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Januar 2017

Blog, Menschen

NAO

Anfang Januar hab ich mich mit Nao für ein Shooting getroffen. Wir kannten uns vorher nicht und sind auch nur über Facebook miteinander in Kontakt gewesen. Noch im Dezember hatte ich mir überlegt, wie ich meine Modelauswahl ein bisschen vergrößern könnte.

Auf Modelsuche

Ich hatte vor Allem auch gehofft, dass ich jemanden aus meiner Gegend finde, so dass ich auch mal unter der Woche spontan Fotos machen kann. Die meißten meiner Freunde sind leider über ganz London verteilt, da wird es etwas schwieriger, sich spontan mal kurz unter der Woche zu treffen… Also hab ich mich an das gute alte Facebook gewandt. Dort bin ich in unzähligen Aupair-Gruppen drin und da hab ich dann einfach mal reingeschrieben, dass ich auf der Suche nach Leuten zum Fotos machen bin.

Nun ja, ich dachte es würden sich sicher ein paar Mädchen deswegen melden… Aber ich hab mich da mal wieder komplett verschätzt! Letztendlich hab ich über hundert Nachrichten und Kommentare, auch unzälige Freundschaftsanfragen deswegen, bekommen. Ich war vorher noch nie so beliebt auf Facebook 😛

Erstmal Ordnung schaffen

Diese unzäligen Nachrichten haben mich dann Anfangs wirklich dezent überfordert. Ich habe dann natürlich versucht, soviele Nachrichten wie nur möglich zu beantworten. Aber es waren einfach viel zu viele und teilweise waren auch Nachrichten dabei wie: Ich will genau die gleichen Bilder (ich hatte ein paar meiner bisherigen Fotos mit angehängt). Tut mir wirklich sehr leid, aber ich werde ja wohl nich meine eigenen Bilder mit 10 verschiedenen Models, immer wieder aufs Neue, nachstellen. Also hab ich damit angefangen ein bisschen auszusorieren und den mädels zu schreiben, mit denen ich gerne ein paar fotos machen würde. Das ganze hat aber doch seine Zeit gebraucht…

Das erste Shooting

Nao war, wenn ich mich richtig erinnere, sogar die erste, die mir geschrieben hat – oder ich hab zumindest ihre Nachricht als erstes gelesen. Und mit ihr hab ich dann auch die ersten Fotos gemacht. Wie schon gesagt, Nao und ich kannten uns vorher nicht.

Wir haben uns an einem gar nicht so idealen Morgen (Wettertechisch) im Battersea Park getroffen und erst während dem Schooting dann ein bisschen kennengelernt. Ich muss wirklich sagen, jemanden so kennenzulernen ist mal etwas anderes und wirklich sehr interessant! Leider ist Nao nur wenige Tage nach unserem Shooting wieder in ihre Heimat zurück geflogen. Aber es war wirklich toll sie kennenzulernen und vielleicht werden wir sogar im Sommer nochmal die Möglichkeit haben, uns wieder zu sehen und ein paar Fotos zu machen.

Wenn du zufällig auch mal in London bist, und auch gerne ein paar Fotos mit mir machen möchtest, schreib mir doch einfach. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Gesichtern! 🙂

♥Salo

Blog, Menschen, Städte

Oxford | Schwarz-Weiß II

Mein Trip nach Oxford ist mittlerweile zwar schon etwas her, aber es ist danach einfach so viel passiert, dass ich erst jetzt dazu gekommen bin die ganzen Fotos durchzugehen.

Also Nicki, Marie-Agnès und ich sind irgendwann im Dezember, wieder einmal relativ spontan, nach Oxford gefahren. Und mal wieder hatten wir so überhaupt keinen wirklichen Plan, was wir dort überhaupt machen wollten. Wir hatten einfach mal wieder Lust raus aus London zu fahren und Oxford war eben das Ziel, auf das wir uns dann schließlich einigen konnten. Von London aus ist es auch wirklich sehr einfach mit dem Zug, auch ziemlich günstig, dort hin zu kommen.

Es gibt ja eigentlich wirklich viel zu sehen in Oxford, aber dennoch wussten wir nicht so wirklich was wir dort machen sollten. Also erst einmal vom Bahnhof in die Stadt laufen. Dort sind wir dann zunächst etwas planlos durch die vielen Gassen gelaufen… bis wir dann letztendlich auf die Idee kamen, vor den vielen schönen, alten Gebäuden Fotos zu machen. Wir hatten ja sonst nichts besseres vor.

Komischerweise sind es aber auch immer die ungeplanten und spontanen Dinge, die letztendlich die schönsten Erinnerungen bringen. Die wirklich besten Trips, die ich bisher so unternommen habe, waren alle eigentlich spontan und ungeplant. Also keine Angst haben, ob auch alles so läuft wie es soll, denn das wird es sicherlich nicht. Einfach machen und mal sehen wie´s läuft!

Und das war das Beste, was wir dort an diesem Tag in Oxford hätten tun können! So hab ich dann also meine kleine Schwarz-Weiß-Serie weiterführen können und hier sind nun meine Favoriten von dem Tag. (Es sind relativ viele…)

Warte, ich bin noch nicht soweit…

Warte noch… Okay jetzt.

Eines meiner wirklich absoluten Favoriten

Photobomb-Level: Nicki

Auch wenn es so aussieht, als würde der Typ, auf der linken Seite im Hintergrund, ein Foto von Nicki machen , so ist es nicht… Sie hat vermutlich einfach nur beide Fotos so richtig schön Photogebombt.

Waiting…

What for? Just do it!

Lächel´mal

Das vermutlich verrückteste, was wir dann an diesem Tag aber gesehen hatten, war das  „The Handle Bar Cafe and Kitchen“. Das schreit einfach nach #hipster. Dort hingen wirklich echte Fahrräder an der Decke und im Ganzen war die Einrichtung wirklich sehr modisch zusammengewürfelt. Ein echt gemütliches Plätzchen direkt über einem Fahrradladen, in einer kleinen Gasse irgendwo in Oxford. Schon verrückt, was es so alles gibt..!

Ja, das sind echte Fahrräder!

Und manche leuchten sogar!

Fand ich irgendwie ein passendes Motiv, dass den Hipsterfaktor des Cafés noch unterstreicht

 

Allgemein, Blog

2016 – ein wirklich verrücktes Jahr!

Das Jahr 2016 war ja wirklich in jeder Hinsicht ziemlich verrückt und es ist mal wieder sehr viel passiert. Für mich persönlich gab es einige größere Veränderungen in diesem Jahr, es ist wirklich, wirklich viel passiert… Und doch kommt mir es so vor als sei es das kürzeste Jahr überhaupt gewesen. Es ging einfach so schnell und wenn ich jetzt so daran zurück denke, kommt es mir erst so vor, als sei in der ganzen Zeit eigentlich gar nicht so viel passiert, wie es tatsächlich aber der Fall ist.

Angefangen hat das Jahr bei mir mit dem Umzug in ein neues Haus. Vom Dorf am Stadtrand mitten in den Wald und ohne auch nur einen einzigen Nachbarn im Umkreis von fast einem Kilometer. Auch wenn der Umzug eigentlich noch im vorigen Jahr vor Weihnachten liegt, ist es dennoch der Anfang von 2016 für mich.

Der Klosterhof

Wie ich schon sagte, mitten im Wald (auf einer Lichtung)

Danach wurde es bei mir, schulisch gesehen, ernst. Das Abi stand vor der Tür! Und mit immer mehr nachlassender Motivation hab ich mich dann doch irgendwie da durchgeschlagen; ist mir bis heute noch ein Rätsel, wie ich das geschafft habe.

Ein Welpe zieht ein

Das war ein kleines Highlight in meiner Abiturszeit. Ziemlich spontan (und nachdem ein Fremder! einfach so bei uns im Haus stand) haben wir uns im März dazu entschlossen, einen kleinen Hund in unsere Familie aufzunehmen. Nach etwas suchen hatten wir ihn dann gefunden und der kleine Australian Shepherd Peregrin „Pippin“ Tuk zog Ende April, kurz nach meinen schriftlichen Prüfungen, bei uns ein.

Pippin an seinem ersten Tag bei uns

Pippin kurz vor Silvester

Das waren dann auch ein paar verrückte Wochen. Nun hatte ich nicht nur das Abitur zu machen (die mündlichen Prüfungen hatte ich ja noch vor mir!) und zwei Pferde zu versorgen (eins davon mit sämtlichen Problemen, die man sich nur vorstellen kann), sondern auch noch einen kleinen Hund. Jedoch ohne jegliche Erfahrung mit einem eigenen Hund. Die Erziehung wurde natürlich mir überlassen, da ich ja die Tierfreundin in unserer Familie bin.

ganz schön groß geworden…

Nach dem Abitur

Nachdem ich es dann irgendwie durch alle Prüfungen geschafft hatte lag das nächste große Kapitel direkt vor mir. Am 31. August ging es dann nach London, als Aupair für ein Jahr. Ja, trotz zwei eigenen Pferden und Hund. Aber ich konnte mir diese Chance einfach nicht entgehen lassen. Würde ich das jetzt nicht machen, dann hätte ich das später auch nicht mehr gemacht. Also einfach über den eigenen Schatten gesprungen und auf nach London! Auch wenn es schwer fällt, aber ich werde ja wieder Zurück kommen und bis dahin überleben die Zuhause es auch ohne mich… naja, vielleicht.

Neues Kapitel: London

2016 war ja nun so an sich schon sehr aufregend und Ereignisreich, aber dies war dann doch die größte Veränderung: Schule fertig und direkt nach London. In London sind dann unzählig viele neue Dinge in kürzester Zeit passiert.

Ich habe bereits jetzt schon so viele tolle neue Leute kennen gelernt, neue Orte entdeckt und bestimmt zigtausendmal erklärt, wo der Schwarzwald liegt. Ich habe mir dann, doch auch sehr spontan, die Haare schneiden lassen… Und ein paar wunderschöne trips raus aus London unternommen. Auch habe ich hier beschlossen, meinen Blog wirklich als Blog zu nutzen und über mein Leben zu schreiben (hört sich echt seltsam an und wer liest sowas überhaupt??). Also ich Danke allen, die so tun, als würden sie sich wirklich dafür interessieren, was ich hier so von mir geb. Ihr seid die Besten!

Jetzt lebe ich schon 4 Monate hier. Aber ich war in dieser Zeit auch schon Zweimal zuhause im „Urlaub“. Das erste Mal kurz im herbst und das zweite Mal über Weihnachten. Ich habe Weihnachten zuhause verbracht und bin dann zu Silvester wieder zurück in London gewesen.

Leider gab es mal wieder keine weiße Weihnacht

Lettir mein beleidigter Isi

Bye 2016… Hello 2017

Am Morgen des 31. Dezember 2016 bin ich noch zusammen mit meinen Eltern durch den tiefsten Schwarzwald gefahren, um dann am Abend in London an der Themse den Countdown zu Neujahr mitzuerleben. Der letzte Tag von 2016 war mindestens genauso verrückt, wie das ganze Jahr an sich. Ich bin an einem Tag in vier verschiedenen Ländern gewesen, morgens noch im eigenen Bett aufgewacht, meinen Hund und die Pferde gesehen und am Abend stehe ich in London beim Feuerwerk mit zwei Freundinnen aus der Schule und warte, dass es hier nun auch endlich 2017 wird.

Eigentlich wollte ich keinen Rückblick auf das letzte Jahr machen, denn es ist eigentlich so viel mehr passiert und ich könnte das alles gar nicht in einen einzigen Text fassen. Aber es ist ja jetzt doch irgendwie dazu gekommen. Jedoch sind dies nur die ausschlaggebendsten Ereignisse, die ich in diesem verrückten 2016 erlebt habe. 2017 wird noch so viel mehr bringen… ich freu mich schon sehr auf ein weiteres verrücktes und aufregendes Jahr!

Happy New Year Everyone! ♥

 

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