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Mai 2017

BAFTA 2017
Blog

Am Roten Teppich der BAFTA Awards

Ziemlich kurzfristig haben wir herausgefunden, dass am 14. Mai die British Academy Television Awards in London stattfinden sollten, und dass es möglich ist, all die Sternchen über den Roten Teppich schreiten zu sehen. So eine Show wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Wir hatten uns dann Kurzerhand dazu entschlossen, Sonntagmorgen zu denn unchristlichsten Zeiten aufzustehen und zur Royal Festival Hall zu fahren um uns die Eintrittsbändchen zu sichern.

Tatsächlich wäre es aber nicht wirklich nötig gewesen so früh aufzustehen, denn selbst Mittags beim Einlass wurden noch die blauen Bändchen verteilt. Wir hatten einfach nicht den leisesten Schimmer, wie viele ausgeteilt werden. Trotzdem war das frühe Aufstehen jede Minute wert, denn die Bändchen waren Nummeriert, wodurch wir direkt vorne an die Absperrung konnten.

Ed Westwick BAFTA Awards 2017 auf dem Roten Teppich

ED WESTWICK

Der perfekte Platz – oder vielleicht doch nicht?

Man sieht solche Red Carpet Events ja eigentlich immer nur im Fernsehen oder ähnliches. Daher waren wir uns auch nicht sicher, was da jetzt tatsächlich auf uns zukommen würde. So dachten wir, dass unser Platz, direkt gegenüber der großen Fernsehkameras, eigentlich ganz vorteilhaft sei. Little did we know… Es stellte sich dann später heraus, dass es dort alles andere als vorteilhaft war, wenn man auf Autogramme oder Fotos mit den großen Sternchen hofft.

Da gegenüber von uns die ganzen Interviews stattfanden, beanspruchten diese entweder die ganze Aufmerksamkeit der Stars, oder sie versuchten so schnell wie möglich und , wenn möglich, ungesehen an der Kamerabrigade vorbei zu huschen. Irgendwelche Autogramme zu geben, oder gar für ein Selfie zu posen brächte da nur ungewollte Aufmerksamkeit auf sie und würde auch nur daran hindern, wenn man gerade versucht eine neue Rekordzeit aufzustellen. Wer schafft es am schnellsten und vor allem ungesehen an den fragenden Reportern vorbei?

BAFTA 2017 Roter Teppich Benedict Cumberbatch

BENEDICT CUMBERBATCH

Der, der nicht gesehen werden will!

Mein persönlicher Award geht hier eindeutig an Charlie Heaton von Stranger Things. Er hat sich ganz einfach in die Mitte einer kleinen Gruppe positioniert und da es gerade auch noch wie aus Eimern regnete, war er wortwörtlich von allem und jedem abgeschirmt. Charlie war leider so schnell wieder verschwunden, dass wir es nicht einmal schafften ihn auf einem Foto einzufangen. Zu schade! Die Silbermedallie bekommt Ed Westwick, dicht gefolgt von Benedict Cumberbatch und Sean Bean.

BAFTA 2017 Roter Teppich Matt Smith auf dem Roten Teppich

MATT SMITH

Der magische Rote Teppich…

Im ganzen war es weniger magisch, sondern viel mehr ein eher verrücktes Erlebnis. Es ist wirklich seltsam, Menschen in „Real Life“ zu sehen, die man sonst sein leben lang nur auf Bildschirmen bestaunt hat. Manche waren wirklich schwer wiederzuerkennen. Generell fragten wir uns doch recht oft „wie heißt er oder sie nochmal?“ und „woher kennt man XY eigentlich?“. Zudem geht es da auf dem Roten Teppich höchst chaotisch zu. Ab einem bestimmten Punkt war ich einfach nur noch überfordert mit den ganzen Menschen die vor mir vorbei liefen. Mal kommen ganz viele auf einmal vorbei, dann wieder nur ein oder zwei. Ich muss schon sagen, ich habe wirklich einige Stars übersehen und teilweise kannte ich die Persönlichkeiten auch gar nicht.

Insgesamt habe ich 3 Autogramme und ein Starselfie mit der bezaubenden Amy Nuthall abgestaubt (eine sehr dürftige Ausbeute wie wir uns sagen ließen). Letztendlich war dies aber sowieso nicht das Wichtigste für mich. Ich fand es einfach toll die Menschen, die man sonst immer nur in Form von tausenden Pixeln bestaunt, wirklich in echt zu sehen und dabei festzustellen, dass sie auch nur Menschen sind, wie du und ich! Auch wenn sie etwas wichtiger zu sein scheinen und über den roten Teppich laufen durften…

BAFTA 2017 Roter Teppich Amy Nuttall Fan Selfie

AMY NUTTALL

Vielen Dank an Marie-Agnès für das eifrige Knipsen und ablichten der Stars! Leider hatte ich meine Kamera zuhuase gelassen (war letztendlich auch die richtige Entscheidung), so hatten wir dann nur unsere Handykameras… daher leider nicht die beste Qualität. 

Kameramodell
Fotografie

Das richtige Kameramodell für den Anfang | FOTOFREITAG

Im letzten Fotofreitag-Beitrag habe ich mit einer kleinen Serie angefangen, die dir helfen soll, dich für eine geeignete Kamera zu entscheiden, wenn du mit dem fotografieren anfangen möchtest. Das letzte Mal ging es darum, welche Kameramarke besser oder geeigneter ist. Den Beitrag dazu findest du HIER. Heute geht es nun darum, welches Kameramodell für den Einstieg sinnvoll wäre. Dies alles basiert jedoch rein auf eigenen Erfahrungen, sowie meiner persönlichen Meinung und ich hoffe, dass ich dir auch in diesem Post weiter helfen Kann.

Umso größer, desto besser… richtig?

Im Grunde schon. Eine große Spiegelreflexkamera kann natürlich viel mehr, als die kleine Digitalkamera. Jedoch wird, umso größer die Kamera, der Preis auch dementsprechend um einiges höher! Am Anfang ist es, meiner Meinung nach, allerdings mehr als unnötig sich gleich das allerbeste und teuerste Kameramodell ins Haus zu holen. Zum einen sind diese für den Anfang sowieso viel zu komplex – es dürfte schon kompliziert genug sein sich in eine kleine DSLR Kamera (Digital Single-Lens Reflex) einzuarbeiten. Zum anderen, was wenn du nach zwei Wochen die Lust am fotografieren verlierst, weil deine Fotos nicht so aussehen, wie die bei GNTM, was passiert dann mit der super teuren Kamera?

Meine erste Spiegelreflexkamera war eine Canon EOS 700D, eine relativ kleine Kamera der EOS D – Serie. Zuvor hatte ich immer die alten Digitalkameras meines Vaters bekommen. Die 700D war also meine erste „richtige“ Kamera. Aber auch diese war anfangs die meines Vaters, die ich einfach mitbenutzte, bis er sie mir dann schließlich zu Weihnachten schenkte – sie wurde sowieso eigentlich nur noch von mir benutzt. Für mich persönlich war diese Kamera perfekt für den Anfang. Nach einiger Zeit tauschte ich diese dann mit der EOS 60D, die sich mein Vater in der Zwischenzeit angeschafft hatte, aus. Und jetzt fotografiere ich seit Weihnachten 2016 mit der Canon EOS 80D, dem aktuellen Nachfolgemodell der 60D. Bei mir vergingen dann auch immer fast zwei Jahre zwischen den Wechseln der verschiedenen Kameramodelle.

Am Strand | Kameramodell

Lieber erstmal klein anfangen

So würde ich jedem, der erst damit anfängt mit einer DSLR Kamera zu fotografieren, ein eher kleineres Kameramodell empfehlen. Bei Canon zum Beispiel sind die Kameras von der D1000er Serie bis zu den dreistelligen Werten (Eos100D und EOS 800D, sowie ihre Vorgänger) als Einsteigermodelle bezeichnet. Bei Nikon würde das dann in etwa der D3400, D5600 und der D7200, oder eine deren Vorgängerversionen, entsprechen.

Meine Canon EOS 700D war also im oberen Einsteigerbereich. Hierbei kommt es nun natürlich darauf an, wie viel du in deine erste Kamera investieren möchtest. Wenn du dir sicher bist, dass du deiner Kamera den Rücken zudrehst, sobald das neue Modell auf den Markt kommt, dann würde ich dir vielleicht eher eine der günstigeren empfehlen. Sobald dann die neuen Kameramodelle draußen sind und du inzwischen halbwegs mit einer Spiegelreflex umzugehen weißt, kannst du dich jetzt auch auf ein etwas komplexeres Modell einlassen.

Ja da kommt wieder der Schwabe bei mir durch, aber warum zweimal viel Geld ausgeben, wenn du so vielleicht ein bisschen Sparen kannst?! Denn glaub mir, so schnell wie das nächste Modell in die Regale kommt, kennst du noch lange nicht alle Tricks, die deine Kamera drauf hat. Also warum dann nicht klein und bescheiden anfangen und sich dann langsam hocharbeiten. So habe ich es auch gemacht!

Wenn du dir nun aber sagst, dass du deine Kamera definitiv länger, als nur bis zum nächsten Modell, behalten und nutzen wirst, so würde ich eher mit der oberen Einsteigerklasse gehen. Egal ob bei Canon oder Nikon!

Kurz gesagt

Zum Einstieg, in die Fotografie mit einer DSLR Kamera, würde ich also eher eine der einfacheren Kameramodelle empfehlen und dann später erst auf ein etwas komplexeres Kameramodell umsteigen. Im Sport zum Beispiel würdest du ja auch nicht gleich mit dem höchsten Sprung oder einem kompletten Marathonlauf anfangen – also warum dann in der Fotografie? Eine gute und super teure Kamera heißt nicht, dass dann die Fotos auch alle gut oder besser werden! Das Foto machst noch immer DU, die Kamera ist dein Werkzeug dafür.

Hier habe ich dir noch eine relativ gute Übersicht zu den aktuellen Kameramodellen von Canon und Nikon rausgesucht.

Mich würde es wirklich sehr interessieren, welchen weg du für dich wählen würdest. Würdest du auch erst einmal klein anfangen, oder dich gleich mit einer Profikamera in den Marathon stürzen?

Fotografie

Die richtige Kamera zum Fotografie-Einstieg | FOTOFREITAG

In letzter Zeit werde ich immer häufiger gefragt, welche Kamera ich denn habe, oder welche ich für den Einstieg in die Fotografie empfehlen würde. Daher dachte ich, schreibe ich doch hier einfach mal einen Beitrag darüber. Da ich allerdings aus dem Schreiben gar nicht mehr heraus komme, wird das Ganze jetzt als kleine Serie in mehreren Beiträgen veröffentlicht. Es wäre sonst einfach viel zu viel!

Vorneweg möchte ich aber noch sagen, dass ich in keiner Weise professionelle Erfahrung im Bereich der Fotografie, und somit auch nicht mit Kameras, habe. (noch nicht..! 😉 ) Mein Wissen habe ich mir alles selbst angeeignet. Daher teile ich hier lediglich meine eigenen Erfahrungen und mit welchen Kameras ich bisher gearbeitet habe mit euch. Ich hoffe sehr, dass ich damit einigen bei ihrer Entscheidung weiterhelfen kann.

Canon oder Nikon? Und gibt es noch was anderes?

Welche Kameramarke ist die bessere? Eine Debatte, die wahrscheinlich so alt ist wie die Fotografie selbst. Wenn nicht sogar eher eine Art Krieg, welcher seit jeher unter der, doch recht wunderlichen, Spezies Fotograf herrscht. Aber was ist denn nun genau die bessere Marke? Was ist besser für den Einstieg und was haben die Profis?

Ich persönlich war schon immer ein Canon-Kind und das wird auch weiterhin so bleiben. Daher würde ich auch immer eine Canon empfehlen. Nicht aber, weil ich behaupte, dass Canon viel besser als Nikon ist, sondern vielmehr, weil ich mit der letzteren einfach so gut wie keine Erfahrung habe. Wenn man die eine Marke gewöhnt ist, ist die andere für einen das pure Chaos. Alles scheint einfach anders zu sein – selbst die einfachsten standard Funktionen scheinen nicht gleich zu funktionieren. Jedes Mal, wenn ich mit einer Nikon fotografiert habe bin ich immer fast verzweifelt, einfach weil nichts so funktionierte, wie ich es gewohnt war. 

Daher würde ich auch sehr wahrscheinlich niemals wechseln. Aber auch wirklich nur aus diesem Grund – ich  bin nunmal mit Canon aufgewachsen!

Wenn mich also jemand nach der Marke einer Kamera fragt, dann empfehle ich als erstes natürlich Canon. Jedoch kommt es immer darauf an, mit was du dich wohler fühlst, vielleicht hast du ja die eine Marke bereits selbst genutzt. Denn in diesem Fall würde ich dir von einem Markenwechsel eher abraten. Davon wirst du nicht wirklich glücklicher.

Weißer Pfau Vogel | Kamera

Hauptsache die Kamera passt zu dir!

Es kommt also ganz darauf an, was du für dich besser findest, denn letztendlich ist es ganz egal, welche Marke es wird. Hauptsache du kannst dann mit der Kamera, entspannt und ohne verzweifeln zu müssen, umgehen. Die Profis benutzen sowohl Canon, als auch Nikon. Daneben gibt es natürlich auch noch weitere gute Kameramarken – die ebenfalls von den Profis genutzt werden, wie zum Beispiel Sony.

Meiner Meinung nach ist der ganze Trubel darum, welche Kameramarke die bessere ist, letztendlich nichts anderes als die Debatte Android oder Apple. Beide Marken haben starke Modelle und alle die genau gleiche Funktion. Sie unterscheiden sich, grob gesehen, lediglich in der Bedienung. Es bleibt einem also nichts anderes übrig, als sich einfach für einen der beiden Ströme zu entscheiden und sich diesem dann anzuschließen. Außer du entscheidest dich komplett gegen beide und fotografierst fröhlich abseits vom Schlachtfeld.

Wem würdest du dich denn anschließen, oder hast du das bereits getan? Canon oder Nikon? Oder doch eher eine Kamera einer anderen Marke?

Wenn du nun noch wissen möchtest, welches Kameramodell für dich geeignet wäre, dann schau dir gerne meinen nächsten Fotofreitag Post an.

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