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September 2016

Blog

Zu Besuch bei Madame Tussauds!

Obwohl ich nun schon einige Male in London war, bin ich noch nie bei Madame Tussauds gewesen. Mir war es bisher einfach nicht wichtig genug – wenn ich in eine Stadt wie London gehe, dann möchte ich ja schließlich auch etwas von der Stadt sehen…

Jetzt, da ich ein Jahr hier verbringen werde, dachte ich, ist es doch mal an der Zeit, der Madame einen Besuch abzustatten. Also bin ich zusammen mit zwei Freundinnen zum Madame Tussauds gegangen.

An einem Samstag Morgen um 9 Uhr, um zu lange Warteschlangen zu vermeiden, wollten wir uns dort treffen. Das heißt, wir standen pünktlich um 11 in der Warteschlange und waren dann so gegen 12:30Uhr drin. Ja, es ist schon schwer sich an Pläne zu halten…

Nachdem wir also die ewig lange und scheinbar nicht endende Warteschlange (mit den tollsten 2000er-Hits untermalt) überlebt hatten, lag nur noch eine kleine Hürde vor uns: sämtliche Angebote und tolle Deals, in Form von Kombi-Tickets für andere tolle Attraktionen, an der einen(!) geöffneten Kasse gekonnt abzulehnen!

Also mein Tipp, wer in‘s Madame Tussauds möchte, sollte sich dies besser nicht an einem Wochenende vornehmen…

Was mich dann, endlich drinnen angekommen, ziemlich erstaunt hatte, war die Tatsache, dass man tatsächlich direkt an die Figuren herankommt. Ich hätte ehrlich gesagt eine Art Sicherheitsabstand oder ähnliches erwartet. Ich bin nur froh, dass ich keine der Figuren beschädigt habe, war manchmal echt ganz schön knapp… die sind aber auch nicht wirklich sehr Standhaft.

Erstaunlicherweise mussten wir nie lange warten, bis wir zu einer Figur konnten um ein Foto oder Selfie zu machen, was ich durch die Warteschlange eher nicht erwartet hätte.

Es gab ein paar echt tolle Figuren, die richtig realistisch aussahen (besonders in einem Selfie), wie die liebe Zoella zum Beispiel – Freunde und Familie sind bereits darauf reingefallen.

Aber da waren auch einige Figuren, die eher nicht so lebendig wirkten; tut mir leid Emma!

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Wir hatten wirklich Glück mit unserem Timing, wir konnten Brangelina noch sehen,

bevor die Scheidung bekannt gegeben wurde.

Aber wirklich glücklich sehen die beiden hier schon nicht mehr aus.

Auch hatten wir noch die Möglichkeit „The Sherlock Holmes Experience“, quasi ein interaktives Theaterstück, mitzuerleben – leider durfte man keine Fotos machen.

Muss halt Robert Downey Jr. hier herhalten:

Im gesamten war ich etwas enttäuscht von der Auswahl und der Anzahl der Figuren. Da hätte ich Teilweise wirklich mehr erwartet, vor Allem im Bereich der Sportler… um genau zu sein, bei den Fußballern.

Aber trotzdem war es ein wirklich tolles Erlebnis! Wir haben sogar die Royals getroffen.

Au Pair, Blog, England

London Calling!

Schule fertig – was jetzt?

Für mich war eigentlich sofort klar, dass ich nicht gleich ein Studium oder eine Ausbildung anfangen würde. Nach 13 Jahren „lernen“ wollte ich jetzt erst einmal eine kleine Pause einlegen, raus und etwas mehr von der Welt sehen.

Also wären da dann noch zwei weitere Möglichkeiten gewesen, entweder Arbeiten, oder Reisen gehen. Aber zum Reisen hätte ich sowieso vorher erst noch arbeiten und etwas Geld verdienen müssen – außer ich hätte Work and Travel gemacht.

Das wären also die Möglichkeiten gewesen, die ich sonst noch gehabt hätte und die ich mir auch durchaus vorstellen konnte.

Aber für mich war schon vor beinahe zwei Jahren klar, was ich machen würde, sobald ich mit der Schule fertig wäre: ein Jahr als Au-Pair in London!

Warum Au-Pair?

Auf die Idee, ein Jahr Au-Pair zu machen, kam ich eigentlich durch eine Bekannte, die selbst als Au-Pair im Ausland war. Zudem hat es sich einfach angeboten, da die Cousine meiner Mutter auf der Suche nach Au-Pairs war. Und so war für uns alle klar, dass ich, sobald ich mit der Schule fertig wäre, für ein Jahr zu ihr nach London kommen würde.

Wenn man, wie ich, gerne mehr von der Welt sehen würde und gerne reist, gerade aber nicht das nötige Geld beisammen hat und sich mit Work and Tavel nicht ganz so wohl fühlt, dann ist meiner Meinung nach Au-Pair eine tolle Alternative. Man verdient dabei etwas Geld und kann so auch von der neuen Heimat aus verreisen – normalerweise hat man als Au-Pair während den Schulferien frei, also alles kein Problem.

Wer allerdings mit Kindern nicht zurechtkommt, sollte sich eher nicht für die Variante „Au-Pair“ entscheiden, es geht ja letztendlich eigentlich nur darum, sich um die Kinder zu kümmern!

Warum London?

Ausschlaggebend für die Wahl des Ortes war natürlich, dass die Familie, zu der ich gehen würde, in London wohnt. Ich hatte vorher gar nicht groß darüber nachgedacht, wohin ich gehen wollte, mir war nur schon lange davor klar gewesen, dass ich nach meinem Abitur erst einmal raus aus Deutschland wollte. Wohin war aber noch offen.

Es gab und gibt für mich aber noch weitere Gründe, warum ich dann letztendlich nach London wollte.

Durch etliche Reisen nach Großbritannien habe ich das Land von so vielen Seiten her kennen gelernt und muss sagen, dass ich es einfach unbeschreiblich schön finde, von der Landschaft bis zur Sprache.

London kannte ich vorher aber auch schon ein bisschen, ich habe vor zwei Jahren bereits drei Wochen hier verbracht und wusste also in etwa, auf was ich mich „städtemäßig“ einlassen würde.

Dies hat mir dann auch sehr dabei geholfen die Entscheidung zu treffen, für ein Jahr hier zu leben. Bis jetzt habe ich es auch nicht einmal bereut. London ist eine wirklich tolle, aber auch ziemlich verrückte Stadt – man muss sie einfach lieben!

Die ersten Tage:

Ich bin am 31. August, früh morgens, in Deutschland los geflogen und bin dann, nach einem eineinhalbstündigen Flug, etwa 40 Minuten später in London angekommen.

Die ersten Paar Tage verbrachte ich hauptsächlich damit, alles einigermaßen kennenzulernen, einfach hier anzukommen und die wichtigsten Dinge zu regeln (wie ein Bankkonto eröffnen – kann ich soweit absolut empfehlen!).

Auch habe ich am Wochenende an einem, extra für Au-Pairs organisiertem, Picknick teilgenommen und viele weitere Au-Pairs kennen gelernt. Es hilft wirklich sehr, wenn man möglichst bald neue Leute kennen lernt, gerade auch solche, die selbst noch neu in der Stadt sind.

An einem solchen Event teilzunehmen ist also wirklich sehr empfehlenswert, wenn man ganz neu irgendwo ist und noch niemanden so wirklich kennt. In London gibt es einen Haufen dieser Veranstaltungen. Diese sind auch relativ leicht über das allseits bekannte Facebook zu finden.

Jetzt bin ich bereits eine Woche hier in London und möchte einfach ab und zu über meine Erlebnisse und Erfahrungen schreiben. Vielleicht kann ich so ja auch anderen bei der Entscheidung helfen, die sich vielleicht noch nicht ganz sicher sind, ein Auslandsjahr als Au-Pair zu machen, oder noch gar nicht wissen, was nach der Schule kommen soll.

Hier erfährst du, was man so alles als Au Pair wissen sollte.

Salo♥

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