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Salo♥

Au Pair - Ein Jahr danach | 365 Tage
Au Pair, Reisen

Au Pair – Ein Jahr danach | 365 Tage

Vor 365 Tagen fuhren mich meine Eltern früh morgens in unsere kleine Landeshauptstadt Stuttgart und hin zum Flughafen. Dort wartete bereits ein, nicht allzu großes, Flugzeug, welches mich nach London bringen würde. Und eben dort angekommen, stand ich dem großen Unbekannten und zugleich doch so Vertrautem mit meinen beiden Koffern direkt gegenüber. Denn es war nicht das erste Mal, dass ich nach London reiste. Von Großbritannien ganz zu schweigen. Auch die Sprache war nichts neues für mich – ich würde doch behaupten, dass die englische Sprache mir bereits zu diesem Zeitpunkt sehr fließend von den Lippen kam. Auch war mir die Familie bereits schon gut bekannt, zumindest zur Hälfte.

Ich bin schon Jahre zuvor immer und immer wieder auf die grüne Insel gereist und London habe ich auch schon drei Mal vorher besucht. Davon habe ich auch die beiden letzten Male bei meiner Au Pair-Gastfamilie gewohnt. Also alles doch ziemlich entspannt..!

Was genau ist dann eigentlich das Unbekannte?

Richtig, bisher ist mir das Alles tatsächlich mehr als bekannt! Die entscheidenden Faktoren eines Auslandsaufenthaltes dieser Größe waren mir bereits alle vertraut. Umgebung, Land und Sprache, und ganz wichtig, die Familie. Aber diese auch nur in Teilen.

Als ich das letzte Mal nach London reiste, das war letztes Jahr etwa zweieinhalb Jahre her, wohnte ich bei der Cousine meiner Mutter. Eine mitten in London lebende, Karrierebewusste Frau, aber ohne Kind. Denn dieses sollte erst einige Monate später bei ihr einziehen. Und dieses Kind lernte ich daher auch erst vor 365 Tagen kennen! Der kleine Junge wurde Adoptiert.

Das ist also ein Teil des großen unbekannten. Ein weiterer Teil war ohne Zweifel die riesige Stadt an sich – auch wenn ich sie bereits kannte. Es ist doch noch ein gewaltiger Unterschied, ob du in eine Stadt reist, um dort nur Urlaub zu machen, oder um dort richtig zu Wohnen. Im Urlaub lernst du diese Stadt nur oberflächlich kennen, du bekommst nur einen Bruchteil von deren wahren Charakter mit. Wenn du aber in eine solche Stadt ziehst und weißt, dass du von nun an dort leben wirst, wirst du sie ganz neu kennen lernen – egal wie gut du glaubtest sie zu kennen.

Au Pair -  Ein Jahr danach | 365 Tage

Dann wäre da noch die Sache mit dem Au Pair…

Davon hatte ich ja so ziemlich gar keinen Plan. Ja, ich wusste, ich werde auf ein Kind aufpassen und dafür verantwortlich sein, dass es von A nach B und wenn nötig auch bis Z gelangt. Ich wusste, dass ich verantwortlich für dieses Kind sein werde. Davon hatte ich eine relativ gute Vorstellung, wie ich meinte. Mit Drei kleineren Geschwistern, kommt es mehr als einmal vor, dass du auf sie aufpassen und mal hier und da Verantwortung übernehmen musst. Auch habe ich vorher schon in einer „fremden“ Familie regelmäßig babygesittet. Ich war also bestebs darauf vorbereitet.

Allerdings ist Au Pair sein ist da doch nochmal ein kleines-großes Stück anders!

Ein Jahr rasant Achterbahn fahren und plötzlich Vollbremsung

Ein Jahr als Au Pair zu arbeiten gleicht nicht einmal der rasantesten Achterbahn, die du dir Vorstellen kannst. Es ist noch viel verrückter! Es geht rauf und runter und du fährst Blind. Du hast nicht den leisesten Schimmer davon, wie die Bahn verläuft, wo das Ende ist und wie schnell du darauf zusteuerst. Nicht den geringsten!

Im einen Moment hast du noch 10 Monate vor dir und im nächsten bist du schon am Kofferpacken und in zwei Wochen wieder zuhause. So war es zumindest für mich im letzten Jahr. Es ist so unglaublich viel passiert. Ich habe so unendlich viel neues gelernt, Menschen getroffen und neue Freunde von überall auf der Welt gefunden. Dieses Jahr hat mir so unglaublich viel zurückgegeben, wofür ich einfach nur schrecklich dankbar bin!

Und trotz der wilden Fahrt und den teils doch größeren Tiefen (dafür waren aber die Höhen umso gigantischer) würde ich niemals auch nur daran denken, dass so ein „gap year“ irgend eine Art von Zeitverschwendung wäre.

Ich würde es definitiv genauso wieder machen und kann es nur jedem Empfehlen, ein Pause einzulegen, die Welt bereisen und im Großstadtdschungel, oder auf einer Insel mitten im Pazifik, sich selbst besser kennen zu lernen und vielleicht sogar sich selbst dort zu finden!

Au Pair - Aus der Sicht einer Gastfamilie
Au Pair

Au Pair – Aus der Sicht einer Gastfamilie

Gastpost von Uta von www.hostmum.com / www.berlondon-mama.de

Hi! Ich bin Uta, gebürtige Berlinerin und lebe seit 2013 mit meinem Mann und zwei Kindern in London. Davor haben wir zwei Jahre in Hong Kong gelebt. Diese Erfahrung, mehrfach mit Kindern ins Ausland zu ziehen und sich einzuleben, hat mich dazu gebracht, meinen Mama-Blog BerlOndonMama über das Leben mit Kindern im Ausland zu beginnen. Hier gebe ich Tipps, auf was man beim Umzug mit Kindern nach England beachten sollte und wo es Unterschiede im alltäglichen Leben im Vergleich zu Deutschland gibt. Außerdem berichte über Alltägliches, was einem als deutsche Familie in London eben so passiert.

Immer öfter habe ich auch Blogposts über Au Pairs veröffentlicht. Das hat mich dazu bewogen, vor einiger Zeit meine neue, englischsprachige Webseite www.hostmum.com zu veröffentlichen. Hier versuche ich die Erfahrungen, die wir persönlich gemacht haben, oder aber auch Erfahrungen von anderen Au Pairs und Gastfamilien, abzubilden und neuen Au Pairs und Gastfamilien Hilfestellungen zu bieten, wie eine Au Pair-Gastfamilien-Beziehung erfolgreich ablaufen kann. Oft scheitert es meiner Meinung nach an unterschiedlichen Erwartungen gepaart mit fehlender Kommunikation. Das ist wirklich schade, denn ich halte das Au Pair Arrangement für beide Parteien für sehr wertvoll.

Wie wir auf „Au Pairs“ gekommen sind

Wir hatten bereits in Hong Kong erste Erfahrungen mit einer Live-in Angestellten gesammelt. Einer philippinischen Maid, die hauptsächlich für den Haushalt verantwortlich war, aber ab und zu auch mal aufs Kind aufgepasst hat. Das Maid-Arrangement in Hong Kong ist Standard und alles ist darauf ausgerichtet, einen „Helper“ bei sich leben zu haben. So hat jede Familien Wohnung ein kleines separates Zimmer mit Mini-Bad (das ist echt nicht schön, aber mir wurde versichert, dass die philippinischen Frauen zu Hause noch weniger Platz haben). Und zumindest ist das IHR Platz.

In der Zeit, als wir in Hong Kong waren, wurde es unter ausländischen Familien immer mehr zum Usus, die Helper auszuquartieren und ihnen die Miete für eine „eigene Wohnung“ – oder eher ein Bett – zu zahlen. Denn in den Maids-Wohnungen gab es immer mehrere Schlafzimmer, wo in jedem Schlafzimmer 2-3 Doppelstockbetten standen und sich alle Bewohner ein Bad und eine Küche teilen mussten! Das fand ich echt krass und unmenschlich und wir waren immer sehr darum bemüht, unsere Tita ebenbürtig zu behandeln. Aber natürlich ist eine Maid zu haben kaum mit dem Au Pair Arrangement zu vergleichen, weil sie eben nicht wirklich ein Familienmitglied werden (wollen). Mein Angebot zu Beginn, dass sie sich zum Essen zu uns an den Tisch setzen kann, wurde fast mit Entsetzen abgelehnt. Wen das Thema philippinische Maid weiter interessiert, kann hier mehr Informationen über unsere Maid Tita nachlesen.

In London haben wir uns für ein Au Pair für die Kinderbetreuung unserer zwei Kinder entschieden, als ich wieder angefangen hatte, zu arbeiten. Auch deshalb, weil wir in Hong Kong schon gute Erfahrung mit „Live-in“ gemacht hatten. Es ist definitiv nichts für jedermann, dauerhaft jemand „Fremdes“ im Haus zu haben, für uns ist das aber ok.

Wieso entscheiden sich Familien dafür, ein Au Pair aufzunehmen?

Für uns gab es zwei Hauptgründe, dass wir uns für ein Au Pair entschieden haben:

Ich wollte unbedingt, dass mit den Kindern deutsch gesprochen wird, wenn ich arbeiten bin. Ein deutsches Au Pair zu finden, das nach London ziehen will, ist deutlich einfacher, als dort eine deutsche Nanny zu finden.

Außerdem habe ich als Praktikantin angefangen zu arbeiten. Und da in London – man glaubt es kaum – das Durchschnittsgehalt nicht gerade sehr hoch ist und ich auch nach dem Praktikum kein mega großes Gehalt erwarten durfte, vor allem für vier Arbeitstage, war es auch eine finanzielle Entscheidung. Ich wollte nicht arbeiten gehen, um dann das gesamte Gehalt plus noch etwas obendrauf an eine Nanny zu zahlen.

Das Au Pair Arrangement schien uns auch deshalb gut geeignet, weil wir ein freies Schlafzimmer hatten und ich auch ganz gerne jemand „Erwachsenen“ im Haus habe, wenn mein Mann mal beruflich verreist ist. Außerdem waren die Kinder mit 2 und 5 Jahren schon alt genug, für ein Au Pair.

Wie findet man als Gastfamilie ein Au Pair?

Unser erstes Au Pair kam durch persönliche Kontakte. Weil ich mit dem Praktikum begonnen hatte und wir erstmal „testen“ wollten, wie alle damit klarkommen, dass „Mama arbeiten geht“, wollte ich kein Au Pair suchen, das 12 Monate bleiben will. Damals kannte ich mich auch gar nicht aus und mir war nicht bewusst, wie einfach ich vermutlich für den Zeitraum April – Juli ein Au Pair gefunden hätte. Viele Mädels und Jungen suchen nämlich nur übergangsweise eine Au Pair Stelle.

Für die Suche nach dem zweiten Au Pair habe ich mich bei Au Pair World angemeldet. Das kostet für die Gastfamilien eine Gebühr, damit sie den gesamten Service nutzen können. Wir hatten auch ein paar nette deutsche Mädels dort aufgetan. Am Ende haben wir uns aber für ein Au Pair entschieden, dass über eine persönliche Empfehlung kam. Netterweise hatte mein alter Direktor vom Gymnasium meine Au Pair Anzeige an den Schul-Newsletter geschickt und eine Mutter kannte die Mutter unseres Au Pairs.

Für das Jahr darauf haben wir uns bereits im April für ein Mädchen von Au Pair World entschieden. Im Mai hatten wir sie nach London eingeladen, um die Kinder und die Aufgaben kennen zu lernen. Am Ende ist sie 3 Tage nach Beginn ihres „Au Pair Jahrs“ wieder abgereist, weil sie sich überfordert gefühlt hat. Ich bin seit dem etwas vorsichtig, was Au Pair World angeht und habe auch – ohne Gewähr – gehört, dass 80% der angemeldeten Au Pairs niemals eine Au Pair Stelle antreten (Aussage eines Au Pair Agentur Angestellten).

Ich denke, dass sich einige junge Leute einfach mal kostenlos anmelden und schauen, ob sich interessante Familien bei ihnen melden und sich gar nicht so bewusst sind, was eigentlich als Au Pair auf sie zukommt. Wenn man sich entscheidet, Au Pair zu werden, sollte man sich das aber sehr wohl gut überlegt haben. Es ist Arbeit, mit festen Arbeitszeiten. Es kann anstrengend werden und bringt eine hohe Verantwortung mit sich. Die Gastfamilien verlassen sich auf das Au Pair. Dafür sollten die Gastfamilien im Gegenzug dafür sorgen, dass das Au Pair Jahr eine tolle Erfahrung wir diese jungen Menschen wird.

Unterm Strich würde ich nach meiner Erfahrung sagen, dass auch viel Glück dazu gehört, dass es von Au Pair und Gastfamilien-Seiten gut klappt.

Wie ist das Leben als Gastfamilie mit einem Au Pair?

Jedes Au Pair kommt mit ihren Erfahrungen und Gewohnheiten in die Gastfamilie. Das alleine ist schon mal ein Punkt, dem ich als Gastmutter gespannt und etwas nervös entgegenblicke. Auch, weil man als Gasteltern eine gewisse Verantwortung für das Au Pair übernimmt.

Die Au Pairs übernehmen als junge Menschen natürlicherweise vieles vom Elternhaus. Und davon bekommen wir auf der Au Pair Suche nur Bruchstücke mit. Es wäre mir zu unangenehm, nach den Berufen der Eltern zu fragen, was eventuell einen Anhaltspunkt über das Elternhaus zulassen könnte. Indirekt bekommt man eine gewisse Idee von den Verhältnissen im Elternhaus, wenn man mit dem Au Pair skyped. Einfach so aus dem Gespräch und den Schilderungen des Au Pairs heraus.

Wenn ich auch dieses Thema derzeit nicht direkt anspreche, gibt es andere Punkte, die ich direkt vorab geklärt haben will, um böse Überraschungen zu vermeiden. So sage ich zum Beispiel immer, dass wir unseren Wocheneinkauf bei einem deutschen Discounter machen, weil mir da einfach alles am besten schmeckt. Wir kaufen auch einige Bio-Produkte, aber das meiste ist konventionell und nicht bio. Das ist für jemanden, der mit Biolebensmitteln aufgewachsen ist, sicher gut, vorher zu wissen.

Außerdem sage ich auch, dass wir an den Wochenenden immer sehr beschäftigt sind und daher leider viel zu selten Ausflüge machen. Mit Schwimmkursen und meistens mindestens einem Kindergeburtstag und dann noch etwas Sport, Besorgungen erledigen oder Verabredungen mit Freunden, bleibt das etwas auf der Strecke. Deshalb sind uns natürlich Au Pairs lieber, die schnell Anschluss finden und dann am Wochenende selbstständig Dinge mit ihren Freunden unternehmen.

Wenn das neue Au Pair kommt, gehen wir auch eine Regelliste durch. Nach der etwas gemischten Erfahrung mit unserem ersten Au Pair ist diese au Pair-Regelliste etwas angewachsen. Da sind so Standarddinge aufgelistet, die zur Sicherheit gehören, wie Fenster zumachen, Türen beim Verlassen abschließen, Herd kontrollieren. Den Kindern Helme aufsetzen, nicht zu weit vorauslaufen lassen, an der Straße vom Roller absteigen etc.

Oder Regeln zum Essen und snacken der Kinder.

Zur Freizeit des Au Pairs haben wir auch ein paar Regeln. Auch wenn es Erwachsene sind, möchten wir zum Beispiel nicht, dass das Au Pair unter der Woche bis in die Puppen unterwegs ist, wenn es am nächsten Tag morgens arbeiten muss. Ich halte unsere Regeln absolut nicht für überzogen und erwarte daher eigentlich auch, dass man sich grob an sie hält. Ausnahmen gibt es natürlich immer. Und wenn wir mit einem Au Pair sehr zufrieden sind, weichen wir gerne auch mal öfter zu Gunsten des Au Pairs von diesen Regeln ab.

Wir sehen das Zusammenleben mit einem Au Pair als Geben und Nehmen und gehören im Vergleich zu Berichten, die ich so gehört habe, definitiv zu den netten Gastfamilien. Aber auch bei uns gibt es Grenzen und wenn es an grundsätzlichen Dingen scheitert, haben wir uns auch schon mal vorzeitig von einem Au Pair getrennt. Allerdings im gegenseitigen Einverständnis und ohne Drama, von dem man in manchen Au Pair Konstellationen immer wieder mal hört. So habe ich auch schon mal einem Au Pair empfohlen, einfach ihre Sachen zu packen und aus der Familie zu flüchten, die sie wie eine Dienerin behandelt hat.

Jedes neue Au Pair sorgt aber auch bei der Gastfamilie dafür, die – manchmal auch nicht gerade positiven – eingeschleiften Verhaltensweise auf die Probe zu stellen, so dass das Zusammenleben mit einem Au Pair manchmal auch nachhaltigen positiven Einfluss auf das Familienleben hat.

Ich bin grundsätzlich ein großer Befürworter des Au Pair Arrangements, weil es für beide Parteien einen großen Erfahrungsgewinn bedeuten kann. Und wenn einmal Probleme auftauchen kann ich nur empfehlen, die Flucht nach vorne anzutreten und mit der anderen Partei offen zu sprechen, anstatt zu früh die Flinte ins Korn zu werfen.

Eure Uta x

Au Pair - Aus der Sicht einer Gastfamilie

Inspiriert von: Rosie Hardy | FOTOFREITAG
Fotografie

Inspiriert von: Rosie Hardy | FOTOFREITAG

Zum heutigen Fotofreitag habe ich mich erneut von der einzigartigen Rosie Hardy inspirieren lassen. Allerdings auch dieses Mal nur in Form von Bearbeitung.

Mir persönlich gefällt dieser Stil gerade wirklich sehr gut. Diese etwas kühleren Töne machen das Bild in diesem Fall ein ganzes Stück interessanter – meiner Meinung nach zumindest. Und da ich einfach noch nicht genug davon habe und etwas Übung definitiv nicht schadet, habe ich mich hier also erneut an dieser Art von Bearbeitung gewagt.

Es macht einfach immer wieder unheimlich viel Spaß, während der Bearbeitung die ein oder andere neue Technik auszuprobieren. Man lernt ja nie aus! Schon gar nicht, wenn man sich gerade erst in die große weite Welt des Bearbeitens rein gewagt hat… Dann kommt es einem plötzlich wieder so vor, als wüsste man doch eigentlich nichts davon. Die Möglichkeiten scheinen beinahe Endlos zu sein. Da bin ich doch noch sehr damit beschäftigt mit meinem kleinen Schneidewerkzeug an der Oberfläche herum zu kratzen.

Aber was soll´s? Alles fängt einmal klein an. Und ist es nicht auch einfach toll, wenn man seine eigene Fortschritte so nach und nach erkennen kann? Ich finde schon!

Inspiriert von: Rosie Hardy

Inspiriert von: Rosie Hardy | FOTOFREITAG Vorher

VORHER

Inspiriert von: Rosie Hardy | FOTOFREITAG

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Inspiriert von: Rosie Hardy | FOTOFREITAG Vorher

VORHER

Inspiriert von: Rosie Hardy | FOTOFREITAG

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10 Jahre England
Blog, England

Der 15/08/2007 – A Day to remember

Der 15/08/2007

Ein Tag, der meine nächsten 10 Lebensjahre bestimmen würde – und noch so viele mehr! Genau heute vor 10 Jahren habe ich, zusammen mit meiner Familie, zum ersten Mal den Ärmelkanal überquert und einen Fuß auf eine mir noch unbekannte Insel gesetzt. Die kleine 10 jährige Salo wusste damals natürlich noch nicht, was dies einmal für sie bedeuten würde…

15/08/2007 10 Jahre England

Dieser erste Urlaub auf englischem Boden sollte nur der Anfang von etwas viel größerem sein und meine Zukunft in eine ganz neue Richtung lenken. Wer mich bereits etwas länger kennt, der weiß inzwischen sicherlich, dass mich der Schmetterlings-Effekt stark fasziniert hat. Wer dies noch nicht wusste, weiß es ja spätestens jetzt! Und als keine (vereinfachte) Erklärung für all die, die sich jetzt fragen, was der Schmetterlings-Effekt genau ist und schon panisch bei Google auf die Suche gehen: es handelt sich dabei um die Theorie, dass eine winzig kleine Entscheidung, die Zukunft komplett verändern kann und neue Wege ermöglicht, und andere somit komplett ausschließt. 

Der Schmetterlings-Effekt in real life

England als kleines Beispiel: hätten sich meine Eltern, damals vor 10 Jahren nicht dazu entschieden, den Sommer in England zu verbringen, wäre unser Lieblings Urlaubsziel vielleicht heute noch Norwegen. So wären wir also nicht jeden Sommer nach England gereist, ich hätte mich nicht in das Land verliebt, wäre nicht für ein Jahr nach London gezogen und säße jetzt nicht hier um dir das alles zu erklären. Ich würde vielleicht über Beauty und die neusten Modetrends aus Skandinavien berichten oder hätte das Bloggen eventuell überhaupt nicht angefangen. Es wäre alles ganz anders gekommen…

15/08/2007 10 Jahre England

Ist es aber nicht! So bin ich also am 15/08/2007 mit meinen Eltern und meinen Geschwistern zusammen nach England gereist. Nach vielen tausend Kilometern im Auto und eineinhalb Stunden auf der Fähre kamen wir endlich an unserem ersten Ziel Hebden Bridge an. Ein kleines Idyllisches Örtchen (und der Geburtsort von Ed Sheeran) in West Yorkshire. Dort verbrachten wir dann zwei Wochen, bevor es dann weiter nach Snowdonia im Norden von Wales ging. Auch hier verbrachten wir dann erneut zwei Wochen. Danach ging´s dann wieder zurück nachhause in den Schwarzwald.

Seither bin ich jedes weitere Jahr mindestens einmal nach Großbritannien gereist, sei es mit Familie, Schule oder ganz alleine. So habe ich fast jede Ecke dieses wunderschönen Landes gesehen und die Kultur von den verschiedensten Blickwinkeln kennen lernen können, wofür ich überaus dankbar bin!

Heute, 10 Jahre danach ist diese Insel definitiv eine Art zweite Heimat für mich! Daher gibt es Heute, sozusagen zum Jubiläum hier also ein kleines Tribute. 15/08/2007 10 Jahre England

15/08/2007 10 Jahre England

15/08/2007 10 Jahre England

15/08/2007 10 Jahre England

15/08/2007 10 Jahre England

Alle Fotos wurden damals von meinem Vater aufgenommen

Koffer packen für dein Auslandsjahr
Au Pair, Reisen

Koffer packen – Eine Packliste für ein Jahr im Ausland

Packen! Egal wann, egal wofür, egal wo und wie lange du verreist und ganz egal, wie oft du es schon getan hast, es ist immer die mit Abstand größte Herausforderung der gesamten Reise. Was soll ich mitnehmen und was lass ich besser zuhause, da ich es sowieso mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht brauchen werde..? Wie viel Gepäck darf ich überhaupt mitnehmen? Und was wenn ich auf der Reise noch dinge kaufen will? Hab ich dafür dann noch genug Platz im Koffer?

Wir alle kennen es! Und wir alle stellen uns diese Fragen – und noch so viele mehr – immer wieder von Neuem wenn´s wieder heißt „Koffer packen!“. Du gerätst in Schweißausbrüche, hast Panikattacken und kannst Nachts nicht nicht mehr richtig schlafen. Und das alles wegen einem harmlosen 5 Tages Trip nach Berlin!

Stell dir jetzt einmal vor, wie es dir ergehen wird, wenn du nun plötzlich für ein ganzes Jahr im Ausland packen musst. Bei den Voraussichten endet deine Reise wahrscheinlich ziemlich sicher in der nächstgelegenen psychiatrischen Einrichtung!

Aber soweit muss es gar nicht kommen – das ganze ist sogar einfacher als du vielleicht dachtest. Continue Reading

Brighton Pier FOTOFREITAG
England, Fotografie

Der Brighton Pier | FOTOFREITAG

 

Ein Pier ist ja generell ein sehr beliebtes Fotomotiv, besonders in der Abendstimmung machen sie ganz schön was her. Man hat den Pier, das Meer drum herum und das alles ist in ein wunderbar goldenes Licht getaucht. Da entsteht durchaus eine unglaublich, ja fast magische Stimmung. Der Pier in Brighton ist eindeutig einer der beliebtesten Piers ganz Englands. Daher auch einer der wohl am häufigsten fotografierten Piers. Aus diesem Grund hatte ich beschlossen, keine der typischen Fotos vom Pier in Brighton zu machen. Einfacher aufgebaute Piers sind dafür sowieso viel besser geeignet. Der Brighton Pier hat, wie ich finde, etwas zu viel Action, zu viel was einen Ablenken würde. Ganz nach dem Motto: weniger ist mehr! Continue Reading

Pride in London Pride Parade 2017 FOTOFREITAG
Fotografie, Menschen

Impressionen: Pride Parade | FOTOFREITAG

Für mein Fotografen-Herz war die Pride Parade vom letzten Samstag natürlich das reinste Paradies. Ich bin fast gar nicht mehr aus dem knipsen raus gekommen! Und weil dabei so viele schöne Bilder entstanden sind, muss ich hier zum heutigen Fotofreitag einfach nochmal einige (viele!) weitere Fotos zeigen. Ich hätte es nämlich niemals geschafft alle in meinen gestrigen Beitrag mit einzufügen… Continue Reading

Ehe für Alle & London Pride Parade 2017
Blog, Fotografie, Menschen

Ehe für Alle und London Pride Parade 2017

Die Welt wird ein stückchen offener und London feiert das Ganze mit dem Festival Pride in London. Aber nicht nur London hat ein Grund zum feiern. 

Pride In London Parade 2017

Am 30. Juni wurde in Deutschland Geschichte geschrieben – die Ehe für Alle wurde beschlossen. Eine Entscheidung, die schon lange überfällig war! Wer mich persönlich kennt, weiß dass ich der Kirche und Religion im allgemeinen sehr kritisch gegenüber stehe, ich deswegen aber keinesfalls irgend jemanden verurteilen würde. Auch muss ich ehrlich zugeben, ich weiß nicht so recht, was ich vom Heiraten halten soll. Warum interessiert es dann mich, wer (kirchlich) heiraten darf und wer nicht? Ich selbst könnte sowieso nicht mit einer kirchlichen Trauung heiraten. Nicht getauft, weder Kommunion, noch Konfirmation gehabt – kurzum konfessionslos, eine klassische Heidin eben. Da ich selbst auch nicht Gay bin, macht dieser Beschluss doch eigentlich überhaupt keinen Unterschied für mich… Continue Reading

Blog

Adele oder Justin Bieber ? Ein perfekter letzter Abend

Wir waren eigentlich eine der vielen wenigen, die es tatsächlich geschafft hatten Karten zu einem der Adele Konzerte im Wembley Stadium zu ergattern. Wir hatten zwar die wahrscheinlich schlechtesten Plätze überhaupt – gaanz oben, direkt unterm Dach, aber was soll´s? Wir haben Karten für das letzte Adele Konzert im Wembley Stadium! Für das letzte Konzert der Tour! Wahrscheinlich das überhaupt letzte Konzert von Adele! Continue Reading

ICM-Fotografie | FOTOFREITAG
Fotografie

ICM-Fotografie, absichtlich verwackelt | FOTOFREITAG

In einer dieser wunderbaren Facebook-Fotogruppen gibt es für jeden Monat eine neue Challenge. Eine kleine fotografische Aufgabe für all jene, die gerne etwas anderes ausprobieren möchten, dadurch vielleicht auf neue Ideen kommen und sich dann ganz gezielt davon inspirieren lassen. Im letzten Monat war das Thema ICM-Fotografie. Continue Reading

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