalls kostenlos. Es lohnt sich also gleich doppelt für junge Reisende. Also noch schnell nach Paris, bevor es zu spät ist!

Le Centre Pompidou

Das Centre Pompidou ist nicht nur für Kunstliebhaber ein sehr interessantes ziel, sondern auch für jene, die einfach nur die schöne Aussicht genießen wollen. Hier ist es wieder von Vorteil EU Bürger uner 25 zu sein, denn dann ist der Eintritt ebenfalls umsonst (wie bei den meisten Museen und Galerien in Paris). Vom obersten Stockwerk aus hat man dann wieder eine sehr schöne Aussicht über die Stadt. Allerdings nur durch Glas hindurch. Um schöne Skyline-Fotos zu machen ist es daher eher nicht so geeignet. Außer es stört Dich nicht, durch dreckige Scheiben hindurch zu fotografieren…

Auf ins Grüne!

Was auf dieser Liste natürlich nicht fehlen darf ist ein Besuch von einem der schönen Pariser Parks. Bei gutem Wetter und wenn es etwas wärmer ist, ist das die beste Art einen Sonntagnachmittag in Paris zu verbringen. Mit etwas zu Essen und einer kleinen Decke kannst du dann auch ein kleines Picknick machen. Das ist, wie ich finde, die schönse Art seine Zeit im Park zu verbringen. Wir hatten sogar im Februar das Glück einen solchen Tag zu haben. So verbrachten wir unseren letzten Tag in Paris im Jardin des Tuileries neben dem Musée du Louvre.

Warst Du vielleicht schon einmal in Paris und hast bei deinem Besuch auch den ein oder anderen geheimtipp entdeckt, den man bei einem Besuch nicht auslassen sollte?

Aussicht vom Arc de Triomphe auf die Champs-Élysées

Aussicht vom Arc de Triomphe auf den Eiffel Turm

Die Treppe hoch aufs Arc de Triomphe, der Aufzug war defekt

Blog, Reisen, Städte

Street Art in Paris

Paris ist ja generell ein sehr beliebtes Reiseziel für Kunstliebhaber, neben den klassischen Werken namenhafter Künstler findet man hier aber auch die Street Art von oft weniger bekannten Künstlern.

Was mich so sehr an dieser Kunstart fasziniert, ist ihre direktheit. Die Werke können sehr auffallend aber auch zurückhaltend sein und vielleicht nur irgendwo im hintersten Eck einer kleinen Gasse zu finden. Zudem sind sie sehr vielseitig und dauernd im Wandel. Dies und die oft sehr kritische Sichtweise der Künstler haben mich sehr fasziniert. Auf meiner Reise in die französische Hauptstadt habe ich dann angefangen Street Art, natürlich auch Streetphotography, besser zu verstehen und auch mit anderen Augen zu sehen. Es sind eben nicht nur bunte Graffitis und schmierereien, sondern oft steckt noch viel mehr dahinter.

Hier sind nun ein Paar meiner Favoriten:

Cover Up

Wir hatten wirklich Glück, dass wir am ersten Tag in Paris auf diesen kleinen Platz beim „Canal Saint Martin“ gestoßen sind. Eine große Fassade geschmückt mit zahlreichen, sich schichtenden Graffitis. Und zwei Männer, die diese gestreiften Verkehrshütchen auf dem kleinen Platz verteilten. Dabei sahen sie so aus, als wären sie sich noch nicht ganz einig, was sie eigentlich machen wollten. Wir hatten ja keine Ahnung, was die beiden tatsächlich vorhatten…

Am nächsten Morgen sind wir sind dann zufällig noch einmal dort vorbei gekommen, dieses Mal jedoch von einer anderen Seite. Daher hat es auch etwas gedauert, bis wir verstanden hatten, wo wir waren, und warum es plötzlich so anders aussah… Die beiden Unentschlossenen vom Vortag, hatten einen genauen Plan gehabt. Sie wollten die Wand neu besprühen und das hatten sie dann auch gemacht.

Persönlich bevorzuge ich ja die Vielfältigkeit der ersten Variante. Mir gefällt auch generell das erste Foto besser, da stimmt die Komposition einfach mehr, das zweite ist eher eine Art Beweiß-schnappschuss.

It`s „Twenty One Pilots“ not „21 Pilots“!

Wer auch immer das gemacht hat, ich habe mich sehr darüber gefreut! Da kann man dann so einen kleinen Fehler schon auch mal verzeihen. Weil TØP eine meiner Lieblingsbands und „Car Radio“ mit einer der besten Songs ist, hat es dieses kleine Graffiti auch ganz schnell in meine Favoriten geschafft. Sie legen halt auch in der Street Art eine gute Show hin!

 

EZKSTREETART – art against poverty

Dieser Street Art Künstler hat mich wirklich sehr beeindruckt. Das kleine Kind mit der Frage „Dans quel monde Vuitton?“ kann man mehr als einmal auf den Wänden der Häuser in Paris finden. Generell mussten wir feststellen, dass Louis Vuitton in der Pariser Street Art Szene doch gern und auch häufig kritisiert wird. Und das ist, was mir am meisten daran gefällt: die Kritik, die hinter den Werken von Eric Zeking stecken.

„Non mais ils vont sérieusement se TRUMPer à ce point?“

Le Marais

Diese hier fanden wir im Stadtteil Le Marais, ein wirklich schöner Teil von Paris. Dort findet man die typisch kleinen französischen Sträßchen mit all den Boutiques. Und natürlich ein paar wirklich schöne Grafittis! Vor allem in dieser kleine Gasse, die von der „Rue des Francs-Bourgeois“ abzweigt, gibt es eine wirklich schöne Ansammlung der verschiedensten Werke.

 

KONNY

Die Street Art Künstlerin Konny Steding hat mich vielleicht sogar am meisten fastziniert. Und wieder einmal spielt hier die Botschaft und die kritische Sichtweise eine große Rolle. Ich weiß nicht warum, aber mir gefallen meist die Graffitis, Fotografien oder Kunstwerke allgemein mit einer Botschaft dahinter mehr, als die perfekten und schön anzusehenden.

Monsieur et Madame Straßenpfosten

Diese beiden sind einfach ein witziges Paar und ebenfalls im Le Marais zu finden. Das verückte daran ist, es fällt einem zunächst nicht auf, was mit diesen speziellen Pfosten wirklich los ist, nur dass etwas nicht ganz stimmt.

Ich bin wirklich froh, dass im ersten Bild gerade ein Radfahrer im Hintergrund vorbei fuhr. Ich finde das macht das ganze Bild um ein vielfaches interessanter.

J´EXISTE. ABOVE.

Aufkleber sind in Paris auch eine sehr beliebte Art eine Botschaft rüber zu bringen und sich auszudrücken. Ich fand besonders diese beiden hier sehr faszinierend. Das erste scheint beinahe wie ein Mantra zu sein, J`EXISTE!

 

Man sieht sie wirklich überall, aber Paris scheint mit diesen Stickern zugepflastert zu sein. Ich habe mich immer wieder sehr gefreut, wenn ich irgendwo wieder einmal einen ABOVE Sticker gesehen hatte. Allerdings wusste ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht genau, was es sich damit eigentlich aufsich hat. Und für alle, denen es genauso geht wie mir: ABOVE ist ein amerikanischer Street Art Künstler.

 

Eine Stadt ohne Street Art wäre nicht das gleiche und ich finde sie gehört ebenso auf die Bucketlist für den Städtebesuch, wie all die typischen Sehenswürdigkeiten.

Was haltet ihr denn so von Street Art und würdet ihr euch bei eurem nächsten Städtebesuch auch mal bei einrm Grafitti halt machen und es bewundern wie eine standard Sehenswürdigkeit?

 

Blog, Reisen

INVERNESS – Die Hauptstadt der Highlands

Nicki, Marie-Agnès und ich verbrachten ein Wochenende in Inverness, die kleine Hauptstadt der Schottischen Highlands. Ein Wochenende voller Chaos, unendlich vielen Erlebnissen und Erinnerungen, die für immer bleiben.

Warum Schottland und warum Inverness?

Wir hatten endlich mal ein Wochenende, an dem wir wirklich alle frei hatten und darum hatten wir beschlossen, dieses dann auch auszunutzen und mal so richtig raus aus London zu gehen. Irgendwie war dann ganz schnell beschlossen, dass wir nach Schottland wollten. Aber Freitag Abend erst los gehen, ist dann auf eine solche Entfernung doch etwas zu kurz. Also bekamen Marie-Agnès und ich auch den Freitag noch frei, welchen Nicki sowieso schon frei hatte.

So konnten wir schon Freitagmorgen fliegen, perfekt! Jetzt blieb nur noch die Frage, wohin in Schottland? Also einfach sämtliche Suchmaschienen durchstöbert, bis ich dann den billigsten Flug gefunden hatte – dieser ging nach Inverness. Gleich gebucht und unser Wochenende in Inverness stand fest.

Nun fehlte nur noch eine Unterkunft, wo wir die zwei Nächte dann verbringen könnten. Auf einer Parkbank wäre es zu dieser Jahreszeit sicher etwas zu kalt gewesen… vielleicht aber auch nicht.

Über Couchsurfing haben wir dann etwas gefunden, wo wir die Nächte über bleiben konnten. Dies sollte dann unsere erste Chouchsurfing-Erfahrung werden.

Auf in die Highlands

Am Vorabend noch schnell den Rucksack zusammen gepackt, in dem sich hauptsächlich sämtliches Equipment für meine Kamera befand, und dann ging´s Freitagmorgen um 7 Uhr los. Unser Flug mit easyJet ging vom Luton Airport. Also hab ich mich auf halber Strecke, in Borehamwood, mit Nicki und Marie-Agnès getroffen. Bis dahin lief alles eigentlich wie geschmiert. Aber es war wohl eher die Ruhe vor dem Sturm, wie ich schon bald feststellen sollte.

In Borehamwood angekommen waren dann sämtliche Züge nach Luton Airportauf einmal gecancelt – was jetzt? Der nächste Zug würde erst eine halbe Stunde vor Abflug wieder fahren, na ganz toll! Aber es waren ja zum Glück nur die direkten Züge die nicht fuhren, wir konnten also einfach einen anderen nehmen und dann später umsteigen. So hatten wir es dann noch pünktlich zum Flughafen geschafft. Was für ein Anfang…

Das nationale Tier Schottlands ist ein Einhorn

Jetzt nur noch durch die Sicherheitskontrolle und hoffen, dass auch alles mit darf… ich hatte ja ein bisschen Angst, dass mein Stativ Probleme bereiten würde, aber alles lief wie immer. So hatte ich auch wie immer irgendetwas an mir, was den Sensoren nicht passt und wie immer war es wegen nichts. Endlich geht´s ins Flugzeug.

Der niedlichste Flughafen den es gibt

Der Landeanflug auf Inverness war mit Abstand der schönste, den ich bisher erlebt hatte. Perfektes Wetter, so dass wir eine atemberaubende Aussicht auf die Highlands unter uns hatten. Allein dafür hat es sich schon mehr als gelohnt.

Die Highlands und Loch Ness von oben

Vom Flugzeug aus sah es so aus, als wären wir auf einer Weide für Schafe oder Kühe gelandet, allerdings fehlten die Tiere. Der Flughafen selbst war einfach nur genial, ganze drei Gates und unsere Maschine war die Größte von allen (obwohl sie eine dieser winzigen billigfliegern war).

Mit dem Bus nach Inverness, etwa eine halbe Stunde durch die schottische Ländlichkeit, und dann erst einmal zur Wohnung wo wir übernachten würden.

Die Lage der Wohnung war einfach perfekt, mitten im Stadtzentrum… alles andere war eher etwas überraschend. Unser Host war wirklich super nett, allerdings war die Wohnung doch eher ausladend. Es sah so aus, als wäre seit längerer Zeit nicht geputzt worden und es war auch ziemlich kalt (es war wärmer, wenn man nach draußen ging). Aber was soll´s? wir würden sowieso nur zum Schlafen hin.

Die Hauptstadt der Highlands

Diese Stadt sollte man am Besten selbst erleben. Darum habe ich hier 10 Dinge zusammen getragen, die ihr bei einem Besuch nach Inverness (falls es jemals dazu kommt) unbedingt wissen und machen solltet:

  1. Geht nach Inverness! Es ist die größte Stadt (mit dem kleinsten Stadtzentrum) im Norden Schottlands – die Hauptstadt der Highlands eben! Und da wären wir auch schon bei den zahlreichen Vorteilen dieser tollen Stadt. Hier nur ein Paar davon: auf der einen Seite hat man das Meer, auf der anderen breiten sich die Highlands direkt vor einem aus. Man hat die Stadt und das Land direkt nebeneinander, denn sobald die Stadt aufhört ist da nur noch Natur. Und obwohl das Stadtzentrum relativ übersichtlich ist, ist es doch eine recht große Stadt für dort oben. Es gibt also für jeden etwas.

    Aussicht von Inverness Castle

  2. Einmal durch´s Stadtzentrum laufen, um dann festzustellen „hier waren wir doch gerade eben erst“. Es ist wirklich sehr übersichtlich, aber genau das macht es auch so angenehm. Wenn ihr dann alles gesehen habt, geht erst einmal in einen der niedlichen Souvenirshops. Ich kann das „Highland House of Fraser“ wirklich sehr empfehlen. Kauft dann letztendlich aber nur ein oder zwei Postkarten. Sonst nichts!

    Eine kleine Gasse in Inverness

  3. Lauft hoch zur Inverness Castle (die eigentlich kein Schloss/Burg ist), es lohnt sich! Die Aussicht von dort oben ist einfach toll. Für die volle „Invernes Experience“ solltet ihr aber mindestens einmal bei Tag und auch einmal bei Nacht dort oben gewesen sein. Besonders bei Nacht sieht es wunderschön aus.

    Inverness Castle

  4. Macht Fotos bei nacht. Auch wenn die Lichtverhältnisse dafür absolut ungeeignet sind. Man muss dann halt etwas kreativ werden…

    Behind the scenes

    Photoception – Beim fotografieren von jemandem fotografiert, der fotografiert wird.


  5. Fahrt raus zum Loch Ness. Ihr könnt auch laufen, lest euch dann aber bitte zuvor diesen Beitrag dazu durch, dann wisst ihr was auf euch zukommen wird. Ihr müsst dann natürlich auch, wie jeder richtige Tourist, nach dem Monster suchen. Keine Sorge, ihr werdet es nicht finden. Aber was wäre ein Ausflug zum Loch Ness, ohne wenigstens versucht zu haben Nessie zu finden?
  6. (Dieser ist sicher der wichtigste Punkt..!) Geht in das wohl schottiste Pub in ganz Inverness, das Hootananny. Dort findet ihr nicht nur traditionelle schottische live Musik und Tänze, sondern ihr könnt auch die berüchtigten Kilts in live sehen. Zudem findet dort wirklich jeder etwas, das einem gefällt. Ganz egal, welches Alter, es ist sozusagen ein Mehrgenerationenpub. Ihr solltet wirklich nicht nachhause fahren, bevor ihr nicht ein Abend im Hootananny verbracht habt.
  7. Lauft bei gutem Wetter am Fluss Ness entlang und/oder geht ans Meer und verbringt dort ein paar schöne Stunden. Es gibt nichts besseres für einen sonnigen Sonntagmorgen.

    Aussicht von Inverness Castle

  8. Geht in das Eastgate Shopping Centre. Dort werdet ihr dann feststellen, dass es doch größer ist, als gedacht. Und wenn ihr, wie wir, an einem Sonntag dort hin geht, so bemerkt ihr auch ganz schnell, dass sich dort beinahe die halbe Stadt eingefunden hat. Es ist aber keineswegs überfüllt.
  9. Redet mit mindestens zwei waschechten Schotten/Schottinnen. Es ist ganz normal, dass ihr am Anfang nichts versteht, ganz egal wie gut euer Englisch ist. Aber schon nach kurzer Zeit habt ihr dann den Dreh raus und ihr braucht keinen Dolmetscher mehr. Habt ihr das geschafft, werdet ihr den schottischen Akzent einfach nur noch lieben und ihr wünscht euch, ihr könntet auch so reden.
  10. Wenn ein Schotte/eine Schottin euch sagt, er oder sie kann keine andere Fremdsprache und er/sie könne ja nicht einmal richtig englisch sprechen, ist „Ja, das stimmt“ nicht die richtige Antwort! Aber sie verzeihen euch das relativ schnell wieder. Wenn nicht, dann einfach mit einem guten Whiskey nachspülen, das hilft immer.
  11. Kommt wieder zurück nach Inverness!

All diese Punkte von 1 bis 10 haben wir an dem Wochenende in Inverness selbst gemacht und ich kann sie daher nur empfehlen! Wir haben so auf die bestmögliche Art und Weise diesen tollen Ort kennen gelernt und trotz all der komplikationen die wir auf der Reise hin und auch zurück* hatten, hat es sich mehr als gelohnt!

*Hier noch ganz kurz zu den komplikationen auf dem Rückweg: unser Flugzeug, welches uns Sonntagabend von Inverness zurück nach London bringen sollte, hatte über 3 Stunden Verspätung. So kamen wir letztendlich um 3 Uhr am Montagmorgen Zuhause an, anstatt um etwa 22:00 Uhr. Aber wie gesagt, es hat sich trotzdem gelohnt. Allerdings war ein Wochenende viel zu kurz, daher der 10. Punkt. Der nächste Trip in die Highlands ist auch schon in Planung, allerdings ist dieser noch ein Stück weiter in der Zukunft. Und mehr verrate ich dazu jetzt auch nicht.

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